Forum: Politik
Großbritannien: Ministerrücktritt erhöht Brexit-Gefahr
AFP

Der britische Arbeitsminister zündet eine politische Bombe: Kurz vor der Abstimmung über den Verbleib in der EU tritt er zurück - und belastet Premier Cameron schwer. Die Gefahr eines Brexits wächst.

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ma_fer 19.03.2016, 15:27
1. Wieso Gefahr?

Wir sollten es als Chance betrachten.
Und möchte Herr Cameron bitte den kleinen Victor und seine Freundin Beata aus dem Abenteuerspielplatz abholen.

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richandpoor 19.03.2016, 15:32
2. Wenn sie klug sind

dann treten sie aus dieser EU aus. Die Briten sind es einfach leid, sich von Brüssel Vorhaltungen machen zu lassen. Obendrein vertritt Schatzkanzler Osborne eine Linie, die sich gegen alles Soziale wendet. Das einzige Wort von ihm ist "Cuts", womit Kürzungen gemeint sind. Tatsächlich besteht ein Mißverhältnis zwischen Sozialleistungen und Steuerzahlern. Ganze Volksschichten haben es sich im Sozialwesen bequem gemacht. Das sog. Housing ist ein weiteres Problem. Jeder Einwanderer bekommt eine Wohnung, meist aber ein Haus zugewiesen, was enorme Kosten verursacht. Insgesamt ist das britische Sozialwesen sehr unausgewogen, was zu den derzeitigen Zielen mit den Cuts geführt hat. Benefits Britain ist eine TV- Serie, die zwar überspitzt, jedoch insgesamt recht treffend die Sachlage schildert. Aber ist es bei uns viel anders? Jetzt holt Merkel noch Millionen an Migranten herein, die auch allein vom Sozialgeld leben. Von wegen Chancen...

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brux 19.03.2016, 15:34
3. Na ja

IDS gilt in Grossbritannien eher als intellektuelle Nullnummer. Das Ministeramt war ein Versorgungsposten.

Der Mann will den EU Austritt schon lange und echte Argumente interessieren ihn nicht. Cameron hätte ihn schon längst feuern sollen.

Der Brexit wird wohl nicht kommen, weil die EU Feinde kein Modell für die Zeit danach haben. Da herrscht einfach grosse Leere und die Menschen werden sich sagen: Better the devil you know than the devil you don't know.

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e.pudles 19.03.2016, 15:35
4. Brexit Gewinn für alle

"erhöht Brexit Gefahr. Gefahr für wen? Sicherlich nicht für GB. Die EU ist so oder so in Gefahr. Wenn sich dieser Verein nicht zusammen kriegt und endlich gemeinsam seine Interessen vertritt ist sowieso Schluss damit.
Das ist keine Union mehr, sondern ein Club, wo jeder nur auf seine eigenen Interessen und Vorteile schaut und Konzessionen, oder Kompromisse die sie eingehen, werden in den meisten Fällen nicht eingehalten.
Zurück zur EWG, der guten alten Europäischen Wirtschafts Gemeinschaft, da hatten alle Mitglieder etwas davon.
Und gleichzeitig, sollte man ein paar der letzten aufgenommenen Mitgliedstaaten schmeissen und keine neuen Länder aufnehmen.

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Baal 19.03.2016, 15:52
5. Der

"Mittelschicht und dem Großkapital auf Kosten der Armen Steuergeschenke machen"
Genau dies ist seit Schröders Agenda 2010 deutsche Politik.
Nur gibt es bei uns leider keine aufrechten Politiker die deshalb zurücktreten.
Alle Achtung Mr. Smith!

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manicmecanic 19.03.2016, 15:52
6. Brexit ja bitte : zurück zur EWG

Es wird immer sichtbarer daß ALLE Warnungen der Skeptiker dieser EU der Wahrheit entsprechen.Diese zutiefst undemokratische Union gehört weg und ich hoffe nur aus diesem Grund daß die Briten aussteigen.Wer die vereinigten Staaten Europas will sollte dieses Ziel auch offen ansteuern statt es auf diese verlogene Art mit diversen Brechstangen wie dem Teuro durch die Hintertür zu erzwingen.Aber das wollen die Europäer in Wirklichkeit eben nicht weil wir trotz aller Ähnlichkeiten eben doch zu unterschiedlich ticken.Es ging uns Europäern auch vor der EU eindeutig besser,das Europa vor dem Euro war das Europa für die Bürger,nun haben wir das für die Riesenkonzerne.

