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Brexit-Verhandlungen: EU setzt Briten Zwei-Wochen-Frist
AP

Die Europäische Union erhöht den Druck auf die britische Regierung: In zwei Wochen soll es eine Einigung über die Brexit-Bedingungen geben - sonst werde Brüssel nicht über die künftigen Beziehungen verhandeln.

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urbanism 10.11.2017, 13:28
1.

Klasse wie sie alle Druckmittel einsetzen, die unter dem Strich wirkungslos sind weil jeder auf den anderen angewiesen ist!!

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HAJ 10.11.2017, 13:32
2. Barnier wies gestern auf den entscheidenden Punkt hin

Er fragte, ob das Vereinigte Königreich in Zukunft - wie von US Handelsminister Ross gefordert - den Weg des Neoliberalismus, der geringen sozialen Verantwortung, und auch den Weg der Steuervermeidung für Oligarchen und Grossunternehmen gehen wolle, oder ob es am sozialen und demokratischen Modell Europas festhalten werde.

Das ist in der Tat die Kernfrage. Davis sagte heute, die Brexit-Vereinbarung müsse politisch diskutiert werden. Da hat er völlig recht.

Die EU kann keine Sonderbedingungen und halb-offene Grenzen mit einem Staat vereinbaren, der das soziale und politische Grundprogramm des europäischen Kontinents torpedieren und zerstören will (zu eigenem Vorteil). Es geht nicht um ein paar Milliarden, es geht um die Zukunft der EU in den kommenden Jahrzehnten. Das neoliberale Modell des Oligarchen-Kapitalismus, dem sich Grossbritannien immer weiter ausliefert, wird auf dem europäischen Kontinent von einer weit überwiegenden Mehrheit der Bürger strikt und bewusst abgelehnt.

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Havel Pavel 10.11.2017, 13:32
3. Wie bitte?

Soll das ein Witz sein oder ist dies ein Auszug aus ener Comicshow? Die Briten sollen also auch nach einem Austritt aus der EU weiterhin alle eingegangenen finanziellen Verpflichtungen erfüllen, die "Vorteile" werden aber im Gegenzug nicht mehr gewährt. Was soll ein Austritt dann noch für einen Sinn ergeben? Wer kann nur so einfältig sein die Briten für so dumm zu halten?

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zappa99 10.11.2017, 13:34
4. Das Schlimmste, was der EU passieren kann

ist ein geglückter Brexit.
Auch nach dem Brexit bleiben die Briten Europäer.

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StefanXX 10.11.2017, 13:35
5.

Zitat von urbanism
Klasse wie sie alle Druckmittel einsetzen, die unter dem Strich wirkungslos sind weil jeder auf den anderen angewiesen ist!!
Das stimmt so nicht ganz. GB ist sehr viel mehr auf die EU angewiesen als die EU auf GB. Wenn keine Einigung zustande kommt und GB wie ein ganz normales Drittland behandelt wird, hat das für GB sehr viel dramatischere Konsequenzen als für die EU. Daher haben solche Druckmittel sehr wohl eine Wirkung.

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Öhrny 10.11.2017, 13:37
6. Weil...

...sowas von sowas kommt. Die angelsächsische Lust am Zocken hat sich als Schuss ins britische Knie erwiesen. Cameron hat das eingebrockt und für die May ist der Löffel zu schwer.

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dasistdasende 10.11.2017, 13:39
7. Notwendigkeit politischer Diskussion ?

Das ist nur eine Umschreibung für "Über den Tisch ziehen" aus UK Sicht. Eigtl. ist ja alles klar. Nur UK will nicht, sie wollen das Beste aus beiden Welten ohne irgendwelche Verpflichtungen zu erfüllen. Die EU sollte es einfach zu einem harten Brexit kommen lassen. Damit wird UK ja nicht von diesem Planeten katapultiert. Es gelten dann nur die gleichen Regelungen mit der EU wie mit allen anderen nicht EU Staaten auch. Von wegen "hart". Andere Staaten kommen damit auch zurecht. Danach kann man dann ja über 10 Jahr neue Handelsabkommen etc. abschließen. Ja, das ist nicht die optimale Lösung, aber für die EU nicht wirklich schlimm und allemal besser als sich von UK über den Tisch ziehen zu lassen, wovon man auf der Insel anscheinend immer nicht träumt.

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forky 10.11.2017, 13:40
8. Nordirland

Mich würde mal interessieren, welche Lösungsmöglichkeiten hinsichtlich der inneririschen Grenze überhaupt bestehen. Gibt es dazu irgendwelche Modelle? Es ist den Europäern (besser Schengenländern) ja nicht zuzumuten, plötzlich mitten in Europa eine offene Außengrenze zu haben. Sie zu schließen geht wohl auch nicht so leicht. Wiedervereinigung von Nordirland und Irland?

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Ein kleiner Idiot 10.11.2017, 13:40
9. Das Ende der Verhandlungen generell an sich.

Die Aussage ist "Wenn es innerhalb von 14 Tagen keine Grundsatzeinigung über die Rahmenbedingungen für den Austritt gebe, werde man im Dezember nicht wie geplant mit den Gesprächen über die künftigen Beziehungen der EU zu Großbritannien beginnen können, sagte EU-Chefunterhändler Michel Barnier." an sich die Ankündigung vom Ende der Verhandlungen generell, den Ergebnisse bei den Rahmenbedingungen gelten bisher als Voraussetzungen für andere Ergebnisse generell.

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