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Historischer Erdogan-Besuch in Athen: Muss ja
AFP

Die Rivalen Griechenland und Türkei nähern sich an: Erstmals seit 65 Jahren besucht ein türkischer Präsident das Nachbarland. Erdogan und Tsipras bemühen sich um Normalität - doch die Differenzen bleiben.

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recepcik 07.12.2017, 19:31
1. Immer wenn Erdogan in Bedrängnis gerät

Eilen ihm die Europäer herbei. So diplomatisch ist der Besuch nicht verlaufen. Erdogan hat auf griechischem Boden den Vertrag von Lausanne in Frsge gestellt und eine neue Verhandlung verlangt. Tsipras, der bei der Wahl im Juni 2015 in der Türkei die prokurdischen HDP unterstützte und ihren Covorsitzenden Demirtas als Freund bezeichnete, nennt Erdogan einen Freund, der persönlich Anzeigen erstattete, um Demirtas hinter Gitter zu bringen. Dieses Treffen kann man als ein Treffen der Verlogenen bezeichnen.

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Atheist_Crusader 07.12.2017, 21:31
2.

Zitat von recepcik
So diplomatisch ist der Besuch nicht verlaufen. Erdogan hat auf griechischem Boden den Vertrag von Lausanne in Frsge gestellt und eine neue Verhandlung verlangt.
Hätte man mal stattdessen den Vertrag von Sevres durchgesetzt...

Naja, soll er verlangen was er will. Griechenland hat die EU hinter sich, die Türkei hat sie zunehmend gegen sich. Aber ich schätze, das gehört zum Plan: seinen Wählern "beweisen", dass der Westen ja total böse und unfair sei, damit Niemand die Neuausrichtung in Richtung autoritärer Mächte kritisieren kann. Frei nach dem Motto: "Die wollen uns ja nicht - sonst hätten sie uns ja schon längst alles gegeben was wir haben wollten.".

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quark2@mailinator.com 07.12.2017, 21:35
3.

Die nicht immer gerade gerechten Resultate der Kriege in Europa waren eine zeitlang halbwegs am Heilen, als man den Status Quo als unverrückbar ansah und festlegte, daß in Europa jegliche Verschiebung schlicht unzulässig wäre. Dieses Prinzip hat leider nicht durchgehalten werden können. Es fing mit Jugoslawien an, ging mit Serbien noch länger weiter und ist nun in der Ukraine am werkeln. Entsprechend wirkt sich das auch auf die Beziehungen Türkei/Griechenland aus. Statt das endlich Heilung eintritt und jeder bei dem bleibt, was er hat und die anderen es ihm auch lassen, wird weiter manövriert und paktiert und das akzeptierte Gleichgewicht untergraben. Am Ende wird es vermutlich ausgehen, wie immer. Leider.

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schnibbeldipp 07.12.2017, 22:33
4. Was soll diese pseudopolitische correctness??

Wem dient dieser Artikel "gleicher Distanz"? Dialog und Annäherung sind willkommen, aber Fakten sind Fakten: "Beinahe täglich dringt die türkische Luftwaffe in griechischen Luftraum ein - und umgekehrt." Umgekehrt..?? Wann war das denn? 141 mal haben türkische Flugzeuge griechischen Luftraum nur am 17. Mai verletzt (www.express.co.uk/news/world/805662/Turkey-planes-violate-Greek-airspace-141-times-Aegean-Islands/amp), halb Zypern ist seit 43 Jahren von der Türkei besetzt, den Vertrag von Lausanne hält nur die Türkei für nicht akzeptabel, Inseln in der Ägäis werden von der Türkei beansprucht. Und nix da umgekehrt. Wie soll es in dieser Sache gerecht zugehen, wenn schon der Spon simple Fakten übergeht...

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Wulff Isebrand 08.12.2017, 00:14
5. Nach den Griechen

die Türken in der EU. Um Gottes Willen. DAs ist doch wohl ein Scherz von dem Tsipras. Hat der keine anderen Sorgen als die Türken zu umgarnen? Die braucht wirklich keiner und schon gar nicht in der EU und schon überhaupt nicht mit diesem Präsidenten

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hanswerner1461 08.12.2017, 05:27
6.

Na İhre Erdoğan Stalker!!
Es geht hier nicht um Kurden. Ihr könnt gerne mal mit Euren Kommentare/ Hetze /lügen Pause machen.

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nachdenklich14 08.12.2017, 10:29
7. Hoffentlich

War die Aussage, dass Tsipras sich für die Mitgliedschaft der Türken in der EU einsetzt nur ein Spässchen er sollte sich vielleicht Gedanken machen aus selbiger aus zu treten und sich mit Erdi zusammenschließen wär ein echtes Spässchen.
Ein Bettler weg und Erdi hätte einen neuen Freund

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MKAchter 08.12.2017, 10:36
8. Passt nicht

Zitat von Wulff Isebrand
...die Türken in der EU. Um Gottes Willen.... Die braucht wirklich keiner und schon gar nicht in der EU...
Richtig. Ich gehe jede Wette ein, in praktisch keinem Mitgliedsland der EU fände sich (wenn man denn das Volk fragen würde) eine Mehrheit für eine Aufnahme der Türkei - welche in mehrfacher Hinsicht nicht "nach Europa" passt. Das galt früher schon, und in letzter Zeit umso mehr.

Die EU hat jetzt und heute wahrlich Probleme genug; an diesem "Brocken" würde sie sich endgültig verschlucken.

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charlemagne 08.12.2017, 12:41
9. 2 Erpresser unter sich !?

Der Eine, der mit geschönten Wirtschaftsdaten die EU erpresst um weitere Milliarden aus dem ESM Paket für den maroden Staat abzuzweigen, der Andere der Flüchtlingsverträge schnürt 3 Milliarden Wirtschaftsförderung von der EU erhält und dessen Stiefsohn wahrscheinlich den IS mit Rohöl beliefert hat. Für normale Menschen nicht annehmbar, aber gute Freunde der Deutschen Regierung.

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