Forum: Politik
Flüchtlinge: Italien blockiert Militäreinsatz der EU
DPA

93.000 Flüchtlinge sind dieses Jahr schon in Italien gelandet - auch wegen der EU-Operation "Sophia". Rom verweigert nun die Verlängerung des Einsatzes, bis die Partner bei der Verteilung der Migranten helfen.

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spon_3542543 17.07.2017, 21:51
1. Den Schleppern das Handwerk legen

Das funktioniert nur wenn aufgegriffene "Flüchtlinge" wieder nach Libyen, Tunesien oder Ägypten gebracht werden. Die Boote müssen dabei zerstört werden. Es wird sich schnell herumsprechen dass es nichts bringt den Schleppern Geld zu geben, man landet immer wieder auf LOS. Die Folge: keine Toten mehr im Meer, keine Schlepper und keine "Flüchtlinge" in Europa.

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tino.z 17.07.2017, 21:53
2. Jo,

nach dem Motto, wir schleuseln endlos alle zu euch durch, und ihr
seht dann, wie ihr damit klarkommt.
Das wollen die meisten Länder aber nicht mitmachen.

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alclarence 17.07.2017, 22:04
3. Wohin soll das führen?!

Zitat:"Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn warnte seinerseits davor, gerettete Flüchtlinge nach Libyen zurückzubringen, solange sich die Zustände in den dortigen Lagern nicht verbesserten. "Das sind zum Teil Konzentrationslager", sagte er. Die EU müsse "finanziell viel tiefer in die Tasche greifen", um der Uno zu helfen, Lager nach internationalen Standards zu errichten."
Verzeihung! Warum müsse die EU sehr viel tiefer in die Schatztruhe greifen??!
Warum findet die UNO nicht Lösungen für Hilfen vor Ort? Warum finden Regierungen der Staaten keine Lösungen? Sind diese so hilflos? Sind sie eigentlich nicht regierungsfähig?
Warum reißt sich die EU geradezu die Lösung der Hilfsbedürftikeit an sich - ohne einwirkliches Konzept? Ja, Frau Merkel, hier sind SIE direkt angesprochen: "Wir schaffen das!" funktioniert nicht!!
Und selbst, wenn wir alles befürworten wollen: wir (BRD und EU) schaffen das nicht, solange sich in der EU nur einige Wenige hierfür hervortun. Also: Entweder oder!?!

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duckjibe 17.07.2017, 22:06
4. nicht absehbar ??

"Damals war noch nicht absehbar, dass die eigentlich für den Kampf gegen Schleuserkriminalität losgeschickten EU-Schiffe Zehntausende Menschen an Bord nehmen würden"

Das ist wohl ein Witz? Jeder, der sich in der Materia auskennt, konnte sich schon bei der ersten Veröffentlichung zur SOPHIA-Mission an den Fingern einer Hand ausrechnen, worauf diese Aktion hinauslaufen würde. Wenn das für die Initiatoren dieser Mission nicht absehbar war, lässt das düstere Rückschlüsse auf die Weitsicht unserer Regierenden zu.

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frankfurtbeat 17.07.2017, 22:08
5. in Anbetracht ...

in Anbetracht dessen das es sich zumeist um "junge männliche Wirtschaftsflüchtlinge" handelt kann man davon ausgehen, das es immer weitergehen wird solange eine Einreise ins "gelobte" Land gewährt wird. Rettung ja sicher - aber Aufenthalt bitte nur für Kriegsflüchtlinge.
In Anbetacht der Kosten welche verursacht werden wäre es ein x-tel, vernünftige Lager in Libyen aufzubauen um das Chaos zu beenden. Dazu permanente Hilfslieferungen und den Menschen geht es besser.
Tunesier, Marokkaner, Nigerianer, Kongolesen, Sudanese, Libanesen sind meiner Erachtens Wirtschaftsflüchtlinge ohne Chance auf ewige Zeiten. Wenn einer der Politiker meint, das es schön ist, als farbige Putzhilfe für 8,50 €uronen im Westen zu leben der möge diesen job mal selber machen. Ziemlich sicher lehnen 90% der Grünen diesen Lebensstandard ab ...

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zeitgeist☆ 17.07.2017, 22:10
6. Verständlich

Dass Italien so reagiert nachdem die restliche EU das Thema solange ignorierte. Warum werden die Flüchtlinge nicht einfach wieder an der nordafrikanischen Küste abgesetzt und damit der Anreiz genommen sich überhaupt auf diese gefährliche Reise zu begeben? Die Schlepper setzen doch darauf dass die Insassen von Seenohelfern gerettet und an die Küste der EU geschippert werden und gehen dabei jedes Risiko ein. Das erleichtert vielleicht das Gewissen vieler Helfer ist aber m.E. falsch verstandene Hilfe

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jakam 17.07.2017, 22:12
7. Exponentielles Problem

Es werden immer mehr kommen bzw sich auf den Weg machen. Realität ist nicht verhandelbar. Wir werden aber auf Dauer weder alle aufnehmen können noch sie verteilt bekommen. Finanziell wird das ebenso eine Katastrophe. Bezahlen sollten das eigentlich die Konzerne, die diese Länder jahrzehntelang um ihre Rohstoffe betrogen bzw ausgeräubert haben. Entwicklungshilfe ist was Anderes, als korrupten Machtinhabern ein paar Millionen zu überweisen!

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Zukunft3.0 17.07.2017, 22:14
8. Richtig so

Es kann nicht sein, dass durch den Einsatz der EU die Flüchtlinge immer mehr animiert werden, ihre Länder zu verlassen. Das wirkt wie ein Chuttleservice. Es bahnt sich schon wieder eine Situation an, wie seinerzeit in Ungarn. Woll'n wir hoffen, dass Frau Merkel diesesmal nicht wieder die Nerven verliert. Vor der BW wird sie sich zurückhalten. Bürger seit wachsam.

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mosquitojg 17.07.2017, 22:20
9. Luxemburg hat genug Geld, um alles alleine zu bezahlen

Soso, der luxemburgische Aussenminister meint, die EU müsste viel tiefer in die Tasche greifen, damit die Unterkünfte in Libyen komfortabler würden. Warum zahlt er nicht alles aus seiner Staatskasse? Sein Staat hat genug Geld als Steueroase mitten in Europa. Da wäre es nur recht und billig, wenn er den Teil selber übernimmt, den er wieder allen anderen zumuten will.

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