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Dieselgate: Der Kampf gegen 15 Millionen
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Die Politik ist gerade dabei, Millionen Diesel-Besitzer zu enteignen, die sich auf das Kraftfahrtbundesamt verlassen haben. Sie wurden beschummelt - nicht von die Industrie, sondern von Leuten, die unbedingt als Umwelthelden dastehen wollen.

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H-Vollmilch 08.03.2018, 17:45
1. Er hat sich informiert!

Der Autor sagt, er hätte sich vor dem Kauf genau informiert udn dann einen Diesel gekauft.
Da fragt man sich schon wo er sich informiert hat.
Vermutlich beim Händler! :)

Ich habe mich auch informiert. Und daraufhin KEINEN Diesel gekauft. Das war vor 8 Jahren.

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muenchen84 08.03.2018, 17:50
2. Peinlich Peinlich

wenn man garnichts mehr in der Hand hat, wie der Autor, dann stellt man die Grenzwerte in Frage, die übrigens in den USA und der Schweiz noch strenger sind. Und wenn man dann nichts mehr hat, dann diffamiert man: Der Grünen-Wähler fährt zur Not im Porsche Cayenne zum Biomarkt - und tankt Super. Das kommt gut an, das bashed richtig, nur, wieviele von denen gibt es? Verschwindend wenig. Warum gibt der Autor nicht denen, die Schuld, die massenhaft betrogen haben (Industrie) und diese Banditen noch in Schutz nehmen (Politik, Dobrindt, Merkel)? Es ist kaum vorstellbar, dass wie zu strenge Umweltauflagen haben, immerhin hat Deutschland über 360 Vertragsverletzungsverfahren bei der EU anhängig wegen Nichteinhalten von Umweltauflagen.

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fraumarek 08.03.2018, 17:50
3. Schwach argumentiert

Jan Fleischauer wagt es nicht, die Schuldigen zu benennen. In erster Linie natürlich die Bosse der Autoindustrie, die erst lügen und betrügen was das Zeug hält und sich dann weigern, den entstandenen Schaden wiedergutzumachen (Hardware Nachrüstung). Dann natürlich die Politik unter dem unfähigsten Verkehrsminister, den wir je hatten: Dabrindt. Und nicht zuletzt von willfährigen Beamten im Kraffahrtbundesamt, die mit den Herstellern kungeln. Jetzt müsste die Politik mit dem Hammer reinhauen und die Hersteller zur Hardware Nachrüstung verpflichten.

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emobil 08.03.2018, 17:50
4. Das nenne ich Populismus

Also diese Arie "Die Autoindustrie hat uns belogen und betrogen" haben wir ja nun bis zum Erbrechen gehört und Herr Fleischhauer wird hier natürlich noch einmal kräftig Zustimmung dafür ernten.
Aber das ist doch inzwischen abgedroschen. Wo bleiben neue Aspekte? Z.B. die ganze fragwürdige Rolle dieses DUH-Abmahnvereins, die Fragwürdigkeit aller Messzahlen, die ständig durch den Äther rauschen.

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werlesenkann 08.03.2018, 17:50
5. Vollkommen egal...

...wird es den Politikern gewesen sein. Es ist ja auch viel einfacher, den Bürger zu verprellen als einen großen Automobilkonzern, der möglicherweise mal Arbeitgeber ist, wenn es mit dem Rumregieren nicht mehr so klappt.
Leider müssen wir wieder mit den Versager-Politikern leben, die das mit verbockt haben.

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rgryf 08.03.2018, 17:55
6. Klare kante im dieselskandal zum wohle der modernen stadtkinder

Wir reden hier nicht einfach über Grenzwerte. Ein Großteil der Menschen, die bereits jetzt ohne Auto unterwegs sind, ob Radfahrer, Fussgänger oder ÖPNV-Nutzer, sind schwer betroffen. Für einen Radler, der in Wolken von anfahrenden Autos hechelt. Oder für Schlukinder, die auf dem Schulwegen neben den boostenden SUVs ihrer Eltern vorbeilaufen. Und am schlimmsten für Leute, die an Haltestellen oder auf Verkehrsinseln warten, bis die Autokolonne abgezogen ist. Sie alle sind betroffen. Dumm nur, sie tun was, gegen das Mehr an dreckiger Luft. Sie werden ausgelacht von selbstgefälligen Leuten wir Jan Fleischhauer oder Industrie- ja Behördenvertretern, meist mit irgendeiner scheinheiligen Pseudobotschaft das alles besser geworden ist. Aber eigentlich denk man aus Mitleid mit der Industrie und Autokäufern nur drüber nach, wie mit Steuergeldern oder Änderungen an Regelungen und Grenzwerten die Belastungen für diese abgefedert werden. Ich habe kein Mitleid mit Dieselkäufern, die vermeintlich viel für ökologischere Karren ausgegeben haben. Die Dieselkäufern haben den wegen der Leistung und häufig überdimensionierte, unfunktionellen Riesenkarren gekauft. Warum denen helfen

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wallabyxxxx 08.03.2018, 17:57
7. endlich

endlich mal ein Beitrag der die Problematik auf den Punkt bringt. Danke

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GerhardFeder 08.03.2018, 17:57
8. Gesetz ist Gesetz (auch für SPON-Journalisten)

Die Grenzwerte gelten schon lange, aber Politiker und "Volksvertreter" haben sich als Lobbyisten der Autoindustrie entpuppt, denen ihre eigene Gesetze gleichgültig sind.
Jeder Käufer eines Diesel wusste seit 2015, dass da etwas nicht stimmt - irgend etwas zwischen großzügigster Auslegung von Regeln bis zum (von VW zugegebenen) Betrug.
Sich nun, 2018 hinzustellen und so zu tun, als wäre das überraschen, das zeigt nur vollkommene Ignoranz.
Der Staat sollte endlich aufhören, Diesel PKW auf den verschiedensten Wegen (Betriebsausgaben, Geschäftswagen, Steuererleichterungen etc.) auch noch zu fördern. Seit 2015 ist das Verhalten der Regierung nur noch als Beihilfe zum Betrug zu bezeichnen..

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NauMax 08.03.2018, 17:57
9. Viel zu nett!

"Beschummelt" ist viel zu nett ausgedrückt. Beschi**en wurden sie - und zwar von einem Konglomerat aus Staatsvertretern und der Industrie. Für mich ein unfassbarer Vorgang, der sich da anbahnt! Wiederholung bei den Benzin-Direkteinspritzern wahrscheinlich... Das ist öffentlich ausgelebte Korruption, nichts anderes!

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