Forum: Politik
Brexit-Strategie: Britische Minister plädieren für zeitlich begrenzte Übergangsphase
REUTERS

Die britische Regierung will jetzt endlich detaillierte Positionen für die Brexit-Verhandlungen vorstellen. Zwei zerstrittene Minister haben sich auf einen Plan für die Zeit direkt nach dem EU-Austritt geeinigt.

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DerRömer 13.08.2017, 09:28
1. Wirklich

Es haben sich also zwei Minister geeinigt, wird a er noch Tage dauern auf was genau. Na toll die haben ja auch noch soooviel Zeit. Der Plan hätte schon vor Monaten stehen müssen. Ein echter Plan, hinter dem auch das Parlament steht. Das wird nix mit einem guten Ausgang für den Brexit. Man sieht in Zeitlupe zu wie ein Land mit Vollgas gegen eine Mauer fährt. Die Mauer ist nicht die EU, sondern sie Unfähigkeit der Politik auf der Insel. Es kann und es wird 2019 für die Insel schlecht ausgehen.

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ea2319 13.08.2017, 09:31
2.

Als ob die Briten alleine und ohne vertragliche Schranken über die Brexit-Konditionen und Zeitablauf entscheiden... noch eine Scheindiskussion, es ist ja genug Zeit dafür.

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franzel11 13.08.2017, 09:41
3. Aktion ->Reaktion

Ich finde es doch ein wenig verwunderlich wenn ein Brexit-Minister sich hinstellt und die EU auffordert sich doch in seinem Standpunkt zu bewegen. Es waren Männer wie er die doch den Brexit wollten und ihnen die Konsequenzen völlig egal sind/waren. Hab mal gelernt: "Wie man in den Wald hinein ruft so schallt es hinaus"!!! Man hat ja das Abkommen von Lissabon nicht umsonst abgeschlossen. Also bitte , lebt mit den Folgen. Der Großteil der EU-Bürger war gegen den Ausstieg und es weiterhin.

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nisse1970 13.08.2017, 09:44
4. nö!

Die EU sollte sich nicht in ihren Positionen bewegen. Warum auch? Das Drohszenario eines harten Brexit zieht eh nicht. Der Brexit wird beide Seiten Unsummen kosten - aber die harte Variante ist mittel-und langfristig ein immenses Konjunkturprogramm für die EU. Viele entstehende Kosten fliessen in die Neuordnung von Lieferketten, Entwicklung von (Ersatz) Produkten ....

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florian29 13.08.2017, 09:53
5. Laßt London erst die 100 Milliarden überweisen,

bevor weitere Gespräche stattfìnden. sonst sind sie pleite und wir sehen die Kohle nie

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jgwmuc 13.08.2017, 09:59
6. Raus und basta

Ach nein, Verzögerung und alles soll so bleiben wie es ist, bis auf einige Vorteile für die Engländer. Nein und nochmals nein. Raus und basta. Wir haben die Schnauze voll von Extras für das sinkende island.

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claude 13.08.2017, 10:21
7. cherry picking

Ja schon klar, die Briten möchten eine Übergangszeit, wo sie einerseits an keine Verträge mehr gebunden sind, andererseits aber noch von der EU profitieren.
Ich bin mir sicher, dieser Plan wird Brüssel Begeisterung auslösen.

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j.vantast 13.08.2017, 10:34
8. Warum

Warum sollte sich die EU bei ihren Positionen bewegen? Es waren die Briten die den Ausstieg aus der EU wollten. Nun wird denen klar dass das Ganze wohl doch nicht so vorteilhaft wird wie es geplant war und man versucht weiterhin einen Ausstieg, bei dem jegliche Verpflichtungen der Briten abgeschüttelt werden sollen, die Vorteile für Grossbritannien aber bleiben sollen. Im Prinzip also nichts anderes als das was Grossbritannien seit vielen Jahren versucht: Eine Extrawurst für die Briten.
Die EU sollte hier wirklich klare Kante zeigen, wie übrigens auch gegenüber Ländern wie Ungarn, Polen oder Tschechien. Wenn jetzt nicht ganz deutlich einmal klargemacht wird dass die EU kein Club ist bei dem sich jeder bedienen kann ohne sich an die Verpflichtungen zu halten, dann hat die EU in der jetzigen Form keine Zukunft.

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zabki 13.08.2017, 10:37
9.

Zitat von claude
Ja schon klar, die Briten möchten eine Übergangszeit, wo sie einerseits an keine Verträge mehr gebunden sind, andererseits aber noch von der EU profitieren. Ich bin mir sicher, dieser Plan wird Brüssel Begeisterung auslösen.
das würde ich nicht so sehen. Mir scheint, die Leute im UK, die dafür plädieren, auf eine Übergangszeit zu verhandeln, sind noch die realistischsten und werden wissen, daß auch eine solche Übergangszeit nicht ohne Preis zu haben sein wird.

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