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Ex-CDU-Minister Rühe: "Merkel hat desaströs verhandelt"
imago/ Metodi Popow

Der Druck auf Angela Merkel innerhalb der CDU wächst: Der frühere Generalsekretär Volker Rühe hat im "Stern" eine politische Erneuerung angemahnt. Die CSU dagegen scherzt selbstzufrieden über ihre GroKo-Partner.

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geschädigter5 14.02.2018, 09:46
1. Der rüde Volker

Hat selbst in hohem Alter noch immer nichts dazu gelernt. Sein Ton ist immer noch der gleiche. Der Kurs der Regierung muss auf die Menschen in Deutschland ausgerichtet sein, nicht auf das alleinige Wohl der Partei.

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pragmat 14.02.2018, 09:48
2. Adenauer

Frau Merkel denkt da wohl an den Spruch von Konrad Adenauer, dem 1. Bundeskanzler:
Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?

Der Koalitionsvertrag ist nur eine Menge Papier, das keine rechtliche Bindung entfaltet. Denn die Mitglieder des Bundestag sind an keinerlei Weisungen oder Vorgaben gebunden, die von außerparlamentarischen Organisationen kommen, wie etwa die politischen Parteien.

Unsere Republik ist kein Parteienstaat wie einst die DDR, wo einer Partei durch Mauscheleien und Gesetzesverdrehungen, der SED, die Herrschaft versichert wurde.

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waswissensiedenn 14.02.2018, 09:49
3. Super, Herr Rühe!

Jetzt kommt also noch ein Politrentner um die Ecke und gießt auch noch ein bisschen Öl ins Feuer. Super Timing! Das stärkt auf jeden Fall das Bild eines professionellen Politik-Betriebes in Deutschland, sowohl im Inland, als auch im Ausland! Aber vielleicht setzt so die SPD schon mal erste GroKo-Akzente: Vormachen, wie man sich selbst zerlegt, und der Partner macht es nach. Im Übrigen wird es zeit, dass diese Regierung endlich anfängt zu arbeiten. Daran nämlich wird ihr Personal gemessen und nicht an Debatten um Posten und Nachfolger im Vorfeld.

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jujo 14.02.2018, 09:51
4. ....

Ich mag den Rühe nicht, aber er hat in jedem Punkt recht.
Frau Merkel hat der SPD alles ihr mögliches gegeben nur um Kanzlerin zu bleiben. So ist das aber eben schon immer bei der CDU gewesen. Erst komme ich dann die Partei. Kommt die GROKO widererwarten doch zustande sollte Merkel nach 2 Jahren gehen. Sollte es zu Neuwahlen kommen, sollte Merkel Einsicht zeigen und nicht mehr antreten. Sonst riskiet sie den Absturz unter 30%, das die SPD mit ihr/derCDU weiter abstürzt sollte kein Trost sein.

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demokrat2 14.02.2018, 09:52
5. Aufruhr in der CDU/CSU.

Die Kritiker werden mehr. Dasselbe, was man der SPD dauernd unter die Nase hält, tritt jetzt bei den Schwarzen ein. Die Frage ist nur, bleibt Merkel im Sattel? Denn die Erneuerung. die den Abgang von Merkel erforderlich macht, werden die Querelen in der CDU/CSU zu nehmen. Deshalb will sich Söder auch von der CDU abgrenzen, damit sich in Bayern der weitere Abgang nicht fortsetzt. Sein Rettungsversuch kommt zu spät. Er hat zu lange auf Seehofer gewartet. Bei Neuwahlen würde sich die Lage noch verschlechtern.

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JaWeb 14.02.2018, 09:53
6.

Herrn Rühe sind offenbar die Partei und Pöstchen wichtiger als das Wohl der Bevölkerung und Inhalte.
Schön wärs, wenn das das "alte Denken" politisch Verantwortlicher widerspiegeln würde. Daran habe ich aber Zweifel.

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joG 14.02.2018, 09:54
7. Es wird sich zeigen...

....müssen, ob Merkel die CDU weiter nach unten bringt. Aber das läge sicherlich nicht alleine an den Verhandlungsergebnissen jetzt. Mich wundert eher, das ihre Partei noch so viele Stimmen bekommt. Sie ist schließlich genau wie die SPD in den akribischen Lösungen der Probleme des letzten Jahrhunderts steckengeblieben und handelt als wären die Herausforderungen des 21ten damit zu behandeln.

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lord-crumb 14.02.2018, 09:59
8. Recht hat er

Inhalte der CDU sind nicht mehr erkennbar. Es gibt auch faktisch außer der Bundeskanzlerin kaum präsentes Personal, mit dem man Inhalte verbindet. Ich Teile zwar nur begrenzt die Positionen der CSU, aber nach Außen zeigt diese mehr fähige Personen als die CDU. Eine starke Partei mit Ideen für due Zukunft und Durchsetzungskraft braucht dieses Land. Hierfür bedarf es Personal was überzeugen und auch mal einen harten Kurs fahren kann. Da ist auf Bundesebene momentan nicht viel zu sehen. Egal bei welcher Partei.

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wopress1104 14.02.2018, 09:59
9. Besser nicht

Zitat von waswissensiedenn
Jetzt kommt also noch ein Politrentner um die Ecke und gießt auch noch ein bisschen Öl ins Feuer. Super Timing! Das stärkt auf jeden Fall das Bild eines professionellen Politik-Betriebes in Deutschland, sowohl im Inland, als auch im Ausland! Aber vielleicht setzt so die SPD schon mal erste GroKo-Akzente: Vormachen, wie man sich selbst zerlegt, und der Partner macht es nach. Im Übrigen wird es zeit, dass diese Regierung endlich anfängt zu arbeiten. Daran nämlich wird ihr Personal gemessen und nicht an Debatten um Posten und Nachfolger im Vorfeld.
Wie wir doch sehen geht es auch mit einer geschäftsführenden Regierung recht gut. Wenn dieses neue Gebilde was sich dann Regierung nennen wird, anfängt zu arbeiten, sehe ich nichts gutes auf und zu kommen.

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