Forum: Politik
Bundespräsident Gauck: "Unser Herz ist weit. Aber unsere Möglichkeiten sind endlich"
REUTERS

Deutschland feiert 25 Jahre Einheit - doch die größere Aufgabe kommt erst noch, sagt Bundespräsident Joachim Gauck: die Integration all der Flüchtlinge, die in diesem Land einen Neuanfang suchen.

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thánatos 03.10.2015, 13:23
1.

Zitat von
Toleranz für Intoleranz werde es nicht geben, sagte er und verurteilte Antisemitismus und eine Diskriminierung von Frauen oder Homosexuellen.
Ein ganz entscheidendes Zitat des Bundespräsidenten. Wie häufig muss ich in diesem Forum (und in anderen) homophobe Hasstiraden von Fundamentalisten ertragen, die im gleichen Atemzug von den Gedemütigten verlangen, ihnen Toleranz und ein Dankeschön für ihren Hass entgegenzubringen. Dieses Zitat werde ich in Zukunft häufig verwenden. Danke, Gauck!

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tadano 03.10.2015, 13:39
2.

"Unser Herz ist weit. Aber unsere Möglichkeiten sind endlich." Das klingt nach Heidi Klums professioneller Freundlichkeit wenn sie sagt: "ich habe heute leider kein Foto für dich."

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mad_man_walking 03.10.2015, 13:43
3. ...und wenn nicht ?

..."Ausdrücklich forderte er auch eine Integrationsleistung der Flüchtlinge. "Unsere Werte stehen nicht zur Disposition." Toleranz für Intoleranz werde es nicht geben, sagte er und verurteilte Antisemitismus und eine Diskriminierung von Frauen oder Homosexuellen..."

Schön und gut.

Was passiert aber wenn das nicht stattfindet...
wie bisher schon zu oft zu beobachten. Was dann ?

Davon hört man nichts.

Forderungen die nicht durchgestzt werden. sind wertlos !

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Inselbewohner 03.10.2015, 13:46
4. Diesmal ohne

"Unsere Werte stehen nicht zur Disposition" Leider muss ich Herrn Gauck widersprechen in dieser ansonsten klugen Rede. Unsere Werte werden zur Disposition stehen und sie werden bezweifelt und in Frage gestellt werden von vielen Neubürgern. Viele wollen unsere materiellen Dinge, den Reichtum und alles was dazu gehört mit dem Reste können sie herzlich wenig anfangen, ja ich gehe soweit zu sagen für das wofür wir stehen haben die nur Verachtung übrig.
Mag sein, dass einige wenige in unserer "Leitkultur" aufgehen aber es werden sehr wenige bleiben. Leider.
Schönen Tag
HP

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joG 03.10.2015, 13:47
5. Es ist wirklich sehr, sehr....

....schön, dass Deutschland von sich sagt es könne Freiheit. Auch wunderbar, dass man großmütig von den 60 Millionen Flüchtlingen einige hunderttausend aufnimmt und ihnen mit Verhaltensregeln hilft. Das hat man auch gekonnt international in den Medien und für das Innere Wohlgefallen vermarktet. Wunderbar.

Nur sieht es nach kopflos, unehrlich und inkompetent durchgeführt aus. Es erinnert sogar ein wenig an eine abgeänderte Form von der VW Peinlichkeit

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f-rust 03.10.2015, 13:49
6. erneut: Na endlich!

"Unsere Werte stehen nicht zur Disposition" und "Unsere Möglichkeiten sind endlich": Worte, die man auch gern mal von Frau Dr. M. hören würde, solange sie noch BK ist. Am Rande: auch von Rot-Grün würde man das gern hören, zumal die r.-g.-Regierung in Niedersachsen immer noch nicht so viele Migranten aufnimmt, wie es ihre Pflicht lt. K.-Schlüssel wäre. Aber immer schon auf CSU herumhacken - die ihr Soll übererfüllen. Nicht von Willkommenskultur schwafeln, sondern "Butter bei die Fische" ...

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emmimaus 03.10.2015, 13:50
7. Nichts

herausragendes für einen von vielen aus der in sich geschlossenen Politikaste in Berlin, die ihre Meinungen nach den jeweiligen Umfragen in den Wind hängen. Mit den Problemen jedoch werden Kommunen und Bürger allein gelassen. Also nicht weiter drüber nachdenken...

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kimba_2014 03.10.2015, 13:52
8.

Die Ostdeutschen von 1989 sollen uns auch heute wieder Vorbild sein, gegen ein erstarrtes und abgehobenes System und seine Medien zu kämpfen.
Gauck findet, wie fast immer, nicht die richtigen Worte zur gegenwärtigen Krise, sondern versucht schönzureden und zu beschwichtigen.
Das reicht nicht mehr, so wie 1989 bei Honecker.

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chrissi-e 03.10.2015, 13:55
9. Peinlich

Grundgesetz, unabhängige Justiz usw., glaubt der das eigentlich selbst? Wir werden alle mehr oder weniger streng überwacht von ausländischen Diensten, freie und unkontrollierte Bewegung ist nur möglich, wenn ich dem gesamten Kommunikationsapparat völlig entsage, d. h. im Prinzip Arbeit und Sozialleben völlig sein lasse. Die Justiz entscheidet, siehe den Fall Hoeness, mit zweierlei Maß und ist vor allem immer dann besonders wenig penibel, wenn es um Verfehlungen staatlicher Institutionen oder der Wirtschaft geht. Nein, Herr Gauck, da hilft auch nicht das mantraartige Heraufbeschwören des Einheitsmythos', an den glauben sowieso nur noch 50% der Deutschen und es werden immer weniger. Zumal der freie Markt ja auch immer nur da frei ausgelegt wird, wo er einer kleinen Elite hilft - die Bürger haben nichts davon außer sinkende Löhne, steigende Mieten, kaum Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Und weil Sie dafür auch keine Lösungen haben, wird sich halt wieder auf die Flüchtlinge eingeschossen. Immerhin das hat der Osten vom Westen gelernt. Deutschland einig' Vaterland!

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