Forum: Politik
G20-Gipfel: Die Stunde der bösen Buben
AFP

Beim G20-Gipfel in Buenos Aires zeigt sich, was Donald Trumps Politik in der Welt anrichtet: Jeder kämpft für sich allein - und für Autokraten brechen goldene Zeiten an.

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dirk.resuehr 01.12.2018, 09:23
1. Democracy for Dummies

Das ist es wohl. Die Demokratie ist Vielen zu schwierig.Das Leben scheint einfacher, wenn Einer ansagt, wos langgeht, jedenfalls bis die Katastrophe anfängt. Jetzt haben wir ein infernaliches Qintett, ein ganzes Orchester wäre die Apokalypse.

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kochra8 01.12.2018, 09:26
2. Ich mag Merkel das Kulturprogramm gönnen

Schlussendlich sind es wiederum Männer, welche sich, machttaktisch im Kreise, jeweils vorherschieben. Alles was ist, wird gebraucht, damit der Rubel rollt. Die zahmgehaltene Masse müsse arbeiten, damit müssige Gedanken ermüden. Also arbeiten Dreie an einem Arbeitsplatz, für je einen Drittel. Abgaben werden so 3x entrichtet. Arbeit verheisst Brot. Aufstand nur Tod. Der Takt der zukünftigen Ära bleibt somit vorgegeben. Kultur und Extravaganz? Nur wenn eine(r) sich ausklinken kann.

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123rumpel123 01.12.2018, 09:29
3. vielleicht Pragmatismus

Die Entwicklung, weg vom Mulitlaterismus zu bilateralen Abkommen hat natürlich auch Gründe. Ein Blick auf UNO, WTO insbesondere haben doch in den vergangenen Jahrzehnten offenbart, dass ein großes Auditorium nicht gleich zu setzen ist , mit erfolgsversprechenden Ergebnissen.

Insofern ist das, was sich derzeit abspielt reiner Pragmatismus. Zumindest von Seiten der USA

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geradsteller 01.12.2018, 09:31
4. Idealismus in allen Ehren

aber: „ es geht nur noch um Geld“?
Es ging nie um etwas anderes. Und man kann eine Zeit lang gemeinsame Ziele verfolgen, und Partner sein, aber als Land nie DauerFreund. Ponyhof war noch nie. Soll aber umgekehrt nicht bedeuten, dass man einander bekriegt. Nur bei keine Träumereien. Nun gut, ist ein Kommentar u Amerika immer schuld, dass ist ja Mode.

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kr-invest 01.12.2018, 09:33
5. Erst Fressen, dann Moral

Klar ändert sich was, wenn die USA die Globalisierung hinterfragen aus innenpolitischen Gründen. Europa kann hier viel bewirken, aber es wird dazu seine Handelspolitik überdenken müssen. Immer Menschenrechte als Moralapostel zu fordern, bringt nix, wenn andere noch um ihr essen und die Stabilität ihrer Sozialsysteme kämpfen. Wenn Europa Menschenrechte überall möchte, wird es helfen müssen diesen Ländern Wohlstand zu bringen, auch auf kosten unseres eigenen und auch schlechte Deals abschließen müssen. Die USA haben dies viele Jahrzehnte getan, vielleicht zehn Jahre zu lang, wenn man die Bilanzen anschaut. Ist das der Moment wo Europa anfangen muss diese Rolle des Finanziers zu übernehmen? Aber wer ist dazu bereit in Europa?

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minimalmaxi 01.12.2018, 09:33
6. Guter Kommentar

Ja, so sieht sie aus - unsere nervöse Welt am Rande des Zusammenbruchs. Trotz Erderwärmung wird es immer kälter für die Menschen. Naja, wir haben jetzt unsere nationalistischen Dezentralheizungen, hinter die wir uns verkriechen können.

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HaraldSchicke 01.12.2018, 09:39
7. Das ist wohl eher pathetisch

"Wenn sich die USA aus ihrer Rolle als stärkster Verteidiger und Propagandist einer aufgeklärten, von demokratischen Werten geprägten Weltordnung zurückziehen". Niemand hat mehr Kriege geführt in den vergangenen Jahrzehnten und sich mehr eingemischt als die USA. Wenn die sich zurückziehen, kann das nur positiv sein.

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pelegrino 01.12.2018, 09:40
8. Bei allem neuen Hang zu politischer Korrektheit...

...sid das keine boesen Buben sondern schlicht und einfach Moerder - bedauerlicherweise mit diplomatischer Immunitaet.
Noch bedauerlicher allerdings ist es, dass genau diese Immunitaet, ihr "zivilisiertes" Auftreten die uebrige Politik korrumpieren und zur Kooperation mit diesen beiden Verbrechern bewegen wird. Merke: die Menscheit lernt eben nicht weshalb sich Geschichte wiederholt.
Man kann den Kaesers, Kleinfelds und Konsorten also fast keinen Vorwurf mehr machen denn sie befinden sich doch in bester historischer Gesellschaft - all der Daladiers, Chamberlains, der Speers und von Brauns der Weltgeschichte.

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deeperman 01.12.2018, 09:42
9.

So anders als früher ist das nun auch nicht. Es ist noch nicht so lange her, dass die USA in Südamerika gewählte Regierungen stürzten oder es versuchten, weil sie ihren Konzernen nicht passte, und regierende deutsche Politiker dazu jubelten. China wurde schon immer von allen hofiert, ebenso wie noch vor ein paar Jahren das Apartheids-Regime in Südafrika oder die Schlächter in anderen afrikanischen Staaten. Und in Saudi-Arabien wurden politische Gegner schon immer gefoltert und getötet, ohne dass sich das Königshaus dafür hätte rechtfertigen müssen. Russland war eine Diktatur und ist es heute wieder.

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