Forum: Politik
Hate Speech: Die Doppelstandards der "New York Times"
REUTERS

Amerikas Anti-Trump-Blatt Nummer eins hat eine Kolumnistin verpflichtet, die unter #CancelWhitePeople ausführte, warum sie Weiße für überflüssig halte. Von der Moral zur Doppelmoral ist es nur ein kleiner Schritt.

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lupenrein 09.08.2018, 15:25
1. Cicero, die Zeitschrift

für politische Kultur schreibt heute:
'Haltung kein Journalismus'.

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g0r3 09.08.2018, 15:25
2.

Ich finde es bemerkenswert, wie der Fleischhauer gegen seine Kollegen stichelt, angeblich "keine Gefangenen zu machen". Dabei ist er der einzige hier, der hier regelmäßig mit bösartigen Verkürzungen und undifferenzierten Rundumschlägen auffällt. Siehe etwa zu Italien.

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santoku03 09.08.2018, 15:27
3.

Klare Worte und dringend geboten. Es gibt tatsächlich keinen "reverse racism". Es gibt nur Rassismus. Und nichts ist idiotischer, als wenn Leute, die über Sexismus, Rassismus, Ageismus, Lookismus und body shaming jammern gegen "hässliche heterosexuelle alte weiße Männer" hetzen.

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marialeidenberg 09.08.2018, 15:38
4. Politische Kultur ist in God's Own Country

ein zunehmend rarer Artikel. Diese Entwicklung macht auch nicht Halt vor ehedem berühmten Blättern. Sie alle folgen in Wahrheits- und Friedensliebe, Wortwahl und Diktion dem Kretin im Weißen Haus. Ein einziger Jammer.

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gs310167 09.08.2018, 15:39
5. Beiderseitige Aggressionen

Ich denke die Grundproblematik im politischen Diskurs heute ist die Tatsache, dass Leute nicht mehr in einer normalen Form Argumente austauschen können ohne emotional aufeinander einzudreschen und sich gegenseitig das Existenzrecht abzusprechen. Ich erinnere mich noch an eine Zeit wo man inhaltlich verschiedener Meinung sein konnte und sich gelegentlich auch heiss debattierend anschrie, aber hinterher in Ruhe ein Bier zusammen trank. Heute schreit man sich nur noch an und versucht einander bildlich oder tatsächlich an die Gurgel zu gehen. Die Diskussionskultur liegt im Argen, und es macht kaum noch einen Unterschied ob von rechts oder links aussen. Die Radikalisierung der Debatte hat das Potential unsere Staatsform und unser gesellschaftliches Miteinander zu zerstören. Linke und Rechte Extremisten tragen gleichermassen dazu bei.

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stesch 09.08.2018, 15:39
6. Auf der Goldwaage

Doppelmoral und Heuchelei gehören zu jeder Kampagne dazu. Da muss man nicht allzu genau hinschauen.
Wenn alte, weisse oder junge, xxx Frauen den "alten, weissen Mann" angreifen - so what. Einen weissen Mann wie mich beeindruckt das kein bisschen.
Wirklich nervtötend ist die kalkulierte Empörung, wenn sich die "Unterdrückten" getroffen fühlen oder meinen, einen Solidaritätsbeitrag leisten zu müssen.
Mir ist Kaffee zu schade, um ihn jemandem ins Gesicht zu schütten...

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alsterherr 09.08.2018, 15:43
7.

Logik, Moral und Standards hören dort auf, wo die Agenda anfängt ...

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Europa! 09.08.2018, 15:48
8. Therapeutisch wertvoll

Fleischhauer behandelt das Thema der ungeheuerlichen Einseitigkeiten und brutalen Denkweise vieler Journalist*innen mit bewundernswerter Sachlichkeit und Ruhe. Damit nimmt er den Hetzer*innen die giftigen Spritzen ganz sanft aus der Hand. Der Leser atmet auf und fühlt sich befreit.

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chico 76 09.08.2018, 15:48
9. Sehr gut recherchiert,

die sich moralisch überlegen fühlenden Journalisten verwenden den Rassismusvorwurf nur in eine Richtung. Die rassistischen Vorgänge in Südafrika und anderen afrikanischen Staaten gegen Weisse werden gewissenhaftausgeklammert.

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