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Fazit zu Trumps Asienreise: Amerika dankt ab
AFP

Zwölf Tage, fünf Staaten, jede Menge Pomp: Das Weiße Haus verbucht Donald Trumps Asienreise als Riesenerfolg. Dabei offenbarte sie den Absturz der USA als globale Handelsmacht.

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pelayo1 14.11.2017, 09:55
1.

Und wenn die USA zu der Erkenntnis gelangt sind, dass es wichtigere Dinge für sie gibt, als "globale Handelsmacht" zu sein?

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monolithos 14.11.2017, 09:59
2. Konsequenter Schritt

Als ernstzunehmende Demokratie haben die USA bereits vor 17 Jahren abgedankt. Dass nun ein weiterer Schritt in Richtung Bedeutungslosigkeit folgt, ist spät, aber konsequent.

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flux71 14.11.2017, 10:03
3.

Die verblendete Selbstwahrnehmung dieses Präsidenten ist wirklich erschreckend. Hoffentlich liest auch jemand mit Verantwortungsgefühl die Überschrift der NYT und setzt sich damit auseinander, dass sein Land vor die Hunde geht, solange Trump Präsi ist.

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dbrown 14.11.2017, 10:04
4. Looser

gestehen selten ihre eigene Unfähigkeit ein.

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Fxxx 14.11.2017, 10:06
5. Irgendwie niedlich...

...doch Trump ist ja nur die unterhaltsame Karikatur der USA. Die Hälfte des Landes (die, die Trump gewählt hat) wird sich von einem Industrieland zu einem Schwellenland mit autokratischer Prägung zurückentwickeln.

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ex_Kamikaze 14.11.2017, 10:11
6. Ich zitiere mal den Artikel

"Trumps Vorgänger vertraten im Ausland stets den Anspruch, ein moralischer Kompass der Welt zu sein"
und frage mich ob das ernst gemeint war? Nach Millionen Toten in Vietnam, im Irak; dem "war on terror" der ein Dauerkrieg ohne Grenzen ist und dem Drohnen-Staatsterror des St. Obama?
Die USA sind hauptsächlich wirtschaftlich keine Supermacht mehr, moralische Großmächte gibt es nur in Redaktionsstubenstuben und Propagandaschriften.
Moralisch war bisher noch keine Supermacht. Weder die Sowjetunion noch das Britische Empire, noch das Frankreich des Sonnenkönigs. Und auch das Reich in dem die Sonne nie unterging (das Spanien Karls V.) war ebensowenig moralisch wie heute die USA.

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neurobi 14.11.2017, 10:16
7.

Na dann hoffen wir mal, dass die Amerikaner das schneller mercken als die Briten, die mental immer noch im Empire verhaftet sind.
Nur wenn der Westen zusammenrückt, wird er eine Chance haben mit den Chinesen mitzuhalten.
Wenn wir das nicht tun, werden die Chinesen die Spielregel in Zukunft allein aufstellen, so wie die Amerikaner die letzten fast hundert Jahre.
Aber Trump ist dafür nicht der richtige Mann, so wie Boris Johnson nicht der richtige Mann für GB ist.
Miltärische Stärke allein hilft da auch nicht, auch wenn man zumindest auf dem Gebiet noch lange führend sein wird.

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Onkel Drops 14.11.2017, 10:16
8. ein letztes aufbäumen ...

und nun ist sie still. lady liberty erstickt am american pie. das was Trump anrichtet wird Jahrzehnte brauchen bis es verheilt ist. bei uns bohren die CSU Leute das Boot Jamaika an. aus Angst um Posten oder um die Lobby nicht mit grünen Themen zu nerven? der ehrlichste Bürgervertreter Deutschlands Herr Dobrinth kümmert sich drum...

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Actionscript 14.11.2017, 10:19
9. Wenn man nicht global spielt,

Zitat von pelayo1
Und wenn die USA zu der Erkenntnis gelangt sind, dass es wichtigere Dinge für sie gibt, als "globale Handelsmacht" zu sein?
spielt man bald garnicht mehr. Oder wie will man seine Waren im Ausland verkaufen? Ohne Handelsabkommen läuft nichts mehr. Es wird bald China und die anderen Ländern den USA vorschreiben, was sie zu tun haben ähnlich wie das bei den Briten mit ihrem dummen Brexit läuft. Trump hat den Usexit eingeleitet.

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