Forum: Politik
Heil warnt SPD vor Panikmache: Mit Phrasen gegen miese Phasen
DPA

Die SPD steckt weiter im Umfragetief: Manch ein Institut sieht die Partei sogar nur noch bei 16 Prozent. Arbeitsminister Heil fordert, sich auf Themen zu konzentrieren - und nicht auf Prozentzahlen.

Seite 1 von 6
j.cotton 18.05.2018, 07:17
1. Mal sehen

Mal sehen, was der große SPD-Heilsbringer nach der Wahl in Bayern sagt, wenn sein Parteichen noch den dritten oder vierten Platz belegt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Freidenker10 18.05.2018, 07:23
2.

"und nicht auf Prozentzahlen". Genau, die nächsten Wahlen sind ja erst in 3 1/2 Jahren. Die Spitzenjobs hat man im Sack also warum sich noch weiter mit den Wählern beschäftigen...? Auf die Phrasen nach den nächsten Wahlen bin ich dann allerdings gespannt! Aber man wird sich wohl auch wieder aus "staatspolitischer Pflicht" an einer neuen Regierung beteiligen weil Opposition als drittstärkste Kraft bestimmt auch keinen Spass macht und auch keine Spitzenjobs und Dienstwagen beschert...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
10prozentfett 18.05.2018, 07:42
3. Ja

da bin ich ganz bei ihm - Themen anpacken, "die den Leuten unter den Nägel brennen". Und glaubt die SPD wirklich das es die "offene Gesellschaft" ist - was die meisten mit offenen Grenzen assoziieren? Mit "Investitionsprogramm für die Zukunft Europas"? Was nichts anderes bedeutet, dass deutsches Geld im Süden Europas versickert? Nee vielen Dank Hubertus. SPD = alter Wein in alten Schläuchen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pom_muc 18.05.2018, 07:45
4.

Warum veröffentlicht Heil nicht einfach mal Fakten aus seinem Ministerium?

Zum Beispiel wie gut die Integration von zugereisten "Fachkräften" in den Arbeitsmarkt in den letzten 3 Jahren gelang? Oder welche Auswirkungen er auf den Fachkräftemangel durch vermehrte KI sieht?

Die Menschen sind es leid immer wieder die gleichen Phrasen von der "Traditionspartei" zu hören.

Der Vorsitzende des Haushaltsausschusses des Bundestages Peter Boehringer (AfD) sprach vor einigen Tagen von fehlenden Rückstellungen im Haushalt für ausfallende Target2-Verbindlichkeiten.
2 Tage später sprach man dann in Italien davon 250 Milliarden von der EZB "erlassen" zu bekommen. Da gewinne ich den Eindruck dass der Finanzminister der gerade von der "Traditionspartei" gestellt wird besser zuhören sollte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rkinfo 18.05.2018, 07:46
5. "Wohlstand für Alle" ...

Die SPD hat selbst Ludwig Erhard bei der Sozialpolitik rechts überholt. Internationale Experten bescheinigen uns seit Jahren zu niedrige Löhne und zu hohe Einkommensteuern. Das Hartz IV Modell ist gescheitert, weil z.B. Arbeitsaufnahme bei knapp 9€ (brutto) Stundenlohn schon 400€ Abzüge je Monat entstehen. Das wäre etwa der Betrag, den ein 12€/h Kombilohn an Kosten verursachen würde.
Staatdessen verwalten wir Langzeitarbeitslosigkeit, weil eine deutliche Steigerung des Einkommens bei Arbeitsaufnahme unterbleibt.

Bei der Rente entspricht die SPD einerseits den Bürger per Rente 63, aber die ehrliche Empfehlung, die Rente 70 als gesellschaftliches Ziel, wie in Skandinavien, zu machen, unterbleibt. So ergeben sich Verarmungsängste, die der SPD Stimmen kosten.
Zudem hält die SPD die Fackel des Pazifismus hoch, während SPD-Minister in Rekordhöhe Waffenexporte genehmigen. Dabei wäre der deutsche Ausstieg aus jeder Waffenproduktion und reines Importland für den Eigenbedarf sogar für die Bundeswehrkosten effizienter. Dazu, sparen bei der Bundeswehr kommt im Volk an, ABER eine Armee der defekten Waffen wird vom Bürger mit großer Mehrheit abgelehnt.
Man kann der SPD also nur raten, mal wieder über Ludwig Erhard und echten Pazifismus nachzudenken und sich danach erst dem Wähler zu stellen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marthaimschnee 18.05.2018, 07:52
6. der angekündigten Phase der Erneuerung

leider folgt der Ankündigung keine Phase der Erneuerung und das wissen die Menschen inzwischen. Zudem hat die SPD gar kein funktionierendes Rezept gegen die Fragen, die "den Menschen unter den Nägeln brennen". alles was die SPD tat, tut und tun wird ist, die Situation weiter zu verschlimmern. Und deswegen gehen die Umfragewerte in den Keller. Das Problem ist nicht, daß die Menschen nicht verstehen, was die SPD leistet. Das Problem ist, daß die Menschen nur zu gut verstehen, was die SPD "leistet"!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mister Stone 18.05.2018, 07:59
7.

Die angekündigte Phase der Erneuerung hat in der Bevölkerung offenbar noch keinen Eindruck hinterlassen - das zeigen die Ergebnisse verschiedener Forschungsinstitute.

Dieser Satz ist ungenau, denn er suggeriert, dass es tatsächlich eine solche Phase der Erneuerung gebe. Richtiger wäre "Die Ankündigung einer Phase der Erneuerung... hat... keinen Eindruck hinterlassen". Bisher ist es nämlich bei einer vielfachen Ankündigung geblieben, aber alle Protagonisten fahren weiterhin die alte Fuhre. Dass Absteiger immer von den Zahlen ablenken wollen ist ja nun auch kalter Kaffee. Heil, Scholz, Nahles...im ewig alten Trott von angekündigten Plänen, die sie niemals umzusetzen gedenken. Same procedure as every year. Und der abgesägte Siggi seilt sich in bewährter Politikermanier in einen hochdortierten Wirtschaftsposten ab, in einen Konzern, bei dem er in seiner Funktion als Minister involviert war. Ist das etwa eine Erneuerung? Glücklicherweise merken immer mehr Menschen in unserem land, was da für eine Innovationsposse gespielt wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mdada 18.05.2018, 08:01
8. Konzentration auf Familiennachzug

auch für geläuterte Gefährder kostet halt Umfragepunkte. Da scheint die SPD sich von ihren Linksintellektuellen bestimmen zu lassen. Das hierfür empfängliche Klientel wird aber von den Grünen und den Linken schon bedient.Grosse Teile der früheren Stammwählerschaft, Arbeiter und Angestellte fühlen sich da nicht vertreten. Soziale Gerechtigkeit geht insbesondere im Hinblick auf die Flüchtlingspolitik der SPP anders

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kirschlorber 18.05.2018, 08:04
9. Hubertus Heil

Man sollte Herrn Heil sofort einen Tapferkeitsorden um den Hals hängen. Obwohl die alten SPD Granden das Thema Rente auf keinen Fall hören wollen. Er hat es gewagt. Hier noch ein paar Zahlen, Herr Heil: Ihre Vorgänger Schröder, Müntefering, Gabriel usw. haben die Renten der Arbeitnehmer auf 43% gekürzt. Beamte wurden wie immer verschont. Sie erhalten weiter 71,5%. Wenn SPD die soziale Gerechtigkeitspartei sein möchte misst man es an ihren Taten!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6