Forum: Politik
"Guardian"-Chef Rusbridger: "Die Regierung wollte die Polizei zu uns schicken"
DPA

"Vermutlich haben am Ende die Hardliner gewonnen." Seit den Enthüllungen durch den Whistleblower Snowden steht der "Guardian" im Visier der Regierung und der Geheimdienste in Großbritannien. Chefredakteur Rusbridger schildert im Interview, wie es zur Zerstörung von Festplatten im Verlagsgebäude kam.

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makozero 22.08.2013, 13:45
1. Wenn alles versagt hilft nur mehr beissender Spott & Sarkasmus.

Die Medien sollten zu dem greifen was die Mächtigen am meisten fürchten. Nicht mehr ernst genommen zu werden ist für Machtmenschen das schlimmste. Macht ist wertlos wenn sich die ohnmächtigen schlapp lachen.

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Klaus-Otto 22.08.2013, 13:51
2.

Das war doch schon in der Antike so: Der Überbringer schlechter Nachrichten wurde bestraft, nicht der Verursacher.

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isaban 22.08.2013, 13:52
3. Regierungen führen ihr Eigenleben

Und der Trend scheint zu sein, dass gerade wirklich alle relevanten Regierungen dieser Erde krampfhaft mit allen Mitteln versuchen die Bürger so gut es geht zu kontrollieren und zu manipulieren. Wenn irgendwann nun kein Normalsterblicher mehr in der Lage ist sich zu wehren, dann war es das mit der Gemütlichkeit.

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genugistgenug 22.08.2013, 14:08
4. Voltaire

Voltaire sagte es bereits
Zitat von
Es ist gefährlich in Dingen recht zu haben, in denen die Regierung unrecht hat.
PS wer gibt eigentlich jetzt den heimatlos gewordenen Bits und Bytes nun Asyl in einer neuen Festplatte oder wurden die über die Datenleitung gerettet oder sind sie an der Adresse NUL verschieden? :-)

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gamh 22.08.2013, 14:09
5. Sehr überzeugender Auftritt

Alan Rusbridger legt hier ein wohlüberlegtes, souveränes Verhalten an den Tag. Dieses vernunftbetonte Auftreten ist genau der richtige Stil, der Administration das unsägliche Agieren zu spiegeln und dem Volk das ganze Ausmass des Desasters zu verdeutlichen. Nach seinen Ausführungen werden wohl auch die Briten irgendwann nachdenklich. In diesem Zusammenhang bleibt auch sehr zu hoffen, dass Glenn Greenwold bei seinem Stil bleibt und sich nicht zu unbedachten Aktionen hinreissen lässt. Bei den von Rusbridger angekündigten anstehenden Themen bleibt in jedem Fall hohe Spannung im Spiel und die Hoffnung, dass die Herrschenden mit ihren Geheimdiensten, sowie auch involvierte Unternehmen, dazu gezwungen sein werden, die Masken fallen zu lassen und umzudenken.

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claudiosoriano 22.08.2013, 14:13
6. Cameron

Zitat von sysop
"Vermutlich haben am Ende die Hardliner gewonnen." Seit den Enthüllungen durch den Whistleblower Snowden steht der "Guardian" im Visier der Regierung und der Geheimdienste in Großbritannien. Chefredakteur Rusbridger schildert im Interview, wie es zur Zerstörung von Festplatten im Verlagsgebäude kam.
scheint Zwillingsbruder von Franz-Jupp Strauß zu sein, denn der schickte einstmals R. Augstein die Polizei ins Haus! Der Guardian sollte sich nicht drohen lassen, von Politikern die anscheinend sehr viel Dreck am Stecken haben. Europas Presse sollte sich solidarisch mit dem Guardian zeigen, damit kriminelle Machenschaften der Europäischen Regime aufgedeckt werden!

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killi 22.08.2013, 14:18
7. Grossbritannien ist ein Überwachungsstaat,

dass wird spätestens jedem bewusst, der durch die Städte läuft und die unzähligen Schilder der Kameras sieht. Selbst in den Zugwaggons machen sie über Lautsprecher darauf aufmerksam, dass "cctv in operation" sei.

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Desert Fox 22.08.2013, 14:39
8. No Future Veritas !

Wir müssen gar nicht über den Atlantik schauen, der Blick über den Ärmelkanal reicht schon voll und ganz. God save the queen, the fascist regime – bisher war das nur ein Lied der Sex Pistols, aber so wie manche Träume wahr werden, tun dies auch Albträume. George Orwell lässt grüßen.

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Durchschnittsbürgerin 22.08.2013, 14:41
9. Auswertungen

Es kann jetzt alles sehr schnell gehen.
Geheimdienste haben (im Unterschied zu den Jahren 1938–1945 in Deutschland) alle wichtigen Informationen über potentielle "Unruhestifter".

Das Internet und unser aller Auskunftsfreude macht es möglich.
Das Heimatland von Frau Merkel Merkels hätte seine helle Freude an diesem Datenbestand gehabt. Jetzt gilt es die gewonnenen Daten auszuwerten...

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