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Brexit-Verhandlungen: EU fürchtet britischen Realitätsverlust
REUTERS

Brexit-Frust bei der EU: Die Briten begreifen die Position der 27 Mitgliedstaaten noch immer nicht, heißt es in Brüssel. Das Europaparlament trifft bereits Vorkehrungen für ein Scheitern der Verhandlungen.

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pascht 13.09.2017, 10:58
180. Informieren ist besser als "denken"

Zitat von Markus Frei
Ich denke das die Linie der Briten schon richtig ist, man muss nur abwarten, weil eins ist sicher, bevor die deutschen Konzerne auch nur auf einen cent Profit verzichten wird man dafür sorgen das Frau Merkel umkippt. Das wissen die Briten und auch wir.
Die deutschen Konzerne haben bereits verlauten lassen, dass ihnen der europäische Binnenmarkt wichtiger ist, als die Beziehungen mit England, denn es fällt nicht nur der Export nach England weg, sondern es kommt in Zukunft der jetzige Export Englands den europäischen Konzernen zugute, das gesamte Finanzgeschäft der EU welches bisher hauptsächlich in London abgewickelt wurde, wird hauptsächlich der deutschen Branche hinzukommen, wegen der nach dem Brexit dann gesteigerten finanziellen Wichtigkeit Europas und des Finanzplatzes Frankfurt haben bereits andere Institute angekündigt ihr Personal in Deutschland zu erhöhen, was wohl auch in Frankreich geschehen wird, usw. Wie sie sehen ist die Welt komplizierter und bunter als nur schwarz weiss.

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schnapporatz 13.09.2017, 10:59
181. Schnapsgetränkter Clown einer arroganten Schweinekopf-EU

So holprig wie wahr: Was hoffen sie, mit ihren täglichen Stacheln, ihren giftigen Briefings, ihren Schweinkopf-Unnachgiebigkeit und exorbitanten Bargeldansprüchen zu erreichen? Wenn sie anderen Wähler zeigen wollen, wie schwer es ist, die EU zu verlassen, Sie nehmen den falschen Weg.

Wenn sie Großbritannien in das Umdenken von Brexit einschüchtern wollen, sind sie in la-la Land. Das Schiff segelte vor langer Zeit.

Herzen haben gehärtet. Mit jeder höhnisch Beleidigung wachsen Briten immer mehr sicher, dass wir die richtige Wahl getroffen haben – und dass die EU, nicht unsere Regierung, die Schuld sein wird, wenn Gespräche scheitern.

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ichliebeeuchdochalle 13.09.2017, 11:01
182.

Zitat von annoo
Ich hoffe ja, dass alle zur Vernunft kommen, denn die Briten waren ja verschreckt durch das Ergebnis, das ja gar nicht so wirklich getragen wird von der Gesellschaft. Hoffentlich waltet da der Verstand und nicht die Bockigkeit.
Gemein, auf dem Kontinent werden die Demos mit Millionen- und Abermillionen EU-Befürwortern verheimlicht.

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Duggi 13.09.2017, 11:06
183. Na ja,

welche der beiden Verhandlungsseiten unter Realitätsverlust leidet, ist sicher nur eine Frage der Position, aus der man selbst auf die Verhandlungen schaut. ;-)

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maxmillo 13.09.2017, 11:06
184. Wenn ...

... sich die Austrittsverhandlungen der Briten genauso hinziehen wie die Beitrittsverhandlungen der Türkei, dann werden wir noch lange unsere Freude dran haben ....

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Celegorm 13.09.2017, 11:10
185.

Zitat von citizen01
stärker wird die Brexitfraktion in UK. Den Briten kann man nicht drohen, das sollte in Brüssel bekannt sein.
Was hat das Festlegen der Verhandlungsposition und -forderungen, die natürlich auf den eigenen Interessen beruhen, mit "Drohungen" zu tun? Seltsamerweise kommt dieser Vorwurf immer nur wenn es um die ach so böse EU geht, dabei macht GB ja das genau Gleiche, genau so wie jedes Land bei Verhandlungen zu Handelsvereinbarungen o.ä. natürlich die eigenen Interessen verfolgt und bzgl. gewisser Prinzipien klare Schmerzgrenzen setzt.

