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Hessen: SPD und FDP wollen mit Grünen über Ampel sprechen
DPA

Welches Bündnis regiert künftig in Hessen? Nach einem Treffen von SPD und FDP kündigen die Parteichefs weitere Gespräche an - beim nächsten Mal aber zu dritt, mit den Grünen.

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haarer.15 09.11.2018, 17:59
1. Bewegt euch ...

... bevor wieder alles beim Alten bleibt. Schaut ins Nachbarland nach Rheinland-Pfalz, wo die Ampel unter Frau Dreyer auch gut funktioniert.

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m.klagge 09.11.2018, 18:02
2. Was ist so überflüssig wie ein Kropf?

Richtig, die FDP. Wer auch immer die Mövenpickler jetzt mit Posten versorgt macht sich für die nächste Wahl unwählbar. Halt, Stop, es handelt sich ja hier um die SPD, die sich mit den extrem Neoliberalen ins Bett legen will. Nein, keine weiteren Fragen.

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grotefend 09.11.2018, 18:03
3. Na das wäre doch was...

...dann könnte sich die SPD am Ende als Wahlsieger fühlen. Wäre das der lang ersehnte Erfolg, auf den die Sozialdemokraten hoffen?! Spaß beiseite: ich weiß nicht, ob die SPD in der aktuellen Situation regierungsfähig ist. Ein selbstbewusster Koalitionspartner - auch in Hessen - sieht anders aus.

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grotefend 09.11.2018, 18:08
4. Wie bitte?!

Zitat von haarer.15
... bevor wieder alles beim Alten bleibt. Schaut ins Nachbarland nach Rheinland-Pfalz, wo die Ampel unter Frau Dreyer auch gut funktioniert.
Die FDP macht dort genau das, was sie im Wahlkampf ausdrücklich ausgeschlossen hatte: rot-grün im Amt halten. Und über deren Bilanz in Rheinland-Pfalz lässt sich berechtigterweise streiten.

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Walther Kempinski 09.11.2018, 18:20
5. @2 m.klagge

Die FDP ist ungefähr so neoliberal wie Putin ein Demokrat ist. Nämlich gar nicht. Weniger als 3 Mio. Arbeitsloe. 1 Mio. Stellen frei. Wer jetzt nicht arbeitet wills einfach nicht. Unsere Firma sucht gemäß der berühmten Floskel händeringend. Nur dass es keine Floskel ist, sondern ernst gemeint. Ich sehs nicht ein, in solchen Zeiten die Sozialleistungen zu vergrössern. Lieber in Zukunft wie Forschung, Bildung und Integration.

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dirkcoe 09.11.2018, 18:23
6. Ja zur Ampel

denn sie wird auch das Modell für künftige Bundesregierungen sein. Wird Merz Parteivorsitzender der CDU - er steht für alles, was die Grünen ablehnen - dann hat die Union bis auf Weiteres keine Regierungsoption mehr in Berlin.

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u.halenza 09.11.2018, 18:33
7. Nicht mit der Hessischen FDP

Ich habe Jamaika in meinem Heimat-Bundesland Schleswig-Holstein sehr begrüßt. Funktioniert erst richtig gut, seit Kubicki da raus gehalten wird. In Hessen hat die FDP Gespräche mit den Grünen abgelehnt, wenn die stärkste Partei bleiben und den Ministerpräsidenten stellen würden. Und jetzt sollen die Grünen der FDP zur Mit-Macht verhelfen?
Priorität sollten Verhandlungen mit der CDU haben. Allerdings muss die sich bewegen. Schwarz-Grün ist auf Bundesebene die einzige wahrscheinliche Konstellation, die unser Land und Europa voranbringen kann. Jamaika wäre mit Lindner instabil, Rot-Rot-Grün hätte auf Bundesebene enormes Spaltungspotential in der Gesellschahft.. Grüne und CDU können Kompromisslinien finden und die Akzeptanz bekommen.

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Badner 09.11.2018, 18:41
8. Verlierer bleibt Verlierer

Warum sollten die Grünen mit den SPD Verlierern und den postengeilen Liberalen in solch eine Koalition gehen ??? Letztendlich will man doch nach der nächsten Wahl im Bund mit der CDU/CSU regieren.

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Darwins Affe 09.11.2018, 18:58
9. Überflüssig

Zitat von m.klagge
Richtig, die FDP. Wer auch immer die Mövenpickler jetzt mit Posten versorgt macht sich für die nächste Wahl unwählbar. Halt, Stop, es handelt sich ja hier um die SPD, die sich mit den extrem Neoliberalen ins Bett legen will. Nein, keine weiteren Fragen.
1) Natürlich ist in Deutschland eine liberale Partei --- wie Sie mit Recht bemerken --- so überflüssig wie ein Kropf.
2) Schon historisch ging`s hier immer nur um die Vorherrschaft von nationalem oder internationalem Sozialismus. Hier hat eine liberale Partei sicher keine Heimstatt.

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