Forum: Politik
Drohungen Richtung USA: Nordkorea protzt mit Militärparade
AP/ KRT

Soldaten im Stechschritt, Panzer und Interkontinentalraketen: Nordkorea feiert den 105. Geburtstag des Staatsgründers Kim Il Sung mit einer riesigen Militärparade - und verstärkt seine Drohungen gegen die USA.

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Berlineratze 15.04.2017, 14:21
110. Nordkorea hat keinen einzigen Angriffskrieg geführt

Zitat von Meckerameise
Auf Augenhöhe? Dieses Land ist das unfreieste der Welt. Die einzige erlaubte Partei begeht im Namen einiger Führer die schönsten menschlichen Abscheulichkeiten. Dass das Land eine Diktatur ist, das liegt in der Souveränität des Landes, aber bevor Kim und sein Apparat daneben ansatzweise auf Augenhöhe kommen kann, sollten Verfolgungen, Attentate und die massenhafte Nahrungsmittelknappheit aufhören. Wenn wir einen derartigen Staat als Partner ansehen, machen wir uns mitschuldig. "Wer aber ständig bestrebt ist, Regierungen zu stürzen und Kriege gegen andere Staaten zu führen, dem wird nun einmal mit Misstrauen begegnet." - So könnte man genauso gut Nordkorea beschreiben.
Sollte man, wenn wenigstens mal zur Kenntnis nehmen, wenn man schon arrogant von oben in seiner eigenen Unwissenheit Kommentare verbreiten will.

Und man sollte auch zur Kenntnis nehmen, das Millionen Menschen in den ach so freien Ländern Hunger leiden - von Lebensmittelkarten abhängig sind, bevor man sich noch weiter aus dem eigenen, mit Blut, Mord, Gewalt, Tod und bürgerlicher Verrohungen bedecken Homeland aus dem Fenster lehnt.

Wie kommen Gestalten wie Du eigentlich dazu mit dem Finger auf andere zeigen zu wollen, während die eigene Hütte lichterloh brennt?

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aschie 15.04.2017, 14:22
111. Generalbundesanwalt ?

Zitat von keine Zensur nötig
Mein Ma(a)ß ist auch voll. Da Sie hier offen zu Kriegen aufrufen, zum Bruch der UN-Charta und zudem zwei Mitgliedsstaaten des Sicherheitsrates offen und dreist bedrohen - gibt es nun mal eine Meldung an den Presserat, an die Staatsanwaltschaft Hamburg und selbstredend an correctiv. Da Sie nicht den Singular sondern den Plural verwenden, kann wohl davon ausgegangen werden, dass Sie Teil einer Gruppe sind, welche vorsätzlich und gemeinsam zu Straftaten im Sinne des Völkerrechts aufruft. Sollten Sie Ihren Wohnsitz in Deutschland haben ist für Sie der Generalbundesanwalt zuständig - siehe auch Terrorgesetzgebung. Dass bei Ihnen noch garnicht angekommen ist, dass zu Europa auch das größte europäische Land gehört - geschenkt. Dass das Herkunftsland Ihrer wirren Ideen gestern zum Karfreitag einen neuen Atombombentyp getestet hat, passt allerdings schon. Sie müssen als Betender allerdings mal erklären, warum die seit Jahren angebahnten Gespräche (durch die Chinesen) durch die Staaten immer wieder abgelehnt werden.
Ich glaube sie übertreiben da ein bischen .Schon mal was von Meinungsfreiheit gehört? Wollen sie den Foristen einschüchtern ?Jeder hat seine Sicht auf die Geschenisse in Nordkorea .Aber hier ein Poster aufgrund seiner Meinung in verbindung zu Terroristen zu bringen ist doch wohl schon unverschämt.

