Forum: Politik
Die Lage am Donnerstag: Liebe Leserin, lieber Leser,
thequickeningishappening 14.09.2017, 07:14
1. # Jamaika

Ich glaube nicht dass Frau Merkel sich Das antut. Wunschpartner ist die FDP, danach kommt Schwarz/Gruen dann die GroKo! Auf letztere wird's wohl mathematisch rauslaufen und Die Gruenen werden an der 5% Huerde kratzen.

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uffta 14.09.2017, 08:25
2. Die Messlatte liegt heute sehr niedrig

Wenn Frauke Petry und Alice Weidel die Verliererinnen des Tages sind und damit alle anderen in den Schatten stellen, weil sie sich (voraussichtlich!) nicht streiten werden, dann muss das aber ein ganz besonderers schöner, katastrophen- und sorgenfreier Tag sein. Aber ich fürchte, man würde beide auch zu Verliererinnen des Tages machen, WENN sie sich streiten.

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gesinecresspahl 14.09.2017, 10:09
3. Weidel Verliererin des Tages?

Die Qualitätspresse wäre gut daran geraten, die Debatte wieder in sachliche Gefilde zu steuern. Die freie Presse soll inhaltliche Debatten aufzeigen, bewerten und moderieren. Aber dieser Fokus auf die Person Weidels, die Züge einer hochgradigen medialen Diskreditierung ist hochproblematisch (schreibe ich als jemand, dem ihre Inhalte fremd sind, aber das ist nicht der Punkt). Dieser Vorwurf ist verglichen mit den Berichten über die Putzhilfe zwar recht harmlos. Aber es ist doch völlig unnötig, Frau Weidel wieder mal zur Verliererin des Tages zu machen. Mit Verlaub, was soll das?

Zwei Opfer stehen auf dem Spiel: Der AdF wird das zweifelsohne helfen, denn die Unterstützer wird das bestärken, nicht schwächen. Ich muss gestehen: Zu einem Teile zu recht. Das andere Opfer ist eine gute Debattenkultur. Während Twitter überquillt mit eher grenzwertigen Aussagen, wird der mögliche Meinungskorridor in der Qualitätspresse weiter verengt. Bitte über Inhalte streiten - und hart in der Sache bleiben. Aber diese persönlichen Diskretitierungen sind hochproblematisch und gefährlich.

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Duggi 14.09.2017, 11:06
4.

Zitat von gesinecresspahl
Die Qualitätspresse wäre gut daran geraten, die Debatte wieder in sachliche Gefilde zu steuern. Die freie Presse soll inhaltliche Debatten aufzeigen, bewerten und moderieren. Aber dieser Fokus auf die Person Weidels, die Züge einer hochgradigen medialen Diskreditierung ist hochproblematisch (schreibe ich als jemand, dem ihre Inhalte fremd sind, aber das ist nicht der Punkt). Dieser Vorwurf ist verglichen mit den Berichten über die Putzhilfe zwar recht harmlos. Aber es ist doch völlig unnötig, Frau Weidel wieder mal zur Verliererin des Tages zu machen. Mit Verlaub, was soll das? Zwei Opfer stehen auf dem Spiel: Der AdF wird das zweifelsohne helfen, denn die Unterstützer wird das bestärken, nicht schwächen. Ich muss gestehen: Zu einem Teile zu recht. Das andere Opfer ist eine gute Debattenkultur. Während Twitter überquillt mit eher grenzwertigen Aussagen, wird der mögliche Meinungskorridor in der Qualitätspresse weiter verengt. Bitte über Inhalte streiten - und hart in der Sache bleiben. Aber diese persönlichen Diskretitierungen sind hochproblematisch und gefährlich.
Dabei werden die Versuche der medialen Wahlbeeinflussung durch persönliche Rufschädigungen jeden Tag einfältiger und damit stetig als solche transparenter. Ich sehe die von Ihnen beschriebenen dauerhaften Schäden für eine demokratische Debattenkultur ebenfalls.

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