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Donald Trump und das G7-Fiasko: Es hilft nur Widerstand
CLEMENS BILAN/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock

Der US-Präsident brüskiert die wichtigsten Partner beim G-7-Gipfel. Er folgt allein seinen Wünschen und Instinkten. Die Antwort der Europäer und Kanadier sollte eindeutig sein.

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dirk1962 10.06.2018, 12:31
1. Dem stimme ich zu

Ich denke, die EU, Kanada, Japan und wenn möglich auch China sollten sich darauf verständigen, ohne Trump weiter zu machen - damit meine ich nicht ohne die USA, sondern ohne die Person Trump. Wenn die USA an Gesprächen Teil nehmen wollen, dann sollen sie einen Gesandten schicken. Bei entsprechender Isolation wird Trump seinen Bürgern sehr schnell die Frage beantworten müssen, warum es mit der US Wirtschaft abwärts geht. Auch die USA sind wirtschaftlich nicht stark genug, gegen den Rest der Welt erfolgreich zu sein.

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Websingularität 10.06.2018, 12:36
2. Selber Schuld

Die Weltgemeinschaft ist viel zu nachsichtig mit den USA.
Dieser Scheinriese nimmt sich wichtiger als er ist.

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b-kroh 10.06.2018, 12:38
3. falsch!

Antwortet doch antizyklisch. keine Strafzölle seitens der G7. Macht weiter mit unseren Werten. Machen wir uns nicht zu von Trump geführten Opfern seiner Politik.

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Zündkerze 10.06.2018, 12:38
4. die Antwort sollte sein

die nächsten Treffen mit Trump oder einem aus seinem Kabinett abzusagen (oder deren Planung einzustellen) und stattdessen diplomatischen Treffen mit den amerikanischen Demokraten abzuhalten. Ich glaube das wäre eine überaus eindeutiges Signal an die US-Amerikaner - ja, wir würden die Partnerschaft gerne weiterführen, aber beim besten Willen nicht mit dieser Figur. Das wird einen Trump zwar noch mehr zum kochen bringen, aber was solls, auf den kann Europa nun wirklich nicht mehr zählen. Das ist doch spätestens jetzt klar.

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nixblicker00 10.06.2018, 12:42
5. Es ist keine Feindschaft, wenn ich mit meinen Partnern hart verhandele

Alltägliches business und Herr Trump möchte doch der deal maker sein. Das ist keine Feindschaft und auch nicht die Aufkündigung der Freundschaft - schon garnicht die Kündigung einer Partnerschaft. Und schon überhaupt garnicht eine Kriegserklärung.

Der Stil des Herrn Trump ist roh, rauh, vielfach unfreundlich, rüpelhaft bis unverschämt. So what? Kaufen Sie doch mal auf einem Schrottplatz ein Ersatzteil. Trump setzt sein beliebtes Stilmittel ein: Erst mal draufhauen und den Gegner damit in die Defensive zu drängen. Bis der die Schnappatmung wieder unter Kontrolle bringt, hat er schon paar Zugeständnisse gestammelt - und darum gehts. Kann es sein, dass wirklich niemend, der bei uns einen Artikel schreiben darf, das nachvollziehen kann, nie selbst mal in einer kontroversen Verhandlung oder einer Rauferei mit Schulkameraden auf dem Pausenhof ausgesetzt war?

Was soll das Gewinsel? Dieser Streit mit den USA macht doch eher Lust mit einzusteigen. Ebenso klar und unverblümt die eigene Position gegenlatzen - und dann mal konstruktiv überlegen, was fair und sinnvoll ist.

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wulfman65 10.06.2018, 12:46
6. Wir sind weit entfernt

von einem Handelskrieg mit den USA. Wir belegen absolut unwichtige
Nebenprodukte mit sogenannten Vergeltungszöllen. Das ist noch nicht mal symbolische Gegenwehr.
Gegenwehr wäre, die amerikanischen Konzerne für hier erwirtschaftete Gewinne korrekt zur Steuerkasse zu
bitten. Eine Vergeltung wäre, Facebook für die kriminelle Datenweitergabe mit vergleichbaren Strafzahlungen zu
belegen, die VW in den USA für den Dieselskandal (zurecht) entrichten musste. Effektiv wäre, mal vorsorglich eine Liste mit EU-Produkten dem Weissen Haus zu überstellen, deren Import die US-Industrie ganz und gar nicht entbehren könnte. Ein Handelskrieg sieht anders aus. Ich wünsche mir sehr, dass Merkel dem US-Präsidenten genau das gesagt hat, als sie ihn beiseite nahm. Die Optionen der EU sind zahlreich. Ob er das kapiert, der Krawallmacher?

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bau-mann 10.06.2018, 12:48
7. America first endet

wenn die Europäer verstanden haben dass man zusammenhalten muss um daraus „America alone“ zu machen. Dafür bräuchte es aber eine starke europäische Führung und kein politisches wir-schaffen-das. Es sind schon größere Nationen zur unbedeutsamkeit verkommen. Jede Hochkultur hat einmal ein Ende. Warten wir auf China oder Indien ??

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loboloco 10.06.2018, 12:49
8. Mit Spannung...

erwarte ich den Augenblick, sollte Trump seine zweite Amtszeit erreichen, wenn er beginnt zu versuchen das Wahlrecht zu verändern um ihn in die Lage zu versetzen weiter regieren zu können... es wäre ihm zuzutrauen.

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Aixciter 10.06.2018, 12:50
9. Ja und nein

"Das Problem des Westens, von Angela Merkel, Justin Trudeau und Emmanuel Macron ist, dass sie sich so wie beim Gipfel in Kanada immer wieder als Statisten für diesen Irrsinn hergeben. Sie tun es, weil sie die alten Ideale, die alten Regeln hochhalten wollen." Der Rest des Westens ist sich einig darin, nicht einig zu sein und dabei nimmt jedes der betroffenen Länder eine sehr aktive Rolle ein. Es geht bei weitem nicht nur darum, "die alten Ideale, die alten Regeln hochhalten" zu wollen. Es geht um Macht, Einfluss, Vorteile, Geld... wie immer und im Zweifelsfalle wirft man hierfür auch schon mal gerne die gesamte Perspektive, die eher negativ belastet ist, für die persönliche Vorteilnahme über Bord. Der Statist steht am Rande oder im Hintergrund des Geschehens, dies machen die "alten Verbündeten" der USA nicht, insofern passt die Bezeichnung nicht.
" Europa kann dabei mittun: Indem es Widerstand leistet, indem es den Egomanen isoliert, indem es ihm aus dem Weg geht und den Bruch immer wieder sehr laut deutlich macht." Das stimmt, aber dazu muss man sich erst einmal einig sein (siehe oben).

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