Forum: Politik
"Gelbwesten"-Proteste: Vor der Schlacht um Paris
REUTERS

65.000 Sicherheitskräfte werden mobilisiert, Paris schließt den Eiffelturm und seine Museen: Frankreich droht ein neues Wochenende der Gewalt. Die Zahl der Unzufriedenen, die sich den "Gelbwesten" anschließen, wächst aber stetig.

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spiegelredaktion24 06.12.2018, 21:00
1. Im traurigen Monat Novembers wars ... doch keiner merkts

Warum findet der Afrikaner keinen Deutschen, bei dem er sich für die Aufnahme hier bedanken kann? Weil die alle arbeiten, sagt ihm ein Türke auf der Straße. Das ist ein Witz, aber da lachen nicht mehr viele mit. Wie wahr, wie echt, wie deutlich muss man dann endlich den Franzosen gratulieren, dass sie den ihrer Politshowgröße die Zähne zeigen. Wir sind zu gespalten, als dass uns die Wut auf eine nichtstuende Regierung einigen würde. Drei christliche Gladiatoren bieten uns ein Spektakel. Der nächste Berufssozi steht bereits für die nächste Wahlniederlage bereit. German Angst überall, vor allem vor Fahrverboten. Keine Wohnungen in den Städten, keine Infrastruktur daneben, kein eld unten und zuviel oben und beim Staat. Wie dumm. Wie klug, kein Geld für gelbe Westen...

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EXFHSSZIGB 06.12.2018, 21:01
2. Nun ja, Macron gehört ja nicht Frankreich,

ihm ist ja nur erlaubt Frankreich eine Zeit lang zu dienen. Er sollte also auf die Bürger, den Eigentümern des Landes, hören. Kein Regierungschef/Ministerpräsident im Westen hat das Recht gegen den Willen des Volkes zu handeln.

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RalfHenrichs 06.12.2018, 21:08
3. Wie wäre es,

wenn Macron schlicht die Politik umsetzt, die er den Franzosen versprochen, und nicht die, die er seinen Geldgebern zugesagt hat? Das könnte dann vieles wieder beruhigen.

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capote 06.12.2018, 21:09
4. Reformen

Wenn wir Glück haben, gelingt es den Franzosen die Einrichtung eines Niedriglohnsektors zu verhindern. Wenn wir grosses Glück haben, muss Macron am Ende abdanken !

Zweifellos muss Frankreich reformiert werden, aber doch nicht mit einem Niedriglohnsektor, Rentenkürzungen und Steuerhöhungen. Wie wäre es mit der Rückkehr zur 40 Stunden-Woche, Heraufsetzung des Rentenalters auf mindestens 65 Jahre und Verkleinerung des Staatsapparates, durch nur noch halb so viele Neueinstellungen ? Bei solchen Reformen wüssten alle, wovon Sie Ihre Rechnungen bezahlen sollen und wo Sie was zu beissen herbekommen.

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udo_loebb 06.12.2018, 21:11
5. Ich verurteile perönlich

zwar jede Gewalt, egal aus welcher Ecke, nur, solche Bilder sind möglich, wenn der Souverän sich nicht mehr durch die Regierung vertreten fühlt. Wenn er nur noch abgezockt werden soll. War Macron nicht die Lichtgestalt, der Held? Zumindest in der hiesigen Presse? Das französische Volk denkt anders und zeigt es öffentlich. Es werden immer mehr. Ja, warum nur?

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MisterD 06.12.2018, 21:11
6. Tjaja... die Franzosen merken so langsam...

wen sie mit Macron da eigentlich gewählt haben. Viel wirtschaftsliberaler als er geht kaum noch. Er hat große Visionen für Europa, in seinem eigenen Land plant er aber sowas wie eine Agenda 2010. Steuern rauf, Gebühren rauf, Mindestlohn runter, usw.

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justine37 06.12.2018, 21:11
7. Nicht alle Polizisten unterstützen Macron

Polizisten solidarisieren sich mit Gelbwesten:
https://www.youtube.com/watch?v=6FyLeHl_K3A&app=desktop

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flytogether 06.12.2018, 21:27
8. Unglaublich

ich zitiere: weil sie trotz des Steuerwegfalls noch nichts an Kaufkraft gewonnen...In welchem Universum leben die eigentlich? Wir können froh sein, und mit wir meine ich all die verwöhnten Europäer, wenn die Kaufkraft langsamer schwindet als prognostiziert. Die besten Zeiten haben wir hinter uns. Und das allerbeste ist, dass all diese Aufbegehrer selbstredend auch gegen Asylanten sind. Die Aufbegehrer klagen an dass sie sich nicht mehr zwei warme Mahlzeiten am Tage leisten können. Aber dem Schwarzafrikaner, der gar nichts mehr auf seinem Tisch hat, verfolgt wird, missbraucht wird etc., wollen sie die Legitimation absprechen, sich hier bei uns ein besseres Leben zu erhoffen. Dieses sich beklagen auf hohem Niveau finde ich derart daneben.

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pnegi 06.12.2018, 21:28
9. Beschlossene Sache...

Nun, wenn bereits im Vorfeld von der "Schlacht um Paris" geschrieben wird, sollte jeder denkende Mensch wissen, was da geplant, von oben verordnet ist. Aber ich hoffe auf die Klugheit der Franzosen! Lasst doch Soros' Antifa sich mit Macron's Polizisten herumprügeln. Die haben es eh geplant und es lässt sich nicht verhindern. Stattdessen geht woanders hin und protestiert friedlich. Frankreich ist gross und die Antifa kann nicht überall aufmarschieren. Wenn im Zentrum von Paris Steine fliegen und die Luft von Tränengas durchsetzt ist, die Gelben Westen aber ausserhalb dieser Zonen massenhaft friedlich demonstrieren, werden sie nicht nur siegen, sondern auch diese Schmierenkomödie entlarven.

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