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Tom63 19.03.2016, 15:58
7. Lasst sie doch gehen

Ohne Europa werden die Briten schnell sehen wo sie hinkommen.
Das einzige was die haben sind Finanzmärkte, die nicht jeder wirklich braucht. Wir können gut auf unser Geld selbst aufpassen.
Wenn sie gehen wollen dann raus damit ohne wenn und aber. Jeder sollte die Gemeinschaft verlassen dürfen wenn es das Volk für richtig hält. Wir wurden dazu niemals befragt, sondern es wurde durch unsere Politik einfach bestimmt, was nicht richtig war, denn das gesamte Volk sollte darüber entscheiden dürfen. Den Politikern ging es damals nur darum die Wirtschaft bei Laune zu halten. Kohl war der Anführer und hat sich durch die Konzerne verführen lassen und das Volk wurde buchstäblich verKOHLT.

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koelnrio 19.03.2016, 16:00
8. Ein neoliberaler...

Zitat von richandpoor
dann treten sie aus dieser EU aus. Die Briten sind es einfach leid, sich von Brüssel Vorhaltungen machen zu lassen. Obendrein vertritt Schatzkanzler Osborne eine Linie, die sich gegen alles Soziale wendet. Das einzige Wort von ihm ist "Cuts", womit Kürzungen gemeint sind. Tatsächlich besteht ein Mißverhältnis zwischen Sozialleistungen und Steuerzahlern. Ganze Volksschichten haben es sich im Sozialwesen bequem gemacht. Das sog. Housing ist ein weiteres Problem. Jeder Einwanderer bekommt eine Wohnung, meist aber ein Haus zugewiesen, was enorme Kosten verursacht. Insgesamt ist das britische Sozialwesen sehr unausgewogen, was zu den derzeitigen Zielen mit den Cuts geführt hat. Benefits Britain ist eine TV- Serie, die zwar überspitzt, jedoch insgesamt recht treffend die Sachlage schildert. Aber ist es bei uns viel anders? Jetzt holt Merkel noch Millionen an Migranten herein, die auch allein vom Sozialgeld leben. Von wegen Chancen...
Rotzlöffel spricht hier. Als würde sich in diesem Land irgendeiner ins soziale Bett legen. Anders gesagt: 2 und 3 Jobs zu haben, finden sie also in Ordnung. Sie finden es auch in Ordnung, dass jeder jeden Job annehmen muss, egal, ob er passt nicht? Sie finden es also gut, wenn Menschen nach mehreren Jahren Arbeit nach einem Jahr ohne Job, bei Hartz IV landen? Sie glauben an das Märchen, jeder könnte einen Job in dieser Gesellschaft bekommen? Sie finden es gut, dass Menschen, die angewiesen sind auf Hartz IV, aus ihren Wohnung geworfen werden, um in günstigeren zu leben und damit der Ghettobildung Vorschub geleistet wird? Mir fielen noch andere Lustigkeiten ein....das reicht allerdings erst mal.

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rotercorsar 19.03.2016, 16:08
9. Ewg

@e.pudles: Ich stimme Ihnen ausdrücklich zu: die Eurpäische Wirtschaftsgemeinschaft war für alle positv, dieses EU-Gebilde ist nur für abgehobene Politiker und den ganzen Moloch in Brüssel, der viel Geld kostet und mMn wenig leistet.
Jetzt kommt auch noch eine deutsche Kanzlerin hinzu, die ihre "verdammte Pflicht" darin sieht, "den Laden zusammenzuhalten". Andere Staatenführer sorgen sich ums eigene Volk, Merkel dagegen bringt uns millionen sog. Flüchtlinge ins Land, jahrzehntelang Geld kosten und durch die Bank einer fremden Kultur (und Religion) angehören.

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