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Highschool-Massaker von Florida: Trump offenbar zu Änderungen an US-Waffengesetzen be
REUTERS

14 Schüler und drei Lehrer starben, als ein junger Mann mit einem Sturmgewehr an einer Schule in Florida um sich schoss. Überlebende warfen der US-Regierung Tatenlosigkeit vor. Nun reagiert Präsident Trump.

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doncorone 19.02.2018, 16:04
1. Es war KEINE Kriegswaffe

Kriegswaffen sind auch in den USA nicht frei verkäuflich. Ich möchte nicht, dass dieses weiter behauptet wird.
Dieses ist natürlich nur ein Randpunkt bei der ganzen Geschichte ... aber der Umgang des Spiegel und auch vieler andere Medien mit Fakten entsetzt mich. Vielfach wurde auch Schnellfeuergewehr geschrieben. Das hört und fühlt sich offenbar besser an!
Das AR 15 ist aber die zivile Version oder der Nachbau einer Armeewaffe: Jeder Schuss muss einzeln von Hand abgefeuert werden. Kein Dauerfeuer.
Es ist also quasi ein normales Gewehr. Es ist natürliich ganz offensichtlich, wieviel schwerstes Unheil man damit anrichten kann.

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bauigel 19.02.2018, 16:12
3. Märchenstunde

Und gleich beginnt sie wieder die Märchenstunde, dass Obama ja nie die Waffengesetze verschärfen wollte und Trump als großer Macher dies jetzt zum Wohle Amerikas tut.
Dabei geleugnet wird, dass Obama zwar Präsident war, aber der von den Republikanern dominierte Kongress genau dies verhindert hat.
Und jetzt wird Trump irgendeine Alibilösung finden mit der er sich feiern kann.

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MannAusmNorden 19.02.2018, 16:13
4. Ein Tropfen...

... auf glühende Kohlen! Mehr wird es nicht sein. Es darf sich nicht nur um "schärfere Kontrollen" handeln. Es muss ein generelles Verbot von allen Waffen geben für diejenigen, die damit beruflich nichts zu tun haben. Insbesondere alles halbautomatisches mit mehr als Pistolengröße sollte generell verboten werden. Warum hat man ein Sturmgewehr zuhause liegen? Schießsport ist doch mit Kleinkaliber viel anspruchsvoller, weil die Geschosse viel leichter abzulenken sind. Ein Sturmgewehr braucht man doch nur, um Menschen umzubringen. Lasst den Amerikanern ihre Pistolen, Jagdgewehre und Schotguns, damit sie nicht total unzufrieden sind.

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derbo73 19.02.2018, 16:14
5. Wie immer sinnlos, was da (evtl.) geplant wird

Die typischen Täter der Schulmassaker sind allesamt NICHT auffällig gewesen, bevor sie ihre Schreckenstaten begingen. Auch nach verschärfter Übermittlung solcher Daten in Zukunft an die Background Check Datenbank hätten sie alle problemlos Waffen kaufen können. Das Problem in den USA ist nicht, dass man Waffen zu einfach kaufen kann. Das Problem ist vor allem, dass bereits viel zu viele Waffen in Umlauf sind. Waffen sind aber nicht nach 10 Jahren wieder weg, weil sie schlecht geworden sind. Ganz im Gegenteil, lassen sich solche Erb- und Sammlerstücke noch über Generationen weitergeben. Im Schnitt besitzt jeder US-Bürger gleich mehrer Schusswaffen, darunter auffällig viele Gewehre, teilweise auch militärischer Bauart (im Gegensatz zu typischen Jagdwaffen). Die Hilfsmittel der Waffenindustrie, die das Verbot der vollautomatischen Waffen in zivilen Händen, geschickt umgehen, gehören genauso verboten, wie es an der Zeit ist über eine stufenweise Entwaffnung der Bevölkerung nachzudenken. Das aber ist der Amerikaner Heiliges Kalb, eine Regierung die versucht, wenigstens bestimmte Waffen, wie z.B. halbautomatische Sturmgewehre wie das AR15 komplett aus dem Verkehr zu ziehen, wird in den USA keine Chance haben. Ich kann nicht nachvollziehen, warum es nicht ausreicht sein Heim mit einem .38 Revolver odem 30-06er Gewehr zu verteidigen. Warum benötigt man Glocks und Bushmaster Sturmgewehre für die Wahrung des 2. Zusatzartikels zur Verfassung? Es geht hier nur ums große Geschäft, dafür benutzt man auch die eigene Bevölkerung als "Verbraucher" in jeglicher Hinsicht, egal an welchem Ende des Laufs.

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Draw2001 19.02.2018, 16:16
6. Es wird trotzdem schwierig werden.......

Dieser Präsident wird geneigt sein beides zu bekommen: Das Geld der Waffenlobby (30Mrd.) und ein Gesetz welches ihm die Plagegeister (Verwandte der ermordeten Lehrer und Schüler und andere Waffengegner ) vom Hals hält, aber die Waffenlobby nicht zu sehr verprellt. Ein Gesetz, welches nur die Einschränkung des Waffenerwerbs zum Ziele hat, wird nicht durchgreifen, da über Drittpersonen (Erwachsene mit unauffälliger Historie, die sich gegen Provision zur Verfügung stellen) der Erwerb ersatzweise dann doch durchgeführt werden kann. Es ist zwar ein Einstieg in die Reduzierung der Waffenmenge, jedoch verfügt ein Amokläufer über eine besonders hohe Motivation, welche viele Erwerbs-Lösungen für die Waffe möglich machen wird.

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flux71 19.02.2018, 16:26
7.

Diese Jugendlichen sollen mal alle schön noch bis November 18 Jahre alt werden (wird ja so um die zehn Zwölftel treffen) und sich in die Wahllisten eintragen lassen. Das ist das stärkste Mittel, um diesem Präsi zu zeigen, wo der Hammer hängt.

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multi_io 19.02.2018, 16:28
8.

Zitat von doncorone
Kriegswaffen sind auch in den USA nicht frei verkäuflich. Ich möchte nicht, dass dieses weiter behauptet wird. Dieses ist natürlich nur ein Randpunkt bei der ganzen Geschichte ... aber der Umgang des Spiegel und auch vieler andere Medien mit Fakten entsetzt .....
Das Las-Vegas-Attentat (mit "Dauerfeuer", alles legal verkäuflich) haben Sie aber schon mitbekommen, oder?

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RenegadeOtis 19.02.2018, 16:28
9.

Zitat von doncorone
Es war keine Kriegswaffe. Kriegswaffen sind auch in den USA nicht frei verkäuflich. Ich möchte nicht, dass dieses weiter behauptet wird.
Das können Sie gerne wollen, aber der Fourth Circuit Court of Appeals in Richmond, Virginia hat die AR-15 als "weapon of war" deklariert. Unter anderem, weil der Ingenieur Eugene Stoner diese Waffe in den späten 50ern einzig und ausschließlich für den militärischen Gebrauch und das Militär angefertigt hat, mit Zielsetzung des maximalen Schadens. Eine Weiterentwicklung durch die Firma Colt war dann übrigens die M-16.

Ist die M-16 für Sie ebenfalls keine Kriegswaffe?

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