Forum: Politik
Druck aus Brüssel: EU schubst Briten in Richtung zweites Referendum
FACUNDO ARRIZABALAGA/EPA-EFE/REX

Keine Brexit-Verschiebung ohne guten Grund - das stellen EU-Politiker jetzt mit überraschender Härte klar. Ebenso deutlich ist die zweite Botschaft an die Briten: Lasst das Volk noch einmal sprechen.

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Jan_Wellem 13.03.2019, 18:28
1. Undemokratische EU

Das war ja klar. In der EU soll immer so oft abgestimmt werden, bis das Ergebnis Brüssel gefällt - dann aber ist Schluss mit Abstimmungen. Hoffen wir, dass sich die Briten als echte Demokraten erweisen und nicht als Pseudodemokraten wie die Brüsseler Clique.

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bauklotzstauner 13.03.2019, 18:38
2.

Aha... so sah also der "Masterplan" die ganze Zeit aus!
Man läßt die britische Regierng den geordneten Brexit vermasseln, und zwar so oft und lange, daß es den Briten mehrheitlich zum Halse raushängt. Und DANN bringt man hintenrum ein zweites Referendum auf den Weg!

"Demokratie" in bester EU-Tradition! Bei der "Verfassung" hat man aj auch so oft abstimmen lassen, bis das Ergebnis paßte...

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siryanow 13.03.2019, 18:43
3. 2.Referendum

Diese Ober-Brexiteers wie Johnson, Farage ect. haben , nachdem sie ihre Gefolgschaft im Regen haben stehen lassen , wahrscheinlich in einem sonnigen Land ihre Pfünde gesichert. Zum Teufel mit solchen Gaunern .
Auch wenn nach erneuter Befragung die Briten sich abermals für einen Ausstieg entscheiden , müssen sie damit leben . Just wie die Italiener mit Salvini , die Amerikanner mit Trump und ähnliche.

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rosinenzuechterin 13.03.2019, 18:44
4. Richtig so!

Das britische Volk hatte noch keine Chance, über den Austritt aus der EU abzustimmen, seit die Bedingungen dafür klar sind. Das hat nichts damit zu tun, solange abzustimmen bis das Ergebnis passt. Wenn die Briten weiterhin mehrheitlich die EU verlassen wollen, können sie ihre Entscheidung gern bestätigen. Das bisherige Referendum kann rückwirkend nur als Auftrag verstanden werden, Verhandlungen über den EU-Austritt aufzunehmen. Nun wäre - aus zutiefst demokratischer Sicht - über das Ergebnis dieser Verhandlungen abzustimmen. Wer das anders sieht, hat nur zwei Dinge im Sinn: Die EU zerstören und die Welt anzünden.

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Watschn 13.03.2019, 18:48
5. May sollte jetzt die UK-Rückfallebene eines harten Brexits einleiten..

Und diese (vermutl. schon jetzt eingeleitete Linie) mit UK-Tiefstzöllen u. unkontrolliert belassener Grenze zu Irland, konsquent beibehalten.

Wenn diese unkluge, rachsüchtige u. leberwurstbeleidigte EU anfängt zu spüren, wie das für sie ausgehen könnte, (enormer polit., wirts. u. intellektueller -kaum mehr gut zu machender- Schaden gegen sich selbst, ihren EU-Mitgliedern, den potenziellen 'EU-Anwärtern' u. nicht zuletzt gegenüber den (künftigen) Beziehungen zum UK)...dann wird sie bald handzahm. Ansonst (bei weiterer Unvernunft) wird die EU mit ihren weit überzogenen (Macht)Ansprüchen im Desaster enden.

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star spain 13.03.2019, 18:49
6. Reisende soll man nicht aufhalten

Die Briten sollen ihre selbst eingebrockte Suppe selbst auslöffeln. Sie haben die EU lange genug an einer weiteren Integration gehindert und sind mit ihrer Rosinenpickerei Mitgliedern wie Polen und Ungarn ein Vorbild, die meinen, sie könnten aus der EU Profit schlagen, ohne nationale Souveränität aufzugeben.

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Sendungsverfolger 13.03.2019, 18:50
7. Undemokratisch?

Zitat von Jan_Wellem
Das war ja klar. In der EU soll immer so oft abgestimmt werden, bis das Ergebnis Brüssel gefällt - dann aber ist Schluss mit Abstimmungen. Hoffen wir, dass sich die Briten als echte Demokraten erweisen und nicht als Pseudodemokraten wie die Brüsseler Clique.
Wenn es die Dumpfbacken von der Insel nicht fertig bringen, sich konkrete Regularien zu geben (bei der auch eine Wahlwiederholung innerhalb eines gewissen Zeitraums ausgeschlossen werden könnte), brauchen sie sich nicht zu wundern, wenn gewisse Kreise - auch und vor allem im eigenen Land - versuchen, alternative Entscheidungen herbeizuführen.

Genau das ist Demokratie: Wenn es erlaubt ist, ist es auch legitim. Ansonsten muss man es gesetzlich regeln. Wer das nicht so will, darf sich gerne das Gegenteil in der Türkeit oder in Russland anschauen. Da bestimmt die "Regierung" was legitim ist, nicht das Gesetz.

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pauerkraut 13.03.2019, 18:52
8. Nicht ganz korrekt

Zur Klarstellung: 1. Die Hälfte der Englaender wollen den Brexit.2. Die andere Haelfte will den auf keine Falle. Schotten und Waliser und Iren wollen den auch nicht. 3. Den Englaendern ist jahrelang eine Schimäre aufgebunden worden. 4. Die EU hat sich bislang sehr korrekt und zurückhalten verhalten. 5 Die EU will keinen Brexit. 6. Lasst die Englaender ziehen 7. Die Englaender muessen erst zur Besinnung kommen und daher Kreide fressen. 8. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

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Zentrist 13.03.2019, 18:57
9.

Zitat von Jan_Wellem
Das war ja klar. In der EU soll immer so oft abgestimmt werden, bis das Ergebnis Brüssel gefällt - dann aber ist Schluss mit Abstimmungen. Hoffen wir, dass sich die Briten als echte Demokraten erweisen und nicht als Pseudodemokraten wie die Brüsseler Clique.
Keiner zwingt die Briten zu bleiben. Genauso wurden die Briten zum damaligen Beitritt nicht gezwungen.
Und niemand hat das britische Parlament gezwungen, überhaupt keine Entscheidungen mehr treffen zu wollen.

Die Britten können hier und heute sagen, dass sie austreten und niemand wird sie daran hindern.

Aber ich verstehe Sie schon, Selbstverantwortung ist heutzutage nicht mehr gewünscht. Da muss man eben einen Schuldigen finden, in dem Fall ist es eben die EU.

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