Forum: Politik
EU-Gipfel zu Trump: Zwischen Trotz und Kompromiss
DPA

Die Staats- und Regierungschefs der EU beraten in Sofia, wie mit Trumps Iran- und Handelspolitik umzugehen sei. Diplomaten zufolge einigten sie sich auf eine gemeinsame Linie. "Die EU wird nicht mit einer Pistole am Kopf verhandeln."

Seite 1 von 4
thequickeningishappening 17.05.2018, 04:07
1. Die Reifeprüfung

Ich bin positiv überrascht. Hoffentlich bleibt es dabei und im Uebrigen: Trump ist Unternehmer: Er wird sich jedes Zugeständnis seinerseits bezahlen lassen (Handelsbilanzdefizit bzw 2% Ruestung made in USA!).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
crimsonking24 17.05.2018, 04:31
2. Beschluss zu north-stream-2

die usa stossen sich nicht daran, sondern der Kongress hat laut Panorama einen Beschluss gefasst, dass die Finanzierungsbanken in den USA massiv bestraft werden und die pipeline nicht gebaut werden darf, um Putin zu schwächen. Ausserdem widerspreche das den Wirtschaftssanktionen. Vorallem gehe es um US-Arbeitsplätze.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
otti_hamburg 17.05.2018, 05:19
3. "Die EU wird nicht mit einer Pistole am Kopf verhandeln“

Daher knickt sie lieber gleich ein. Das ist eine schlaue Strategie. Das Handelsblatt schreibt, dass die EU zudem eine "Liberalisierung öffentlicher Beschaffungsmärkte" angeboten habe. TTIP, ick hör dir trapsen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
straksine65 17.05.2018, 06:16
4. So ... so... die Kommunikationsnetze...

Wäre es nicht eine Idee, diese Kommunikationsnetze erst mal hierzulande auszubauen?
Bürger und Wirtschaft würden es sicher danken.
Stattdessen wird unser sauer erarbeitetes Geld in das nächste bodenlose Fass gepumpt, während Brüssel noch nicht mal die amoklaufenden Polen, Ungarn etc zur Vernunft bringen kann oder will. Während in EU- Ländern Journalisten und Oppositionelle ermordet werden und kein Juncker und keine Merkel Druck auf die offensichtlich Beteiligten Regierungen machen.
Na ja... Wie sagte meine Oma so schön: Wer sich mit Hunden schlafen legt, braucht sich nicht wundern, wenn er mit Flöhen wach wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sven2016 17.05.2018, 06:29
5.

Das ewige "Dank Trump wissen wir ..." wirkt allmählich sehr albern. Es ist eine schlappe Ausrede für bisheriges Wegschauen.

Nichts von dem, wie sich Trump inhaltlich gegenüber der EU positioniert, ist neu in der US-Politik. Er macht es gröber und völlig unvermittelt und verbunden mit Drohungen.

Die Regierungschefs sind alle in dem Alter, das Erfahrungen mit amerikanischer Vormachtpolitik im 20. Jhdt. mit sich bringen sollte. Wer jetzt überrascht davon ist, dass America First gilt, hat lange geschlafen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Actionscript 17.05.2018, 06:42
6. EU zeigt endlich Stärke.

Es geht doch. Dies ist eine sehr gute unabhängige Entscheidung, die die EU als Ganzes stärker macht. Die USA isolieren sich immer mehr, und das wird sich auch wirtschaftlich auf sie auswirken. Sanktionen haben immer zwei Seiten. Nicht nur wird ein Land bestraft, sondern die Bestrafung schlägt auch zum Teil zurück. Sehen kann man das am Benzinpreis, der an der Westküste schon wieder nahe der $4 Grenze ist. Damit sind Trump's "grosse" Taccuts für die Mittelklasse wieder im Autotank verschwunden. Ein Handelskrieg mit der EU würde diese Situation noch verschlechtern, was auch Trump Wähler verärgern würde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
280903 17.05.2018, 07:27
7. Jetzt ist es soweit

Als Bürger Europas, möchte ich auch als solcher akzeptiert werden.
Und der erste Schritt - weg von dem Primat der USA - ist getan. Das zu erkennen und danch einen eigenen, selbsstbewussteren, aufrechten und stolzen Weg für unser Europa zu gehen wurde jetzt gegangen.
Nun kommt es darauf an, das zu gestalten - und das wird nicht einfach, doch, wir Europäer wünschen uns das mehr denn je, weg von den USA, hin zu den uns ehrlich und freundschaftlich gesinnten Völkern.
Nutzen wir das Verhalten der wenigen Egomanen in den USA als Chance für Europa und - "wir schaffen das".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vulcan 17.05.2018, 07:40
8.

Mir ist rätselhaft, wieso man krampfhaft an diesem unzureichenden Iran-Vertrag festhält, wenn man genau weiß, dass er so gut wie nichts wert ist.
Die Aufkündigung und das Verlangen von Neuverhandlungen war genau richtig. Man hätte sich da anschließen sollen, anstatt nun bockig auf Konfrontationskurs gegen die USA zu gehen.
Der Iran ist hier nicht der 'Gute'.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
biesi61 17.05.2018, 07:47
9. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung!

Macht die EU endlich stark! Ein Aufruf insbesondere an die CDU/CSU, FDP in Deutschland, die sich seit Jahren mit dummen nationalistischen Sprüchen und seit vielen Jahrzehnte überholten Austeritätsforderungen der notwendigen Stärkung der EU widersetzen. Jeder Schritt ist richtig, der die EU und vor allem auch Deutschland aus der Bevormundung durch die USA befreit. Und macht endlich eine konsequente Politik für Europa (zu dem auch Russland gehört).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 4