Forum: Politik
Debatte um Amtsenthebung: Warum Trump wie Nixon enden könnte
Getty Images/ The LIFE Images Collection

Die Russlandermittlungen und der Fall seines Ex-Anwalts Michael Cohen heizen die Debatte über ein Amtsenthebungsverfahren gegen den US-Präsidenten an. Derzeit kann sich Trump sicher fühlen. Wie lange noch?

Seite 1 von 31
cherrypicker 24.08.2018, 10:20
1. Der Vergleich hinkt

Nixon hat die Unterstützung vor allem wegen dem völlig in die Hose gegangenen Vietnam-Krieg verloren, einer ähnlichen Gefahr ist Trump derzeit nicht ausgesetzt. Solange die Republikaner bei den anstehenden Midterm-Wahlen im Herbst nicht gnadenlos einbrechen, wird niemand den Königsmörder spielen wollen. Im Übrigen trat Nixon ja freiwillig zurück, um ein mögliches Impeachment zu vermeiden. Trump würde das niemals tun, dazu ist er einfach viel zu sehr von sich überzeugt. Und ein Impeachment hat in den USA bisher noch niemals geklappt ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nicksnutz 24.08.2018, 10:26
2.

Trump sollte sich dringend überlegen, in nächster Zeit zurückzutreten. Er hat sich zweifellos mehrerer Vergehen strafbar gemacht, für die er als "normaler" Bürger einige Jahre ins Gefängnis wandern würde. So wie Cohen und Manafort.

Nur sein Amt schützt ihn vor Anklagen, aber er kann nicht ewig Präsident bleiben. In 2 Jahren ist er seinen Posten los und dann kann er der Strafverfolgung nicht mehr entkommen.

Tritt er jetzt ab, kann ihn sein Vize Pence umgehend begnadigen und er bliebe frei. Ein möglicher demokratischer Präsident in zwei Jahren würde das sicher nicht tun. An Trumps Stelle würde ich mir darüber mal Gedanken machen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bernstein9 24.08.2018, 10:26
3. Warum mich ...

das Thema Trump langweilt. Wenns nix anderes zu berichten gibt..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fat_bob_ger 24.08.2018, 10:29
4. Erst kommt das Fressen und dann die Moral

Im obigen Artikel wurde die Situation Trumps gut zusammen gefasst. Nur wenn die eigenen Mitstreiter das Gefühl haben, wegen Trump unterzugehen, dann wird es ein Impeachment geben. Weder die Republikaner noch die Demokraten hätten einen vorzeigbaren Steuermann, der das Ruder herum reißen könnte. Falls Trump das überstehen und wiedergewählt werden sollte, bin ich gespannt, ob die USA dann noch regiert werden kann, wenn Trump den "Deep State" geschliffen hat, also alle fähigen, erfahrenen Beamten entlassen hat und durch seine Gefolgsmänner ersetzt hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mwroer 24.08.2018, 10:30
5.

Liest sich irgendwie ein bisschen wie der Wetterbericht: Es kann regnen oder auch nicht. Wie der Winter war, sagen wir ihnen dann im Mai.
Bei allem Verständnis dafür das die Medien Trump gerne loswerden wollen, bitte ich doch darum - als nette Geste gegenüber dem Leser - die Gesamtzahl von 5 'Er geht oder auch nicht' Artikeln pro Tag nicht zu überschreiten.

Oder wie wäre es mit der folgenden Idee:
Für alles was mehrfach redundant berichtet wird macht Ihr einen Live-Feed und für wirklich neue Nachrichten und Entwicklungen dann Artikel?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kjeldahl 24.08.2018, 10:30
6. Target Trump

Eines vorweg - Trump ist auch aus meiner Sicht alles andere als ein Vorbild-Präsident. Er wirkt rüpelhaft, beherrscht das diplomatische 1*1 eher nicht - und seine politische Richtung gefällt mir auch nicht. Aber das ist meine persönliche Meinung.
Ich kann mich aber des Eindrucks nicht erwehren, dass Trump die so wunderbar etablierten transatlantischen Beziehungsgeflechte stört. Man hat sich zu sehr darauf eingerichtet, dass es allen Beteilgten nützt... und es blieb im Bild der Öffentlichkeit stets still über diese Vernetzung.

So stark, wie seit langem auf Trump geschossen wird, wie sehr der Wunsch zu Tage tritt, er möge das Ende seiner Amtszeit nicht (als Präsident) erleben....
Es hat wirklich etwas von einer Kampagne an sich, wie jedes Straucheln dieser Trump-Gestalt genießerisch ausgeweidet wird.
Immerhin: Im Vergleich zu Bush Jr. (in meinen Augen einer der schlimmsten Massenmörder) und selbst seinem Nachfolger Obama (Drohnen ... militärische Einsätze aller Art) klebt noch relativ wenig Blut an seinen Händen.
Sein Fehler scheint mir primär zu sein, dass er keinen Hehl aus den Intentionen seiner Politik macht, dass er all die Schwachstellen der westlichen "Wertegemeinschaft" öffentlich macht... die Intentionen und Schwachstellen aber schon immer da waren - und mit Eleganz und geschliffenen Worten verborgen wurden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stedaros 24.08.2018, 10:31
7. Das Fell des Bären

Ein altes Sprichwort sagt: Verkaufe das Fell des Bären erst wenn Du ihn erlegt hast.
Das sind alles Spekulationen. Journalisten sollten bei den Tatsachen bleiben und sich der Polemik enthalten. Dafür haben sie einen Auftrag. Es sieht so aus als hääte Herr Nelles da einen persönlichen Feind gefunden.
Das Stehaufmänchen hat noch viele Optionen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
shapskeren 24.08.2018, 10:34
8. Tausend

Tausend mal beschwört , tausend mal ist nichts passiert , tausend und ein Beitrag und das an jedem Tag ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pierre30 24.08.2018, 10:34
9. Gott erhalte uns Trump!

Sein Vize Mike Pence ist noch viel schlimmer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 31