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FDP-Vize: Kubicki gegen Russland-Sanktionen
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Außenpolitischer Aufschlag vor den Jamaika-Sondierungen: FDP-Vize Wolfgang Kubicki kritisiert im SPIEGEL die Sanktionen des Westens in der Krimkrise und die Nato-Präsenz an der russischen Grenze.

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Pfaffenwinkel 13.10.2017, 12:23
1. Kubicki

scheint ja vernünftige Ansichten zu haben. Vielleicht ist es ja doch nicht so verkehrt, dass die FDP in der nächsten Regierung vertreten ist.

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Wolfgang Heubach 13.10.2017, 12:25
2. Völlig richtig, Herr Kubicki !

Ich teile seine Meinung in jedem Punkt und hoffe, er bleibt dabei. Er würde den Menschen und dem Frieden damit einen unschätzbaren Dienst erweisen.

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simonweber1 13.10.2017, 12:27
3. Naja

vielleicht kann man hoffen, dass bei einer Jamaikakoalition auch wieder die Vernunft zur Russlandpolitik Einzug in die Bundesregierung hält und wir endlich einmal wieder losgelöst von Ideologie und US Einfluss zu eigenständigen handeln in der Lage sind.

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rescue77 13.10.2017, 12:28
4. Recht hat er..

Wolfgang Kubicki ist ein FDP-Mann mit alten Traditionen.
Walter Schell und Hans Dietrich Genscher haben noch echte Friedenspolitik mit der Sowjetunion und dem späteren Rusland betrieben. Frau Merkel macht nur das was der transatlantische Bündnispartner vorgibt. Es wird Zeit das die FDP wieder in die Regierung kommt damit sich das ändert.

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FabianMüller 13.10.2017, 12:28
5. Einseitige Betrachtungsweise

Die Sichtweise von Herrn Kubicki (den ich eigentlich im Grunde als kompetenten Politiker schätze), ist hier doch sehr einseitig. Natürlich wird Russland die Krim nicht nur aufgrund der Sanktionen wieder hergeben, aber man muss doch nicht unbedingt die Botschaft senden, dass solche Annexionen im Grunde nicht so schlimm sind und man ja sowieso früher oder später wieder zur Tagesordnung zurückkehrt. Das wäre ein fatales Signal an Russland und andere Staaten mit Großreichsfantasien.
Weiterhin ist ja ein Natomanöver nicht mit den Aktionen einer einzelnen Armee zu vergleichen. Die NATO ist ein reines Verteidigungsbündnis an dem viele Staaten beteiligt sind, da könnte man nicht von heute auf morgen einen Angriffskrieg befehlen. Dass Russland wegen längerfristigen taktischen Entscheidungen wie Raketenstellungen, Mitgliedsstaaten etc. Bauchschmerzen hat mag ja noch nachvollziehbar sein, aber ein Manöver an der Grenze kann zum jetzigen Stand der NATO niemals eine Bedrohung im Bezug auf Aggression sein.
Ich denke aber, dass Herr Kubicki das alles im Grunde weiss und hier nur - aus welchen Gründen auch immer - eine Lanze für Russland brechen will. Unschön.

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simonweber1 13.10.2017, 12:30
6. Naja

vielleicht kann man hoffen, dass bei einer Jamaikakoalition auch wieder die Vernunft zur Russlandpolitik Einzug in die Bundesregierung hält und wir endlich einmal wieder losgelöst von Ideologie und US Einfluss zu eigenständigen handeln in der Lage sind.

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fortelkas 13.10.2017, 12:30
7. Na endlich mal jemand,

.....der die politische Linie der bisherigen Regierung deutlich aufbricht. Ich hoffe, seine Äußerungen finden sich im außenpolitischen Teil der kommenden Koalitionsverhandlungen wieder. Es wäre endlich ein Schritt zu einer völlig eigenständigen Außenpolitik, losgelöst von der Außenpolitik der USA.
Erwin Fortelka

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baikaler 13.10.2017, 12:40
8. Klare Bilder

Ich unterstütze den Standpunkt von Herrn Kubicki uneingeschränkt. Das heißt noch lange nicht, dass ich mit allem einverstanden bin was die Russen tun. Aber langfristig schaden wir uns mit unserer Blockadehaltung wirtschaftlich, denn Russland bietet doch enormes Wachstumspotenzial. Unbenommen dessen stehen mir unsere europäischen Nachbarn im Osten kulturell und menschlich gefühlt näher als die Amis.

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simonweber1 13.10.2017, 12:46
9. Dafür

Zitat von rescue77
Wolfgang Kubicki ist ein FDP-Mann mit alten Traditionen. Walter Schell und Hans Dietrich Genscher haben noch echte Friedenspolitik mit der Sowjetunion und dem späteren Rusland betrieben. Frau Merkel macht nur das was der transatlantische Bündnispartner vorgibt. Es wird Zeit das die FDP wieder in die Regierung kommt damit sich das ändert.
müsste die FDP aber möglichst schon das Außenministerium übernehmen, damit es diesbezüglichen Änderungen kommt. Alternativ sollte die FDP das im Koalitionspapier festschreiben lassen,

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