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CDU-Spitzenpolitiker: Deutschland sollte laut Röttgen Militäreinsatz in Syrien erwäge
DPA

Die US-Regierung will, dass sich Deutschland an möglichen Militärschlägen in Syrien beteiligt. CDU-Politiker Norbert Röttgen zeigt sich offen dafür: Die Bundeswehr sollte prinzipiell bereit sein, sich an Kampfeinsätzen zu beteiligen.

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frank57 11.09.2018, 05:21
1. Ein typischer Röttgen

wo ist der UN- Beschluss? Wo ist der Parlamentsbeschluss? Warum überhaupt soll D sich dort einmischen?

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chrissi66 11.09.2018, 05:44
2. Das wäre ja wohl das Letzte!

Als hätten wir nicht schon genug Probleme mit unseren Auslandseinsätzen. Die Lage in Syrien ist so verworren, da sollten wir nicht auch noch mitmischen. Es gibt ja wohl genug Probleme bei uns, die es zu lösen gilt.

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Mistkaefer 11.09.2018, 05:57
3. Die USA sind erwiesener Maßen ...

... im Nahen Osten mit ihren Militäraktionen erfolglos. Irak und Lybien sind zerstört. In Syrien geht die Welt unter. Das Palästineserproblem kommt seit vielen Jahren keiner Lösung näher. Man kann sagen, dass die USA konzeptlos im Nahen Osten kraftmeiern. Diesen Verbündeten sollen wir militärisch unterstützen? Und wenn wir das nicht tun, wollen uns diese Trump-Chaoten bloßstellen? Das muss man sich dreimal überlegen! Diese US-Regierung ist unakzeptabel. Bitte großen Abstand halten.

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christian0061 11.09.2018, 06:15
4. UN-Charta

Eine militärisches Eingreifen in Syrien widerspricht der UN-Charta und wäre ein Verstoss gegen das Völkerrecht! Die deutschen Politiker sollten vorsichtig sein! Den Haag ist näher als man denkt!

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HCG 11.09.2018, 06:18
5. Keine gute Idee

Jetzt da Assad so ziemlich die Oberhand zurückgewonnen hat, wird ein Schlag gegen Assad den Krieg wieder verlängern. Die Amis wollen Assad weghaben und die Russen unterstützen ihn. So wird der Krieg niemals enden. Manchmal ist es vielleicht in einem Krieg besser, eine Seite gibt auf oder wird besiegt um dem Töten ein Ende zu bereiten. Es müsste auch später zu Friedenszeiten eine Lösung geben Assad loszuwerden. Ausserdem weiss man ja nicht was danach kommt. Auch Gaddhafi war ein seltsamer Vogel, aber er schien Libyen im Griff zu haben. Jetzt herrscht dor völliges Chaos. Weiterer Punkt: Flüchtlinge bitte immer nach dem Verursacherprinzip verteilen! Die Amerikaner/Franzosen/Engländer stürzen Länder ins Elend und Chaos un scheren sich einen Dreck um die Flüchtlinge!

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jkl21 11.09.2018, 06:39
6. Das glaub ich jetzt nicht!

Sogar dir Grünen!? Wir können drauf warten, dass in den nächsten Tagen irgendwo Giftgas eingesetzt wird. Aber wissen wir dann wirklich, dass Assad das angeordnet hat? Und immer diese dramatische Unterscheidung. Meint irgendjemand, dass es angenehmer ist von einer Bombe zerfetzt zu werden oder unter Trümmern langsam zu verrecken? Ich möchte endlich die NATO mit am Tisch der Verhandlungen sehen und nicht die Türkei. Ich möchte, dass die Amerkaner von Einzelhandlungen abgebracht werden und dass Herr Röttger und Co an die Front gebracht werden.

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rosskal 11.09.2018, 06:39
7. Deutsche Politiker

sollten mittlerweile Kenntnis von den Aktionen der sog. "Weißhelme" haben, die bereits seit etwa 14 Tagen im Auftrag islamistischer Gruppierungen und ausländischer Geheimdienste einen angeblichen Giftgasangriff der regulären syrischen Armee inszenieren (eine sog. false flag). Der Westen braucht seinen Grund, um gegen Syrien vorzugehen. Gibt es keinen tatsächlichen Grund, wird eben einer in Szene gesetzt. Sollte Deutschland sich an vermeintlichen Vergeltungsaktionen beteiligen, lädt es sich (laden wir alle!) eine "Blut-Schuld" auf unsere Schultern, darum: Hände weg von militärischen Abenteuern (Aggressionen) in Syrien!!!

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touri 11.09.2018, 06:46
8.

Aha, Deutschland soll sich also darauf vorbereiten Terroristen zu unterstützen und einen blutigen Konflikt noch blutiger und länger zu machen. Das ist doch geradezu eine Einladung an die Terroristen in Idlib selbst einen Giftgasanschlag zu verüben und diesen den syrischen Steitkräften in die Schuhe zu schieben. So genau prüfen kann das ja keiner.

Mein Tip an Herrn Röttgen und die Bundesregierung, einfach heraushalten. Man hat sich den ganzen Konflikt über nicht um Syrien gekümmert, warum sollte man jetzt damit anfangen? Das Risiko das Trump uns blosstellt gehe ich dafür an der Stelle gerne ein, bei dem Glashaus in dem Trump sitzt...

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burlei 11.09.2018, 06:47
9. Nicht reden, handeln!

Die USA wollen, dass sich Deutschland am Krieg in Syrien beteiligt, Parteivertreter von CDU und CSU haben nichts dagegen, dass sich Deutschland am Krieg beteiligt, die FDP will wenigstens vorher gefragt werden und (man höre und staune) sogar die Grünen sind bereit, deutsche Soldaten in den Kampf zu schicken. Allein die SPD zeigt eine klare Linie: Krieg? Nicht mit uns! Aber es ist eben die SPD. Nicht nur dass sie die Agenda 2010 verbrochen hat, jetzt verweigert sie sogar die Möglichkeit, Deutschland wieder groß, zu einer Großmacht zu machen. Na, da gibt es doch nur noch eine Lösung für jeden kriegsliebenden Deutschen. Klamotten packen, nach Syrien reisen und sich dort als Söldner egal auf welcher Seite verdingen. Dieses Lavieren bringt doch nichts. Also, jeder aufrechte Deutsche, der sein Vaterland wieder da sehen will, wo es hingehört, an der Spitze der kriegerischen Nationen, Schulter an Schulter mit den Kriegstreibern USA und Russland, bereit, es allen Feinden Deutschlands mal so richtig zu zeigen - werdet Söldner! Für den Rest der Bevölkerung, die gegen jede Kriegsbeteiligung Deutschlands sind, heißt es dann, einfach abwarten. Wenn sich der Pulverdampf verzogen hat, hat sich das Problem der Kriegstreiber erledigt. Auch CDU, CSU, FDP und Grüne werden einen Moment verlegen schweigen. Bis zum nächsten Krieg, an dem sich Deutschland unbedingt beteiligen muss.

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