Forum: Politik
Die Lage am Samstag: Liebe Leserin, lieber Leser,
ollis.post 13.01.2018, 08:51
1.

Wie kann man jemanden verehren der seine Kinder missbraucht, oder jemanden der Millionen an Steuern hinterzieht? Dazu muss man wohl Journalist sein.

Die Nähe zu den Mächtigen sorgt wohl dafür das sich im Kopf etwas verschiebt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thomas.kistler 13.01.2018, 09:38
2. Woody Allen

Zitat von ollis.post
Wie kann man jemanden verehren der seine Kinder missbraucht, oder jemanden der Millionen an Steuern hinterzieht? Dazu muss man wohl Journalist sein. Die Nähe zu den Mächtigen sorgt wohl dafür das sich im Kopf etwas verschiebt.
Woody Allen hat auf diesen Vorwurf mal sehr ausführlich geantwortet: https://www.nytimes.com/2014/02/09/opinion/sunday/woody-allen-speaks-out.html und man sollte ihm zugestehen, sich seine Sicht der Dinge anzuhören. Lesen und eigene Schlüsse ziehen, wer in der Geschichte der oder die Böse ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-10000220808 13.01.2018, 09:47
3. Fun-Fact

...die Steuerschulden hat der FC Barca beglichen ;)
So einen Chef hätte ich auch gern ;)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
TheFunk 13.01.2018, 10:33
4. Nicht alleine die USA sind

immer an allem Schuld.
Russland, Tschetschenien mit ihren Anti-Homo-Progromen, Nordkorea mit seinen unmenschlichen Straflagern, China (Bangladesch, usw) mit ihren Zwangsarbeitern in den Fabriken (gerade Frauen und Kinder!), Saudi-Arabien mit seinem rückständigen Frauen- und Menschenbild... Trump ist gekommen und geht wieder, der Rest bleibt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
futtermeister 13.01.2018, 11:02
5. Es geht nicht um das Vermeiden unangenehmer Fragen.

Guten Morgen, Frau Beyer.
Meiner Ansicht nach ist das schlechte Image des Journalismus, welches sich in den Begriffen "Lücken-" oder "Lügenpresse" ausdrückt, nicht unbedingt dem Vermeiden von unangenehmen Fragen bei Interviews mit Film- oder Fußballstars geschuldet. Vielmehr war es doch das übertriebene Gutmenschentum, das viele Journalisten dazu bewogen hat, bei Themen über Umweltschutz, Flüchtlinge, Kriminalität usw. einfach auch mal Fakten wegzulassen, die der eigenen Ideologie nicht entsprochen hätten. Und das hat dann eben zu der Gegenreaktion geführt, dass wir heute leider wieder eine rechte Hetzerszene im Land haben. Die Journalisten haben in solchen Fällen natürlich nicht gelogen, aber die Leute doch für dumm verkauft. Und das rächt sich heute. Guter Journalismus beschreibt ALLES, was ist. Wenn Sie also ihre Branche als heroisch verkaufen wollen, weil sie einem Filmstar gegen seinen Wunsch mal ein paar nicht angemeldete Fragen stellt, geht das für mich in die völlig falsche Richtung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kajoter 13.01.2018, 13:48
6. @ #5

Guten Tag, Herr Futtermeister.
Seit wann und wo haben Journalisten ein schlechtes Image? Bei Ihnen offensichtlich, bei mir allerdings überhaupt nicht - im Gegenteil.
Zur Klarstellung: Auch mir geht das sogenannte Gutmenschentum, falls wir denn dasselbe meinen, auf die Nerven. Ebenso die übertriebene politische Korrektheit, die sich in manchen Kreisen als Moralaposteltum mit Sprachwächter-Duktus äußert. Ich hasse die Hysterie, mit der auf jeden vermeintlichen Verstoß gegen o.a. Denke reagiert wird, und doch macht mir gerade Ihr Beitrag gerade klar, warum viele Menschen all das dringend benötigen:
Weil es einen generellen Kompass für ihr Leben darstellen kann.
Journalismus sollte eben nicht nur Fakten, sondern auch Interpretationen, Meinungen, Analysen und Bewertungen bieten und die sollten sich natürlich an gutmenschenartige, hehre Prinzipien lehnen. An was denn sonst? An schlechtmenschenartige?
Sie führen mit ihrem Kommentar ein Rückzugsgefecht, denn mit jeder weiteren Lüge und Beleidigung führt D. Trump die Fama von der "Lügenpresse" gerade ad absurdum. Also muss dieses Unwort neu interpretiert werden - etwa so, wie Sie es hier vergeblich versucht haben.
Falls Ihnen die generelle Ausrichtung von SPON nicht gefällt, frequentieren Sie die FAZ oder gar BILD. Oder lesen Sie die SZ oder meinetwegen auch Breitbart oder Compact. Sie merken also:
1. In der Breite und Unterschiedlichkeit liegt der Schlüssel; und
2. insgesamt scheint das sogenannte "Diktat durch die Systemparteien" nicht funktioniert zu haben. De facto ist "Lügenpresse" nichts weiter als eine von vielen, verlogenen und rein-agitatorischen Worthülsen, denen Sie offensichtlich auf den Leim gegangen sind - zumindst teilweise.
Außerdem: Haben Sie einmal ein Interview geführt? Dann wüssten Sie, dass einige Fragen in einem direkten Dialog verdammt schwer zu stellen sind. Dass es Courage braucht, sie zu stellen, und zwar weit mehr, als es beim simplen Lesen den Anschein hat.
Und zum Schluss: Dass der Journalismus Menschen "für dumm verkauft", schreibe ich Ihrer eventuellen Unsicherheit bei der passenden Wortwahl zu. Normalerweise diskreditiert sich ein Kommentar mit einer derartigen Formulierung von selbst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Velbert2 13.01.2018, 18:43
7. Donald Trump

Warum soll die Welt wegen eines einzigen Mannes um Jahrzehnte zurückgeworfen werden? Schliesslich gab es bei der letzten Präsidentschaftswahl mindestens 20 Mitbewerber für das Präsidentenamt. Das bedeutet, dass die Grundstimmung, die jetzt beklagt wird, schon vor der Präsidentschaft Donald Trumps bestanden hat. Sonst wäre ein anderer Präsident gewählt worden. Ohne Millionen von Unterstützern sind Leute wie Trump aber auch wie Putin, Assad oder Kim auch nur Menschen wie 7,6 Mrd. andere auch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bedireel 14.01.2018, 13:31
8. Donald Trump

Ich lach mich Schlapp,
Die Arbeitslosigkeit in Amerika geht seit Trump permanent zurück. Die Aktienkurse in Amerika sind seit Trump um gut 30 % gestiegen. Die Amerikaner finanzieren sich ihre Altersrückstellungen weitgehend über Aktien. Unsere links ideologischen Presseorgane verstehen immer noch nicht das ein Trump als gewählter Präsident seine Wahlversprechen einlöst, ist ja im Westen auch ungewohnt. Bei uns schauen diese Journal Ideologen ruhig zu wie 50 % der Bevölkerung verarmt und die Altersversorgung von Millionen zu Gunsten der Südländer sich in Luft auflöst. Aber Trump ist permanent der Bad Boy.
M.f.G.

Beitrag melden Antworten / Zitieren