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fridolingaertner 15.04.2017, 14:31
112. Das Recht, verjagt zu werden

Zitat von nachdenk71
Für die nordkoreanische Führung ist das Atomprogramm eine Überlebensstrategie. Wenn die Westmächte - vor allem die USA - bereit wären, mit Nordkorea auf gleicher Augenhöhe ernsthaft zu verhandeln, hätten wir die Spannungen überhaupt nicht. Nordkorea wünscht sich nichts Sehnlicheres als endlich als Partner behandelt zu werden. Es liegt also an den USA, den Konflikt friedlich zu beenden. Wer aber ständig bestrebt ist, Regierungen zu stürzen und Kriege gegen andere Staaten zu führen, dem wird nun einmal mit Misstrauen begegnet.
Wie können Sie hier nur wertfrei von der "nordkoreanischen Führung" sprechen? Das ist ja schon fast so, als würde man den mordenden sizilianischen Mafiaboss als "sich sorgendes Familienoberhaupt" bezeichnen? Wie können Sie hier von "Nordkorea" sprechen, das auf Augenhöhe sein will, statt vom Kim-Regime? Wie kann ein Deutscher (falls Sie das sind) mit der eigenen Geschichte im Nacken fordern, dass ein Regime wie das Kims ein Recht auf "Augenhöhe" hat? Hier geht es um Verbrechensbekämpfung, um die Durchsetzung des Völkerrechts gegen eines der krassesten Verbrecherregime dieses Planeten - lesen Sie dazu mal den wohltuend differenzierten Beitrag Nr. 102 von "Das Pferd". Wieso haben diese Regime ein Recht auf Augenhöhe, ein Recht, Verhandlungspartner zu sein? Wenn es ein Völkerrecht gibt, haben diese Regime genau ein "Recht" - sofort gechanged zu werden!

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steingärtner 15.04.2017, 14:32
113. Man ist nur noch fassungslos

Zitat von fridolingaertner
Nicht die USA verteidigen diesen Einsatz, sondern alle. Jedenfalls die, die nicht antiamerikanisch und agitatorisch unterwegs sind und wissen, dass die Alternative mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wesentlich mehr Menschenleben gekostet hätte. Und es ist gut, dass die USA das einzige Land waren und sind, die die Atombombe eingesetzt haben. Das liegt daran, DASS sie sie eingesetzt haben. Die gleiche abschreckend-pädagogische Wirkung hätte es, wenn die USA einen Präventivschlag gegen das Kim-Regime führten, denn das würde die Verbrecherregime dieser Welt zu der Erkenntnis verhelfen, dass NICHTS sie davor schützt, bei ihren Verbrechen behelligt zu werden. Ich persönlich mache keinen Unterschied zwischen denen, die bei Dresden vom "Bombenholocaust" und bei Hiroshima und Nagasaki ebenfalls von einem Verbrechen sprechen.
"... abschreckend-pädagogische Wirkung.....", ein Angriffskrieg ? Ein Atombombenabwurf ?
Man muss sich wirklich sehr, sehr anstrengen, um bei solchen "Beiträgen" wie ihrem, nicht ausfallend zu werden. Ihre "Pädagogik" bedeutet Millionen und aber Millionen Tote oder gar das Ende der Zivilisation auf der Erde.
Ich hör jetzt lieber auf.

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Liberalitärer 15.04.2017, 14:32
114. Charakter

Zitat von jjcamera
Das wahre Problem: Kim und Donald gleichen sich im Charakter auf's Haar. Sie sind eitle, selbstverliebte und extrem dünnhäutige Narzissten, die alles (aber wirklich alles) daran setzen, nicht als Verlierer da zu stehen. Wir werden es sehen.
Das stimmt doch nicht, die US Adminstration übt massiven Druck aus, um Nordkorea die Atomwaffenidee aus dem Kopf zu prügeln, das stimmt. Aber es geht wohl nicht um Regime Change und man lässt China den Vortritt. Aber verkaspern lassen wird man sich auch nicht. Das Maß ist auch einmal voll.

https://www.washingtonpost.com/news/josh-rogin/wp/2017/04/14/trumps-north-korea-policy-is-massive-pressure-but-not-regime-change/

Man kann über Herrn Trump diskutieren, aber ein Kim ist er nun wirklich nicht.

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Promethium 15.04.2017, 14:35
115.

Der Krieg läuft seit dem 25. Juni 1950 als Nordkoreanische Truppen Südkorea überfielen!

"Bei einem Besuch Kims im März/April 1950 in Moskau genehmigte Stalin die Invasion."

Quelle: Wikipedia; Koreakrieg

Das ist also bis heute ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg durch Nordkorea! (Siehe United Nations Security Council Resolution 82)

Kriege enden nur mit einem Friedensvertrag und den gibt es nicht! Es ist jederzeit damit zu rechnen das Nordkorea einen erneuten Angriff startet und somit ist auch ein Präventivschlag seitens Südkoreas und seiner Verbündeten durch das Völkerrecht gedeckt!

