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Fall Skripal: Großbritannien weist 23 russische Diplomaten aus
DPA

Nach der Nervengift-Attacke auf den russischen Ex-Spion Skripal greift die britische Regierungschefin May hart durch: 23 russische Diplomaten werden des Landes verwiesen.

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ottorichard-stallmann 14.03.2018, 13:54
1. Wem nützt es?

Das sollte immer gefragt werden.

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wulfman65 14.03.2018, 13:59
2. Harter Schritt

Wer solche Massnahmen wie May ergreift, muss Erkenntnisse haben, die über die Verwendung und Herkunft des Nervengifts hinaus gehen. Warum wird der Öffentlichkeit da etwas vorenthalten? Die Tatsache, dass die Russen selbst untersuchen wollen ist ein Eingeständnis, dass im russichen Staatsapparat Dinge aus dem Ruder gelaufen sind. Ist ja nicht der erste Fall russischen "Eingreifens" in London.

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ntfl 14.03.2018, 14:00
3. Na toll,

das Gleiche wird Putin dann wohl auch machen und keiner - ausser den vielen immer lauter werdenden Falken weltweit - hat etwas davon. Man hätte den Russen eine Probe des Nervengases übergeben können und die Reaktion darauf wenigstens abwarten sollen. So verbleibt doch ein ungutes Gefühl, weil man (mal wieder) nicht verlässlich weiss, welche Beweise existieren wirklich und wer sagt die Wahrheit und spekuliert nicht nur!

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planetrene 14.03.2018, 14:02
4. Skandal

Weil das Nervengas vor über 30 Jahren in der SU hergestellt wurde, wird der Verdacht zur Tatsache gemacht und eine solche Staatskrise ausgelöst? Faszinierend! Und Die EU, namentlich D.Tusk, springt sofort bei. Geht's noch!!!

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ralle0507 14.03.2018, 14:02
5. Und was...

soll das bringen ? Bei aller Verständlichkeit, meinen die Briten dass die Russen übermorgen dann Wehmütig angekrochen kommen und den Vorfall dann zugeben ? Nein, es wird weiter eskalieren mit Sanktionen, Reaktionen auf diese Sanktionen usw. Wehe dem, der Kreml ist sogar unschuldig, dann wird es peinlich.
Von Tusk bin ich enttäuscht, statt zu vermitteln schlägt er sich sofort auf die Seite der Briten. Wir werden sehen...

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s.l.bln 14.03.2018, 14:03
6. Na bitte

Da hat Frau May jetzt ein paar Tage medienwirksam verbal hochgerüstet um letztlich ein paar Wattebäusche zu werfen.
Was soll sie auch sonst tun? Den Russen Konten sperren? Wo sie doch vom Bankensektor leben?
Immerhin redet grade niemand über ihr Brexitdilemma. Das ist doch auch was wert.

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Draw2001 14.03.2018, 14:03
7. Die Beweisfrage ist relativ offen......

So sehr man die Solidarität bekräftigen möchte, wäre gleichfalls ein objektiver Beweis notwendig. Sicherlich stammt das Gift aus russischer Produktion. Aber auch Panzer im Ausland stammen aus Deutschland. Entscheidend wäre, den lückenlosen Zusammenhang herzustellen. Nicht mehr - und nicht weniger.

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Papazaca 14.03.2018, 14:06
8. Es sollte unsere britischen Freunde nachdenklich machen

Wir sollten den Brits beistehen. Aber in kurzer Zeit haben sie zweimal erleben müssen, wie wichtig die die EU ist: Trumps Strafzölle und dieser Giftanschlag. Alleine kann Großbritannien nicht soviel ausrichten. Was wird erst alles nach dem BREXIT kommen?

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Americanet 14.03.2018, 14:07
9.

Zitat von ottorichard-stallmann
Das sollte immer gefragt werden.
Warum ergehen Sie sich in dubiosen Andeutungen? Ich kann mir ungefähr vorstellen, was für wilde Theorien hinter Ihrer Frage stecken, das Narrativ ist ja gestern schon von den Kreml-Medien vorgegeben worden. Dabei ist ziemlich klar: Putin wollte vor den "Wahlen" nochmal den starken Mann markieren, denn selbst den Russen ist klar, wer dahinter steckt. Insofern finde ich Frau Mays Antwort übrigens nicht schlagkräftig genug. Es wird Zeit, dass sich der dauerhaft von den Russen attackierte Westen endlich mal wirklich deutlich gegen diese Spielchen positioniert. Ein Ausschluss Russlands von Swift ist schon seit dem Überfall auf die Krim überfällig.

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