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Friedensnobelpreisträger: China verbittet sich Einmischung nach Tod Liu Xiaobos
AP

China hat sich gegen die massive Kritik nach dem Tod Liu Xiaobos gewehrt. Andere Staaten sollten die Souveränität des Landes respektieren. Beobachter sorgen sich um die Witwe des Bürgerrechtlers.

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The Restless 14.07.2017, 07:14
1. Die Justitz

... folgt in politischen Fällen immer den Vorgaben der Partei - es ist also ebenfalls unsachgemäß, in diesem Kontext zu fordern, "Justiz und Souveränität" zu respektieren.

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Pixopax 14.07.2017, 07:21
2. Was denken die sich?

"Andere Länder sind in keiner Position, unsachgemäße Bemerkungen zu machen"?

Aber China ist es erlaubt anderen Ländern den Mund zu verbieten?

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wanniii 14.07.2017, 07:22
3. Unterstützung Chinas

Mit jeder Investition in China, jeder erlaubten chinesischen Investition im Ausland, jedem Kredit aus China, jedem einzelnen Kauf chinesische Produkte und jedem Artikel pro China unterstützt jeder das Regime, das sich "jede Einmischung verbittet!" China erkauft sich jede Beziehungen und setzt seine aggressive Politik der Absetzung demokratischer Werte ungerührt auf der ganzen Welt fort. China trennt nicht zwischen Staat und Wirtschaft, alles dient dem Gesamten! Darüber sollte sich jeder einzelne im klaren sein!

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thunderstorm305 14.07.2017, 07:24
4. Was interessiert uns die Antwort eines Regimes?

Dass eine Diktatur Probleme mit Kritik hat ist klar. Und im Unterschied zum Inland können die Diktatoren nicht einfach die Kritiker mundtot machen. Regime wie in China haben immer das Problem dass zwar hohe moralische Ziele zu Beginn gestanden haben, aber mit der Zeit die Eigeninteressen immer mehr im Vordergrund stehen. Im Prinzip gibt es keine Unterschiede zwischen den roten Adligen und den früheren Adligen die das Land regierten. Man sollte also weiterhin Kritik an anderen Ländern üben und sich nicht von deren Antwort beeinflussen lassen.

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Joe Amberg 14.07.2017, 07:37
5. "Souveränität"...

Die "Souveränität", im eigenen Land eine menschenverachtende Diktatur aufrecht zu erhalten, alle anderen 50 Ethnien zu unterdrücken, illegal Tibet zu annektieren etc. pp.
Der Mensch verfügt seit einigen 10'000 Jahren über denselben unverändert rückständigen Hirncomputer mit demselben unverändert rückständigen Betriebssystem. Fortschritt auf Ebene Staat, Macht und Unterdrückung deshalb seit Jahrtausenden = 0.
Da hilft echt nur noch AI und KI, um diese Spezies dann mal zu überwinden...

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tmhamacher1 14.07.2017, 07:48
6. Souveränität des Landes!

Souverän heißt in der Diktion Chinas, dass sie mit ihren Bürgern machen können, was sie wollen.

Man stelle sich vor, so etwas würde in den USA passieren, welche Masse von Protestlern hier auf den Straßen wären.

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huz6789 14.07.2017, 08:10
7. Der letzte Beitrag

Dass China sich genötigt sieht, sich Einmischung zu verbitten ist das Höchste, was der Tod des Friedensnobelpreisträger auslösen kann. Anlass für alle Menschen, die es erfahren, über Menschenrecht und Menschenunrecht nachzudenken.

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mantrid 14.07.2017, 08:15
8. Menschenrechte sind unviersell

Menschenrechte sind niemals explizit eine innere Angelegenheit. Sie stehen jedem einzlenen Menschen zu, unabhängig davon, wo er sich gerade befindet. Es ist geradezu eine Pflicht der Menschheit sich einzumischen, wenn Menschenrechte verletzt werden, das gilt auch für China.

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KingTut 14.07.2017, 08:18
9. Menschenrechte sind universell

Kein Land der Welt kann sich beim Thema Menschenrechte dahinter verstecken, dass dies seine innere Angelegenheiten seien und den Rest der Welt nichts anginge. Wenn der chinesische Außenamtssprecher auf Recht und Justiz seines Landes verweist, so sei gesagt, dass selbst die eigene Führung diese Gesetze missachtet. So geschehen z.B. bei dem Regimekritiker und Künstler Ai Weiwei und anderen Dissidenten, die man rechtswidrig an unbekannten Orten ohne jeden Kontakt zur Außenwelt festhielt und physisch wie psychisch folterte.

Liu Xiaobo war eine Lichtgestalt und ich bin sicher dass man dies auch in China eines Tages so sehen wird. Mein Mitgefühl gilt besonders seiner Witwe, deren Freilassung hoffentlich jetzt erreicht werden kann. Die internationale Gemeinschaft darf dazu nicht schweigen.

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