Forum: Politik
Flüchtlingsdebatte: Leben und sterben lassen
AFP

Wenn es ums Sterben im Mittelmeer geht, finden inzwischen auch zivilisierte Bildungsbürger gute Gründe fürs Nichtstun. Die Migrationskrise ist zur Krise unserer Moral geworden.

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macb 16.07.2018, 13:56
1. Da begeben sich Menschen, die nicht schwimmen können

in seeuntüchtige Boote und wir sind schuld, wenn Sie ertrinken?Entschuldigung, das verstehe ich nicht so ganz.Sind wir auch an dem Tod eines Menschen schuld, der ohne Fallschirm aus dem Flugzeug springt?Diese Menschen begeben sich sehenden Auges in Lebensgefahr-wenn schon Schuldige gesucht werden, dann doch bitte in dem Herkunftsland!

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joespangenberger 16.07.2018, 13:58
2. Niemand soll sterben!

Aber man muss die Geretteten auch nicht nach Europa bringen. DAS ist Teil des Schleppergeschäfts.

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i.dietz 16.07.2018, 14:01
3. Menschen aus Seenot zu retten

bedeutet doch nicht gleichzeitig, 100-%-tige Zusage der (lebenslangen) Einwanderung !
Es wird Zeit, dass dies endlich getrennt gesehen wird !

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AufJedenFall 16.07.2018, 14:02
4.

Die Doppelmoral kann sich Augstein sparen. Als ob er nur irgendein Finger krümmen würde, andere Menschen, als jene, die das Mittelmeer überqueren wollen, zu helfen. Und als ob dies die einzigen Menschen in Not wären. Es ist kein moralisches Armutszeugnis sich gegen die Rettung jedes Flüchtling auszusprechen. Wer so denkt ist sehr naiv und hat ein Horizont von 3,5m.

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seinedurchlaucht 16.07.2018, 14:03
5.

Mein Vorschlag: Wir schaffen unsere Asylgesetze ab und nehmen einfach jeden auf, der sich auf ein Schiff von Afrika aus ins Mittelmeer begibt. Zahlen können wir das mit dem gedruckten Geld der EZB, die überweist den Staaten für die Kosten einfach 100 Milliarden im Monat. So können wir den Geretteten Häuser bauen, ein Auto kaufen und sie weiterhin versorgen.

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peter.gruebl 16.07.2018, 14:04
6. Mare nostrum

Ob die Länder Nordafrikas das auch so sehen, dass das Mittelmeer den Europäern gehört?
Außerdem sollte jeder Mensch der im Mittelmeer gerettet werden muss auch gerettet werden und dann zu dem Punkt zurück transportiert werden, an dem er gestartet ist.
Beim oder vor dem Losfahren haben ihn die Zustände in dem Land (Libyen, Tunesien...) auch nicht gestört. Ansonsten wäre er nicht dort eingereist.
Wenn ein Europäer übrigens auf die Idee kommt sich fahrlässig in Gefahr zu bringen, dann wird er gern mal an den Rettungskosten beteiligt.

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Tobbe 16.07.2018, 14:04
7. Das Offensichtliche wird übersehen...

Ich denke niemand (noch nichteinmal ein AfD-Sympathisant) hat etwas gegen eine Seenotrettung von Menschen, die versuchen nach Europa zu flüchten. Problematischer ist es aber, wenn die Menschen 50 km vor der lybischen Küste gerettet werden, um anschließend 300 km nach Italien gefahren zu werden. Damit erfüllt sich tatsächlich die Rolle der Retter als Teil der Schlepperkette.
Genasogut kann ich es absolut verstehen, dass Menschen von Afrika weg möchten. Würde ich dort leben, ginge es mir sicherlich ganz genauso. Nur in der Realität alle Menschen, die aus Afrika raus möchten nach Europa zu verfrachten ist bedauerlicherweise etwas weldfremd.

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chaiselongue 16.07.2018, 14:04
8. So viele falsche Ansätze...

... sind in diesem Artikel zusammengetragen. Eine Kritik erübrigt sich allein schon, weil sie der Artikel als Möglichkeit unterbinden will. Ich vermute die meisten Menschen, die die Rettung von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer als Notwendigkeit sehen, sind in Ihrem Leben kaum mehr als 100 Meter vom Strand weggeschwommen.

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cat69 16.07.2018, 14:05
9. Trauen sie sich mal Herrn Augstein

Beschreiben sie konkrete Hilfemöglichkeiten fuer die Subsahara incl deren Überführung in stabile Demokratien, Erschaffung von Wohlstand und die gerechte Verteilung. Bohren sie mal dicke Bretter, das kann man von ihnen erwarten. Ihr Kommentar ist moralisierend und nützt niemandem. Fangen sie bitte an.

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