"Gegenbegriff zum „Krieg“ ist der „Frieden“. Dieser setzt völkerrechtlich wiederum einen wie auch immer gearteten Friedensabschluss zwischen ehemaligen Kriegsgegnern voraus."

Quelle: Wikipedia; Krieg

Also egal was passiert, es ist und bleibt die Schuld Nordkoreas!

Es gibt nur einen Weg zum Frieden! Nordkorea muss Abrüsten und die Drohungen einstellen, ein Friedensvertrag möglich wird. Unter den gegenwärtigen Umständen fehlt Südkorea verständlicherweise das Vertrauen.

Die Anschuldigungen gegen die USA sind reine antiwestliche Propaganda!
Die Südkoreaner sind den USA sehr sehr dankbar dafür, das sie nicht wie die Nordkoreaner leben müssen!

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Berlineratze 15.04.2017, 14:37
116. Du verbreitest Lügen und hast keine Ahnung vom Völkerrecht

Zitat von fridolingaertner
"Nochmal einfach für Dich das Völkerrecht besagt seit Nürnberg: Kein Staat der Welt hat das Recht einen Angriffskrieg zu beginnen..." Noch einmal: Unter dem Deckmantel dieses angeblichen Verbots des Eingreifens wird kein zivilisiertes Volk Verbrechen gegen die Menschlichkeit - egal, ob Auschwitz, Genozid, Fassbomben - zulassen. Sie werden sich überlegen müssen, ob Sie mit Ihrer - sicher objektiven und nicht von Hass auf die USA geleiteten - Auslegung des Völkerrechts selbiges ad absurdum führen oder gar widerlegen. Ein einfaches Zuschauen beim Massakrieren wird es rund 70 Jahre nach dem Ende der NS-Zeit bei vielen meiner Landsleute nicht mehr geben. Der Versuch der Verhinderung eines völkerrechtlichen Verbrechens mittels einer militärischen Intervention KANN kein Angriffskrieg im Sinne des Völkerrechts sein, das wäre absurd. "...weil Nationen ... ökonomische, politische und militärische Staatsinteressen vorschieben, um deren Willen die Kriege geführt werden sollen." Nicht Nationen, SIE schieben die immer wieder vor. Das macht Ihr ganz geschickt, weil natürlich schon Kleinfritzchen weiß, dass es keinen Krieg ohne wirtschaftliche oder ohne "geostrategische" Implikationen geben kann. Waffen kosten Geld und Wiederaufbau auch. Und nicht selten hält sich der Sieger am Wiederaufbau im unterlegenen Land auch noch schadlos. Und Ihr geht dann hin und erhebt diese unvermeidlichen Begleiterscheinungen militärischer Interventionen zum Motiv für die Intervention. Glaubt diese Blut-für-Öl-Geschichten heute überhaupt noch jemand?
Ist ja unfassbar, was du dir für ein Urteil bar jeder Kenntnis, überhaupt erlaubst:

Im Wahlfach Völkerecht (welches im Studium der Rechtswissenschaften) auf Wunsch gewählt werden kann, ist das Erste was der geneigte Dazulernende erfasst: das Völkerecht regelt jene Rechtsbeziehungen zwischen Nationen. Punkt. (da geht es nicht um böse, oder gut, sondern darum wie bürgerliche Staaten ihre Rechtssphären gestalten.)

Dazu gehört, nach den Lehren der Prozesse von Nürnberg und Tokio: Wer einen Angriffskrieg führt, bricht das Völkerrecht, sprich er bricht die Rechtsbeziehungen zwischen den Nationen, weil nicht mehr das Wort und die Schrift, die friedliche Gestaltung, Geltung beansprucht.

Das im Kern also ganz einfach erfassbar: auch für jene, die nicht studiert haben, die schon gar keine zwei Examen in der Tasche haben und welche auch nie die Uniform und die Waffe eines bürgerlichen Staates getragen haben - also auch für Typen wie Dich.