In diesem Fall kommt halt noch hinzu: GB hat den Austritt beschlossen und eingereicht, es läge darum auch an GB, nun den ersten Schritt zu machen, um das Problem konstruktiv zu lösen. Dass dies nicht geschieht, ist darum effektiv eher befremdlich und letztlich auch keineswegs im Interesse von GB oder deren Bevölkerung. Letztlich wird dort einmal mehr aufgrund von populistischen Lügen und falschen Versprechen kurzsichtige Politik betrieben, für die dann wieder niemand verantwortlich sein will, wenn das Ganze gegen die Wand fährt. Also genau das, was bereits bei der Brexit-Abstimmung geschehen ist.

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capote 13.09.2017, 11:12
186. Der Realitätsverlust

liegt wohl bei der EU. Die Briten sind nicht ausgetreten, damit alles so bleibt wie es ist. Über einzelne Punkte kann man sich unterhalten, aber wenn die EU aber darauf besteht, es muss ALLES so bleiben wie es ist, eine Paketlösung, dann tritt GB eben ohne irgendwelche Abkommen aus und es bleibt gar nichts so, wie es ist.

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naklar261 13.09.2017, 11:15
187. Stachel sparen

Den Stachel bezüglich des The Sun Artikels hätte man sich sparen können. Ja, ich habe versucht die deutsche Version des Artikels zu lesen und nach kurzer Zeit aufgegeben...trotzdem sollte man den Versuch ein komplexes Thema in einer fremden Sprache zu erörtern nicht unnötig verurteilen. Das kann man dann den Lesern überlassen...

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theodtiger 13.09.2017, 11:16
188. Realitätsverlust und Stil

Zitat von Trevor Philips
Der "saubere" Herr Juncker hat vor kurzem mit alkoholgeschwängerter Stimme verkündet den Euro in der ganzen EU einführen zu wollen. Den Briten wirft man Realitätsverlust vor?
Die "Qualität" ihres Arguments ersieht man an der herabsetzenden Vokabel: "alkoholgeschwängert" und dem verächtlichen Ton hinsichtlich des demokratisch gewählten Kommissionspräsidenten. Herr Juncker war der Spitzenkandidat der stärksten Fraktion bei der Europawahl im Jahre 2014. Das UK hat zwar von dieser demokratischen Entscheidung nicht viel gehalten, sie aber letztlich nicht verhindert. Es mag sein, dass man in der yellow press so wie Sie es tun redet, hier wäre anderes wünschenswert.
Der Euro ist die Währung, zu deren Einführung alle Mitgliedstaaten außer UK (sie spielen in dieser Frage keine Rolle mehr) und Dänemark vertraglich verpflichtet sind - sofern sie die dafür erforderlichen Kriterien erfüllen.

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780 13.09.2017, 11:19
189.

Zitat von schnapporatz
So holprig wie wahr: Was hoffen sie, mit ihren täglichen Stacheln, ihren giftigen Briefings, ihren Schweinkopf-Unnachgiebigkeit und exorbitanten Bargeldansprüchen zu erreichen? Wenn sie anderen Wähler zeigen wollen, wie schwer es ist, die EU zu verlassen, Sie nehmen den .....
Ach je, die EU tut hier gar nichts, für den Austritt aus der EU gibt es ganz klare Richtlinien, die jeder Staat der EU kennt, und er muß vorher abwägen, ob er das will oder nicht.
Im nachhinein die Bestimmungen neu definieren, wie es einem gerade paßt, geht eigentlich nirgendwo.
Wer hier verbiestert, engstirnig, realitätsfern agiert, ist England.
Und da Erdogan ja vormacht, wie man in solchen Fällen agiert, nämlich den Spieß umzudrehen und den anderen das alles unterstellen, was man selber tut, glauben Sie mit dieser Argumentation etwas zu erreichen?
Och nö, da müßten schon mal Argumente und echte Lösungen kommen.

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