Forum: Politik
Die USA und ihre Partner: Verhindern, dass die Welt auseinanderfällt
REUTERS

Die Nato in Gefahr, der Westen zerstritten: Nie war die Bedrohung für die globale Stabilität in den vergangene 70 Jahren größer. Den Feinden von Demokratie und Freiheit müssen wir uns entschlossen entgegenstellen.

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bienchen-maja 17.02.2017, 12:33
0.

Die Nato ist nicht in Gefahr.... .

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paulvernica 17.02.2017, 12:38
1. kein bißchen Selbstkritik

Nichts von G.W.Bush und seinen ungerechtfertigten Angriffskrieg auf den Irak. Nichts von einer immer stärker werdenden Kluft zwischen arm und reich in den USA. Nichts von rassistischen Übergriffen durch weisse Polizisten auf Schwarze. Nichts von Steuernvermeidern wie amazon facebook und anderen.
All das möchte er zementieren. Nein Danke.

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faustus-von-zeuch-strasse 17.02.2017, 12:39
2. Wie, die Nato soll jetzt Saudi-Arabien oder die Philippinen überfallen?

"Den Feinden von Demokratie und Freiheit müssen wir uns entschlossen entgegenstellen"

Könnten Sie bei Gelegenheit mal fragen, wo er die sieht?

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sunisland 17.02.2017, 12:39
3. Die größte Gefahr für Demokratie und Freiheit..

.. wurde heraufbeschworen, als man - gegen jede Versprechung - Rußland mit der Nato immer weiter auf den Pelz gerückt ist.

Ich erinnere mich noch an die Rede Putins vor dem Bundestag (in dehr gutem Deutsch übrigens), da hatte man das Gefühl, der kalte Krieg sei nun endgültig vorbei.

Wenn ich dann noch dran denke, was die Amerikaner den nahen Osten destabilisiert haben.. Sorry, aber die aktuellen gefahren hat Trump bestimmt nicht heraufbeschworen!

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reflektiert_ist_besser 17.02.2017, 12:41
4. genau so

Den Feinden von Demokratie und Freiheit müssen wir uns entschlossen entgegenstellen.
genau so.

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rkinfo 17.02.2017, 12:43
5. 500 + 350 Mill. NATO-Bürger werden von 145 Mill. Russen 'bedroht'

Es ist schon eine Kunst der EU-NATO-Staaten, durch Fehlnutzung von Militärausgaben, wie A400M oder Eurofighter, die NATO nahe der Handlungsunfähigkeit zu bringen.
Wir Deutschen haben die Fertigung für den Leo, aber kaum noch selbst davon welche im Bestand. Putin wiederum rüstet tausende Panzer nach. In der NATO wird seit Jahrzehnten nur Wirtschaftspolitik bei Waffen und Stanorten betreiben, statt betriebswirtschaftlich optimiert zu agieren. Als die Mauer fiel stellte man fest, dass der Osten ein Vielfaches an Munitionsvorräten zum Westen hatte. Mit Munitionsproduktion kann man aber keine Industriepolitik betreiben - also möglichst wenig davon ordern ;-)
Schon beim Doppelbeschluß jammerte ein Europa mit 7.000 Kernwaffen, dass man nun wegen der SS20 ca. 300 Stück zu wenig hätte. Gleichzeitig rationierte die Bundeswehr Munition für Schießübungen, weil man sparen mußte.
Die NATO wird erst dann wieder Bedeutung erlangen, wenn sie streng faktenorientiert Waffen und Personal vorhält. Ein Leopard 2 PSO/2A7+ kosten ca. 20 Mill. € und die Umrüstung auf die 130mm Kanone wenige Millionen mehr. Die Freiheit zu auf Jahrzehnte verteidigen kosten Peanuts ...

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Fuscipes 17.02.2017, 12:44
6.

"Die Münchner Sicherheitskonferenz 2017 bietet den führenden Persönlichkeiten unserer Bündnispartner eine außergewöhnliche Gelegenheit, unsere Bündnisse mit frischer Energie und neuem Zielbewusstsein zu stärken, indem wir uns wieder auf die Werte verpflichten, auf die einst jene Bündnisse des Vertrauens gegründet wurden."
An diesem Wochenende findet übrigens die 15. Internationale Münchner Friedenskonferenz 2017 statt. Mich wundert immer wieder wie unterschiedlich Konzepte doch sein können.

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bigroyaleddi 17.02.2017, 12:50
7. Richtig, das mit dem Hinweis auf unsere Werte

Leider wird viel zu schnell vergessen, dass wir hier in (Mittel)Europa über 7 Jahrzehnte Frieden haben halten können. Das gab es in der niedergeschriebenen Geschichte noch nie. Und offensichtlich gibt es genügend Mitbürger, welche nur den vermeintlichen Wohlstand der letzten Jahrzehnte als etwas ganz selbstverständliches ansehen.

Es muss immer wieder daran erinnert werden, dass dies ganz bestimmt keine Selbstverständlichkeit ist. Und leider ist es wirklich so, daß die Russen - odr sollten wir lieber Putin und seine Clique sagen - lieber mehr Wert auf Restrutkion der Sowjetunion - also auf Machtzuwachs - legen, als uns Westeuropäern lieb sein kann.

Ich finde das mehr als bedauerlich. Zumal wir doch mal vor 27 Jahren mal wirklich geglaubt haben, jetzt kommen die tollen Jahre des Friedens, Ausgleiches und auch des Wohlstandes. Leute, denkt mal daran zurück. Wenn ich die heutige Situation sehe, dann kann ich das nur mit Grausen konstatieren und mich freuen, daß ich schon so alt bin. Dann bleiben mir - hoffentlich - die schlimmsten Auswirkungen noch erspart.

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dreamrohr2 17.02.2017, 12:50
8.

im Großen und Ganzen, sind das erstmal vernünftige Sorgen die der Mann uns mitteilt. Er verteidigt nebenbei auch den Freien Handel und die Globalisierung, ohne jedoch dort auch eine Mitschuld am Debakel zu finden. Sicherlich ist ein freier Warenverkehr nützlich, weil durch den Handel werden eben alle Sparten der ausübenden Industrie mitgetragen. Aber es wäre fairer auch zu erwähnen, dass man diese Art Freihandel, so nicht mehr weiter unterstützen darf, birgt dieser in seiner deratig auskrakender Art viele Gefahren, welche letztendlich auch zu Kriegen führen kann. Die Marktkontrolle ist ein Übel, wenn dieser nicht mehr demokratischer Vorgaben untersteht. Und die Tendenz zur Marktkontrolle durch wenige große Nahrungsmittel-Imperien, die eben Handelsimperien sind, ist gegeben. Dem Handel ist nur eines wichtig--- ABSATZ+GEWINN. Und gesättigte Märkte können diesen Absatz so, nicht erfüllen, arme Märkte rechnen sich nicht und intakte Märkte bergen die Gefahr, wie alles was man unter dem Begriff "Routine" versteht, faul im Sinne des "es läuft doch" zu werden und keine Innovationen mehr zu produzieren.
Ich sehe, neben den Religions- und Politischen Differenzen, die ausführende Einmischung des Marktes in die Belange der Gesellschaft, als größte Kriegsgefahr.

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