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Ex-Grüne: Twesten soll "unmoralisches Angebot" der CDU erhalten haben
DPA

Elke Twesten bestreitet, dass sie mit Versprechen der CDU von den Grünen abgeworben wurde. Doch einem Bericht zufolge hat sie Kollegen etwas anderes erzählt.

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speedy 06.08.2017, 21:03
30. Diese Frau sollte langsam mal einen Schritt zurücktreten!

Sie hat nach der Abwahl diese Aktion ins Rollen gebracht.Sie hätte auch bis zum ende der Legislatur warten können das tat sie nicht.Jetzt die anderen als niederträchtig zu bezeichnen ist sehr schlechter Stil und von ihr unanständig.Aber unsere Presse schützt die Frau die ein Wahlergebnis rückwirkend verfälscht und dies als richtig erachtet.Alle Achtung wenn das eine Konservative Haltung ist dann hat dies nichts mehr mit Moral zu tun sondern nur noch um Intrigen und dafür sind die Konservativen ja auch bekannt an der Waterkant.

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treime 06.08.2017, 21:07
31. So lebt man Demokratie

Die Bürger sind erstaunt, wenn sie es vorher nicht schon waren ("Mit mir wird es keine Maut geben", A.M.). Während der Legislaturperiode zum anderen politischen Ufer zu schwimmen, damit die Regierung - der man gewählt und zugehörig war - mehrheitsunfähig gemacht... Was für eine widerliche Person macht sowas? Egal ob Mann/Frau, Schwarze, Rote oder Grüne... Sowas macht man nicht. Da wartet man gefälligst bis zur nächsten Wahlperiode.

Die Grünen sowieso. Im "Alter" retten sie ihre Schäfchen ins trockene und werfen Prinzipien - sofern jemals vorhanden - über Board.

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peterweingartz 06.08.2017, 21:08
32. Parteienwechsel

Man glaubt es nicht. Zwei Personen haben laut Aussage einer dritten Person, die von SPON zitiert wird, gehört, dass.....
Alberner kann ein Bericht eines Presseorgans, das Anspruch auf Seriosität erhebt, nicht sein. Forget it.

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nomac 06.08.2017, 21:16
33. Argh.

Bedenklich, dass Frau Twesten in Verteidigung ihrer Entscheidung nur ihre Ex-Partei sieht und gar keinen Bezug auf demokratische Geflogenheiten nimmt. (Der Verweis auf ihre Gewissensfreiheit ist bei einem Parteiübertritt von einem Listenplatz aus billig. Immerhin hätte sie ja auch einfach parteilos weiter wirken können...) Wie kann sie glauben, dass das als öffentliche Begründung ausreicht? Hat sie eine Gesetzesinitiative für die Landes-CDU zur inneren Sicherheit in der Schublade, die sie jetzt durchbekommen wird oder redet sie von gefühlten Politiken und Ansichten?

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spon-facebook-1767957305 06.08.2017, 21:18
34. "Inhaltlicher Natur"?

Jemand, der so vehement betont, dass sein Wechsel ausschließlich auf "Inhaltliche Gründe" zurück zu führen sei, diskreditiert sich meistens selbst. Das Gegenteil wird höchstwahrscheinlich der Fall sein. Armselig!

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Caimann 06.08.2017, 21:18
35. Twesten

liebe Frau Twesten,
glauben Sie ernsthaft das Sie mit diesem Schritt einen Satz nach vorne gemacht haben. Nein. Die Plätze bei der CDU sind alle vergeben, oder glauben Sie ernsthaft man hat auf Sie gewartet. Ihre politische Glaubwürdigkeit ist dahin und Ihre Karriere ist zu Ende. Nach der Wahl in Niedersachsen spricht kein Mensch mehr von Ihnen und Sie sind auch nicht mehr interessant, politisch meine ich. Ich wünsche Ihnen, dass Sie weiterhin erhobenen Hauptes durch Scheeßel gehen können.

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michlauslöneberga 06.08.2017, 21:21
36. Nun ja,

Zitat von hartmannulrich
Warum wollte sie dann noch vor kurzem für diesen schrecklichen Verein aufgestellt werden? Und warum mußte sie erst mit der CDU verhandeln, bevor sie ihn verließ?
vielleicht versuchte sie zunächst innerparteiliche Änderungen herbeizuführen, für die sie abgestraft worden ist. Der grün-fundamentalistische Meinungsfuror ist schnell dabei, Andersdenkende ohne Rücksicht auf irgendetwas abzuwählen.. Da kann es schon ausreichen, wenn man sich nicht begeistert über Rissschäden von Wölfen zeigt.