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ksk-18 15.04.2017, 14:41
117. Arroganz

Zitat von brooklyner
Hat sich eigentlich je einer Gedanken darüber gemacht, wie man eine komplett enthirnte Bevölkerung wie die Nordkoreaner nach der Beseitigung des Regimes zu denkenden Menschen umerziehen will? Und da spreche ich noch nicht Mal von humanistischen Werten oder einem Verständnis von Demokratie. Man sieht es ja hierzulande im Osten wie auch fast im gesamten ehemaligen Ostblock, wie ziemlich schlichte Denkstrukturen, fehlender Individualismus, Kollektivdenken, Dei-dä-öbn Parolen, usw. selbst nach 27 Jahren nur sehr langsam auszurotten sind.
Ihr Beitrag zeigt, wie arrogant Sie sind und welch schlichtes Gemüt Sie auszeichnet.

Davon mal abgesehen glaube ich nicht einmal, dass Sie auch nur einen einzigen Nordkoreaner gesehen haben und schon gar nicht kennen. Daher frage ich mich ernsthaft, wie einer wie Sie, sich ein Urteil über diese Leute wagen kann.

Zudem zeigt auch mir Ihr Sprachduktus, dass Ihre mentale Leistungsfähigkeit noch viel Potenzial nach oben hat. Es scheint halt ein Segen der Dummen zu sein, dass sie ihre eigenen Defiziten nicht erkennen können. Da lässt es sich stets glücklich leben, gelle.

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fridolingaertner 15.04.2017, 14:44
118.

Zitat von IMOTEP
Amerika hat sich mit ihrem Präsidenten Trump als Ordnungsmacht Weltweit zurückgemeldet.. Der Raketen Angriff auf Syrien war das Signal, keine faulen Kompromisse mehr die womöglich zu lasten Amerikas gehen, wir meinen es Ernst. Jetzt steht ein Armada vor N. Korea. bereit zum Angriff. Russland und China sollten sich gut überlegen so weiter wie bisher zu machen. Dass Signal lautet: Das Maß ist voll! Europa steht wie immer zwischen allen Stühlen und wird im Zweifelsfalle die Amerikanische Politik zustimmen. Wir als normale Menschen können nur die Hände falten und beten das es keinen Krieg gibt.
Ich stimme Ihnen zu, allerdings sehe ich noch keine Armada vor Nordkorea. Ich hoffe jedoch, die kommt bald. Und ja, als "normale Menschen" können wir nur hoffen, dass Nordkorea eine Intervention der USA nicht damit beantwortet, einen Krieg zu beginnen. Nordkorea kann nichts gewinnen, aber alles verlieren.

Faktisch ist aber eine Intervention nach allem, was man über die nordkoreanischen Waffensysteme liest, jetzt noch möglich. Noch! Nukleare "Gegen"-Schläge sind anscheinend nicht möglich, jedenfalls nicht mittels Raketen. Möglicherweise können atomare Granaten verschossen werden, aber die Artillerie an der Grenze zu Südkorea müsste sich ausschalten lassen können.

Die Chinesen haben nicht viele Optionen, selbst wenn sie wollten. Einen Atomkrieg werden sie nicht führen wollen und ein konventioneller Krieg gegen die USA wird nicht viel Sinn machen. Eine US-Intervention kurz nach dem Angriff auf Syrien wäre m.E. von vitalem Interesse für die Menschheit in einer Welt, in der sich die Atombastler, Giftgaser und Fassbomber wie Kim, Putin, Assad immer ungenierter ausleben.

Aber um bei der Intervention sicher gehen zu können bedürfte es meines Erachtens mehr als eines Flugzeugträgers mit Begleitung.

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ksk-18 15.04.2017, 14:48
119. Eskalationsstrategie

Zitat von jensen12345
wie man die Riesige Gefahr für die Welt durch Nordkorea stoppen kann? Und an der Tatsache, dass es überhaupt dazu kommen konnte, dass Nordkorea heute so gefährlich ist, hat Donald Trump Null Anteil dran. Was soll Amerika machen Ihrer Meinung nach?
Jedenfalls ist die derzeitige Eskalationsstrategie, die Trump verfolgt, nicht wirklich geeignet, eine Beruhigung der Situation zu erzielen.

Es geht ja auch nicht nur um Nordkorea. Sollte es in der Tat zu einem Konflikt zwischen den USA und Nordkorea kommen, besteht die Gefahr, in selbigen auch China mit hineinzuziehen, denn dieses Land würde andernfalls um seine Vormachtstellung in dieser Region fürchten.

Daher wären Verhandlungen der bessere Weg. Allerdings ist dieser Weg für Trump wohl nicht so populär, als spektakuläre Kriegsbilder.

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