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GroKo vor der Bayern-Wahl: Die Scheinehe
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Eigentlich haben sich Union und SPD eine Streit-Pause verordnet, denn die Parteien fürchten allesamt die Schlappe bei der Wahl in Bayern. Doch neuer Ärger zeigt, wie brüchig der Koalitionsfrieden ist.

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frank.huebner 11.10.2018, 18:26
1. Tschüß, alte Dame, ich habe dich immer gewählt

Die GroKo ist nur ein Machterhaltungsinstrument. Für Deutschland wird da gar nicht mehr gearbeitet. Die SPD hat sich selbst zerlegt mit unglaubwürdiger Machterhaltungspolitik, die CSU wird am Sonntag in Trümmern liegen. Was für eine Zeit erleben wir.

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bigroyaleddi 11.10.2018, 18:28
2. Klar wird das in der GroKo knallen und krachen

Offensichtlich haben in der SPD jetzt endlich die Kräfte Zuwachs, welche von vornherein gegen diese merkwürdige Koalition waren. Die SPD hat sich doch immer wieder an der Nase herumführen lassen. Das merkt der ruhigste Genosse auch irgendwann mal. Und dann ist eben die Zeit reif, wenn gleichzeitig die AgD schon bei Umfragen auf mehr Prozentpunkte bei Umfragen kommt als die alte DameSPD.

Da kann der Scheuer noch so rumtölen, von wirklichem Umweltschutz haben diese Wirtschaftslobbyisten ohnehin keine Ahnung. Von von einer funktionieren Zukunft auch nicht. Und was die Kanzlerin betrifft, da habe ich keine Ahnung wie das weitergehen soll. Aber hat die CDU überhaupt eine vorzeigbare Alternative?

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Watschn 11.10.2018, 18:29
3. Gratulation, liebe SPDee...

oder Mini-CDU...: Die erste (angepeilte) etappierte Wähler-Traummarke von 15% ist heute endlich erreicht worden! ...Glückauf!

Man darf hinzufügen, das es eigentlich lächerlich ist, dass es die SPD immer noch nicht begriffen hat.
Gender und Feminismus, SJW, Open Border/NO Border, illegal/Scheixxegal...herrschen vor, statt echter Sozialpolitik.

Noch besser ist, wenn Augstein die SPD mit einem Auto vergleicht, dass man an die Wand fährt (und zurücksetzt) ...und an die Wand fährt (und zurücksetzt) ...und an die Wand fährt...(Und zurück...

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dirkcoe 11.10.2018, 18:30
4. Tatsache ist doch

das der Bürger die Arbeit der GroKo für grottenschlecht hällt. Auf Tagesschau.de können wir das gerade Nachlesen. Die Umfragewerte von Union und SPD sind im freien Fall. Mit dem großartigen Beschiss beim Diesel sind z.B. nur 10% der Bürger zufrieden - Union und SPD kommen zusammen gerade noch auf 41%. Welchen Sinn soll es haben, diese Regierung fortzusetzen? Merkel ist praktisch entmachtet und döst komatös vor sich hin. Dieses Land hat reichlich Probleme - aber praktisch keine Regierung. So kann es nicht weitergehen.

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musca 11.10.2018, 18:36
5. Ich meine

Erst mal die Bayern-Wahl abwarten.

Das Wahlergebnis abwarten.

Auf das was der bairische Wähler und Wählerin dazu per Kreuzchen Entscheid dazu so zu sagen haben.

Auch die Hessen wählen ja noch.

Dann dann diese brüchige aktuelle Berliner Koaltion mal betrachten weiterschauen .

Lange gebe ich dieser Koalition auf Bundesebene aber eher nicht mehr.

Aber ist nur so ein Bauchgefühl.

Wenn man dann bundesweite Neuwahlen scheut ...vielleicht irgend eine Art von "Minderheitsregierung.???

Aber ist auf gut deutsch gesagt auch nicht so das "Gelbe vom Ei" eine Minderheitsregierung.

Ist fast das gleiche, eher noch schlimmer, als eine "Mehrheitskoalitionsregierung" ( wie aktuell) wo sich aber auch alle gegenseitig Steine in den Weg legen.

An vernünftige Sacharbeit ist bei einer geduldeten Minderheitsregierung fast genau so wenig zu denken wie aktuell bei dieser Regierung.

Letztendlich bleibt es wieder am Wähler hängen ..aber das ist gut so , anders darf es in einer Demokratie auch nicht sein.

Mal abwarten und gelassen sehen.

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zudummzumzum 11.10.2018, 18:40
6. Unmögliche Position der SPD ...

Die Art und Weise, wie die CSU ständig zwischen "eigene Partei" und "Teil der Union" hin- und herschaltet, macht Kompromisse schwierig bis unmöglich. Und je schlechter die Umfragewerte in Bayern werden, umso stärker irrlichtert die CSU durch die Politik.

Die SPD täte gut daran, sich überhaupt nicht mehr in den unionsinternen Krampf einzumischen: BEVOR irgend etwas verhandelt wird, haben sich gefälligst CDU und CSU zu einer Position durchzuringen - wohl wissend, dass auch diese wahrscheinlich nicht 1:1 durchsetzbar sein wird.

Sich im Koalitionsvertrag auf dieses Verfahren nicht festgelegt zu haben, bringt die SPD von einer unmöglichen Lage in die nächste. Sie hat immer die A*karte, egal wer in der Koalition foul spielt.

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Andre V 11.10.2018, 18:46
7.

Zitat von dirkcoe
das der Bürger die Arbeit der GroKo für grottenschlecht hällt. Auf Tagesschau.de können wir das gerade Nachlesen. Die Umfragewerte von Union und SPD sind im freien Fall. Mit dem großartigen Beschiss beim Diesel sind z.B. nur 10% der Bürger zufrieden - Union und SPD kommen zusammen gerade noch auf 41%. Welchen Sinn soll es haben, diese Regierung fortzusetzen? Merkel ist praktisch entmachtet und döst komatös vor sich hin. Dieses Land hat reichlich Probleme - aber praktisch keine Regierung. So kann es nicht weitergehen.
Der einzige Unterschied zur Zeit von 2005, 2009 oder 2013 sind die Wahlergebnisse der "Volks"parteien. Alles andere war schon damals so. Was die Kabinette Merkel gemacht haben, schafften frühere Kanzler in sechs Monaten - sogar Aussitz-Weltmeister Kohl.

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Gudrun3 11.10.2018, 18:48
8. Streitet und vertragt euch bitte, so oft ihr könnt.

Alles, was hilft, dass die sog. Volksparteien, insbesondere diese Sozialdemokratie weniger bzw. nichts mehr zu sagen haben werden, ist willkommen. Ich drücke der Linken und der AfD die Daumen.

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kuac 11.10.2018, 18:51
9. Politik ohne Amokläufe

Die CSU kann besser opponieren als regieren. Also, der richtige Platz für die CSU ist bei der Opposition, sowohl in Berlin als auch in München. Nach ein paar Jahre Regeneration ist sie womöglich wieder regierungsfähig. Bis dahin muss fleißig gelernt werden, wie man ohne Amokläufe Politik macht.

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