Forum: Politik
Der Fall Maaßen: Stresstest für die GroKo
dpa

Die SPD fordert die Entlassung von Verfassungsschutzchef Maaßen, CSU-Innenminister Seehofer hält zu ihm. Die Personalie belastet die Große Koalition - und zeigt, wie brüchig das Bündnis ist.

Seite 1 von 18
Serenissimus 09.09.2018, 17:57
1. Gonzo der Große

kündigte gelegentlich an, er werde an sich selbst unter Wasser eine Operation am offenen Herzen vollziehen, während er in einem Fass voll Weizenkleie steppe.

Herr Maaßen: Wir sind gespannt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
voiceecho 09.09.2018, 17:57
2. Neuwahlen

Wir bewegen uns langsam aber sicher Richtung Neuwahlen, wahrscheinlich im nächsten Jahr.

Diese Regierung ist handlungsunfähig ind nicht in der Lage, das rechte Mop in Schach zu halten! Deutschland braucht eine starke Regierung, die gegen Extremismus jegliches Couleur vehement und unnachgiebig vorgeht! Die aktuelle Regierung mit einem Seehofer als IM ist dafür absolut ungeeignet!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
IntelliGenz 09.09.2018, 17:59
3. die vierte Option

wir lesen hier: "Wie geht es also weiter? In der SPD werden drei unterschiedliche Szenarien durchgespielt" Für mein Dafürhalten gibt es noch eine vierte Option: Da A. Merkel von "Hetzjagden" gesprochen hatte, ohne dafür genügend Beweise zu präsentieren können, tritt A. Merkel zurück.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
legeips62 09.09.2018, 18:00
4. Wenn

Maaßen gehen muss, hat auch für Herrn Seehofer die Stunde geschlagen. Egal ob in Bayern Wahl ist oder nicht. Oder wollen Frau Merkel und Herr Kretscher ihre Köpfe hinhalten?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
biesi61 09.09.2018, 18:02
5. Löst bitte diese GroKo endlich auf!

Die CSU will nur stänkern und verweigert jegliches sachliches Regieren. Die CDU erinnert an einen wild auseinander rennenden Hühnerhaufen, wobei sich aber 70 % nach ganz rechts verlaufen. Und nur die einzig arbeitswillige SPD ist einfach zu wenig für eine vernünftige Regierung!
Jetzt sollten alle mal nachdenken und glaubwürdige Arbeitskonzepte für eine Neuwahl auf den Tisch legen. Und diesmal bitte ohne unfinanzierbare und unnütze Klein-Klein-Geschenke wie Baukindergeld und Mütterrente, ohne eine der persönlichen Profilierungssucht dienende Maut und ohne schwarze-Null-Dogmen. Dafür darf gern um die besten systemweiten Lösungsansätzen für solche ungelösten Riesenprobleme wie Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit, Bildung, Wohnen, Rente, Gesundheit, Pflege, innere Sicherheit gerungen werden!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sotnik 09.09.2018, 18:03
6. Ich denke, die SPD...

...sollte auf der Koalition aussteigen! Sofort! Nicht nur wg. Maaßen, sondern auch wg. Seehofer und anderem. Und sich um das - dann vermutlich noch negativere - Wahlergebnis nicht kümmern!
Und wenn die Parteibasis wirklich noch einen Ar... in der Hose hat, dann gibt es nach der Bayern-Wahl einen Sonderparteitag, auf dem ALLE neoliberalen "Hartz IV-ler" in der Parteispitze abgelöst und durch neue Leute ersetzt werden, an denen dieses Stigma nicht klebt!

Und diese neue Führung könnte sich dann ENDLICH von dem falschen Weg verabschieden, auf den Schröder/Müntefering et al die Partei geführt haben - und sich für eine Koalition mit der Linken bündnisfähig machen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
oloh 09.09.2018, 18:04
7. Merkel lässt Seehofer bis zur Bayern-Wahl gewähren

Es wird wohl diese Variante.
Auf Dauer ist Maaßen nicht zu halten, dafür hat er zu viele Fehler und das Amt lächerlich gemacht. Wenn die Kanzlerin nicht handelt, verlöre sie den Rest an Autorität. Sie wartet halt auf den geeigneten Zeitpunkt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
skeptikerjörg 09.09.2018, 18:04
8. Jetzt kann die SPD zeigen, ob sie Eier hat

Dass Maaßen als Präsident des BfV nicht mehr tragbar ist, sollte dem Letzten klar sein. Also, entweder Seehofer schickt ihn in den einstweiligen Ruhestand oder Merkel entlässt Seehofer oder die SPD verlässt die Koalition. Wäre für die Glaubwürdigkeit der Politik ein Gewinn.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dasfred 09.09.2018, 18:05
9. Mir würde die zweite Variante zusagen

Wenn Merkel bis zur Bayernwahl wartet, dann kann sich Seehofer nicht noch kurzfristig zum Merkel Opfer erklären. Seine Demontage übernimmt dann die CSU Basis. Je höher die AFD in Bayern abschneidet, umso größer ist die Fallhöhe für Seehofer, Söder und Dobrind. Die müssen schon von der eigenen Partei zerfleischen werden, damit sie nicht zum Märtyrer hochgepuscht werden. Diese paar Wochen hohles Geschwafel und Unfähigkeit im Inneren können wir auch noch ertragen. Die SPD hat zur Zeit sowieso nichts von bundesweitem Interesse anzubieten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 18