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Anonymia 06.08.2017, 21:34
37. Was für eine Moral?

Fakt scheint zu sein, dass Frau Twesten die Seiten wechselt nachdem sie nicht als Kandidatin aufgestellt wurde, was wohl eher für ein Aktion, die ihre Ursache in einer Kränkung hat spricht und nicht wegen einer Änderung ihrer politischen Haltung. Wer bitteschön lässt sich denn noch als Kandidatin aufstellen, wenn man die Werte und Linie der Partei schon lange nicht mehr teilt? Das ist doch völlig unglaubwürdig! Und den Wechsel so kurz vor der Bundestagswahl vorzunehmen ist schon eine ziemlich mieser Akt oder solle man besser Schachzug sagen... Damit hätte sie nun auch noch 7 Wochen warten können. Dass sie es nicht tut, spricht für keinen anständigen Charakter.. Menschen, die so agieren gehören m. E. überhaupt nicht in Amt und Würde einer Regierungsbeamtin!
Mich wundert es so langsam echt nicht mehr, dass die Bevölkerung das Vertrauen in unserer Politiker immer mehr verliert und des Wählens überdrüssig werden oder zu Protestwahlen neigen...

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erdmann.rs 06.08.2017, 21:39
38. Parteiwechsel

Die Moralkeule ist schnell rausgeholt, immer dann, wenn ein
solcher Vorgang jemandem überhaupt nicht in den Kram passt..
Würden die Grünen und die SPD jetzt etwa genauso aufjaulen,
wenn - genau in dieser Situation - ein CDU-Politiker zu den Grünen
oder der SPD gewechselt wäre? Natürlich nicht, und genau darum
ist die derzeitige Empörung auch reichlich v e r l o g e n.
Dass ein Politiker - aus welchen Gründen auch immer - auch nach
längerer Zugehörigkeit zu einer Partei aus dieser aus- und in eine
andere Partei eintritt, ist doch nun wirklich nichts Neues.
Erst vor Stunden war in einem SPON-Artikel zu lesen, dass alleine
in der ersten Legislaturperiode 53 (!) aktive Politiker die Partei
gewechselt haben. Einige Beispiele aus der Vergangenheit:
Gustav Heinemann 1952 von der CDU zur SPD,
Erich Mende 1970 von der FDP zur CDU,
Günter Verheugen 1982 von der FDP zur SPD,
Otto Schily 1989 von den Grünen zur SPD
Matthias Platzeck 1995 von den Grünen zur SPD
Oskar Lafontaine 2005 von der SPD zu den Linken
Oswald Metzger 2005 von der SPD zu den Linken
Frau Twesten ist also nur eine von zahllosen Politikern, die sich zu
solch einem Schritt entschlossen haben.
Damit hat sie sich unzählige Feinde gemacht hat und damit muss
sie erstmal leben.
Etwas ungeschickt ist sicher die Art und Weise, mit der sie
jetzt ihre Entscheidung rechtfertigen oder begründen will.
Sie wäre gut beraten, wenn sie sich nicht weiter vorführen ließe,
weil ihr jetzt j e d e s Wort, das sie sagt, im Munde verdreht
oder zu ihren Ungunsten ausgelegt wird.

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St.Baphomet 06.08.2017, 21:41
39. Kleine Zusammenfassung:

Wäre Frau Twesten von den Grünen weiterhin zur Landtagswahl nominiert worden wäre sie trotz ihrer festen Überzeugung, die CDU mache die bessere Politik bei den Grünen geblieben.
Echt skurril.
Ich denke mal Loyalität ist bei Frau Twesten eine reine Geldfrage.
Eine Abgeordnetendiät mit Allem was dazu noch abkassiert ist ja im Gegensatz zu H4 nicht zu verachten.
Ich rate ihr bei der FDP ihr Glück zu suchen.
Dort ist jegliche Politik eine reine Geldfrage.
Verrat bleibt Verrat, ob legal oder nicht.
Bei o.g. Motivation ists obendrein definitiv schäbig und unmoralisch.

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