Forum: Politik
Ein Jahr GroKo: Was von Europa übrig bleibt
DPA

Als die Große Koalition vor einem Jahr ans Werk ging, wollte sie Europa in den Mittelpunkt ihres Regierens stellen. Passiert ist seitdem wenig.

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spaceagency 14.03.2019, 19:13
1. bald geht das Jammern los

Deutschland rutscht in die Rezession und damit beginnt das deutsche Gejammer und die Rufe nach Hilfe aus Europa. Die Troika soll dann nach Berlin

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mullertomas989 14.03.2019, 19:18
2. Die entscheidende Frage ist doch ....

Kann ein semisouveränes Gebilde wie die EU auf Dauer funktionieren? Wenn ja, dann kann man alles so lassen, wie es ist. Wenn Nein, dann braucht es entweder Schritte in Richtung Vereinigte Staaten von Europa oder die Rückkehr zu den vollsouveränen Nationalstaaten. Entscheidet sich Deutschland nicht, werden andere entscheiden! Und in GB ist das bereits geschehen...

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ddcoe 14.03.2019, 19:18
3. Mich erschreckt es sehr

das Merkel komatös gar nichts mehr tut. Der Beitrag von Klein Annegret war auch einfach nur kontraproduktiv - ihre ganz private Meinung ist völlig bedeutungslos und mehr war es ja nicht. Nein Merkel hinterlässt nicht nur in Deutschland einen stetig wachsenden Trümmerhaufen, sondern auch in der EU. Der einzige Trist bleibt - Klein Annegret ist schon verbrannt für die Kanzlerschaft und wird keinen Schäden mehr anrichten.

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mina2010 14.03.2019, 19:28
4. Nur keine Panik,

Zitat von ddcoe
das Merkel komatös gar nichts mehr tut. Der Beitrag von Klein Annegret war auch einfach nur kontraproduktiv - ihre ganz private Meinung ist völlig bedeutungslos und mehr war es ja nicht. Nein Merkel hinterlässt nicht nur in Deutschland einen stetig wachsenden Trümmerhaufen, sondern auch in der EU. Der einzige Trist bleibt - Klein Annegret ist schon verbrannt für die Kanzlerschaft und wird keinen Schäden mehr anrichten.
VdL wird übernehmen und dann:
- "Wir sind auf einem guten Weg!" - wohin?
- "Was wir alles geschafft haben!" - was?

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theodtiger 14.03.2019, 19:31
5. historisches Versagen

Was die Groko angesichts der einmaligen Chance durch einen so dezidiert pro-europäischen französischen Staatspräsidenten und der starken Geschlossenheit der 27 hinsichtlich des Brexits europapolitisch zu bieten hat, kann man nur als historisches Versagen charakterisieren. Deutschland ist so stark auf eine noch besser funktionierende EU angewiesen - und dann fast immer nur nein (nicht mal etwas bei der längst überfälligen Besteuerung der Digitalkonzerne). Der Gipfel der Kurzsichtigkeit und des Afronts ist dann AKK mit ihrer sachlich falschen und in der Form provokanten Replik auf Macron.

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legeips62 14.03.2019, 19:32
6. Das Foto...

hier sehen wir "Verlierer". Eine zu lange an der Macht, der andere ohne Ahnung von Macht...

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derleibhaftige 14.03.2019, 19:35
7. 4 Jahre Dieselskandal

Fahrverbote, Tempolimit, penetrante Bevormundungen, Steuererhöhungen und Krise hier und Krise dort.

Der Bürger hat doch von dieser Regierung gar nichts mehr zu erwarten.

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ludwig49 14.03.2019, 19:36
8. Europa kann man nicht verordnen...

...oder befehlen, oder gar durch eine möglichst große Zahl der Mitglieder stabiler machen. Europa ist auch kein Projekt, das mit abgehalfterten Politikern und Egozentrikern zu bewegen ist.. Frankreich und Deutschland wäre ein Fundament gewesen, ein Modell für alle, die beitreten wollen. Inzwischen ist man bei einem Sammelsurium von Staaten, die alle ihr Spielchen spielen und nicht im entferntesten daran denken, für Europa etwas zu tun. Frau Merkel steht da in erster Reihe.

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juba39 14.03.2019, 19:40
9. Was für eine Überhebung!

"Was von Europa übrig bleibt"
Zum ersten wird hier sicher von der Europäischen Union, nicht Europa gesprochen. Und zum zweiten. Das Schicksal der EU vom Zustand der GroKo in Deutschland abhängig zu machen, kann nur kranken Hirnen in Deutschland entspringen. Sind wir schon wieder so weit, daß die Welt genesen soll...
Gerade jetzt, an der 20. Wiederkehr des ersten rechtswidrigen Kriegseinsatzes einer deutschen Armee nach 1945 stünde uns etwas mehr Demut gut zu Gesicht. Und bevor hier jemand Herzrasen bekommt. Die Einschätzung der Völkerrechtswidrigkeit der Bombardierung Jugoslaviens stammt ausgerechnet von dem Bundeskanzler, der zusammen mit einem grünen(!) Außenminister diesen angeordnet hat. Man kann es nämlich drehen, wie man will. 1999 war VOR 2014!
Wer übrigens die letzten Tage geopllitisch verfolgt hat. Die GroKo hätte eine Herkulesaufgabe in Brüssel, diese Gemeinschaft gegen einen immer eratischer werdenden Trump zu verteidigen. Aber da springt man lieber (würdelos) über jedes hingehaltenes Stöckchen

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