Forum: Politik
Höcke darf in der AfD bleiben: Partei für Nazis und Mitläufer
DPA

Die AfD-Spitze hat es versäumt, Björn Höcke wegen seiner Nazirede aus der Partei zu verweisen. Damit macht sie sich seine Ungeheuerlichkeiten zu eigen - und verliert ihre demokratische Satisfaktionsfähigkeit.

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schlaueralsschlau 23.01.2017, 20:40
250.

Zitat von tullrich
Ich wäre mir da jetzt nicht so sicher, dass man über die Flüchtlingspolitik in Deutschlands streiten darf. Gerade hier auf SPON ist doch regelmäßig kein Forum geöffnet, wenn mal wieder über die Ärzte und Ingenieure berichtet wird, die unsere Rente zahlen werden.
Sie dürfen darüber streiten. Gesperrt wurde das Forum sicherlich nicht wegen der sonst folgenden sachlichen Diskussion, sondern wegen der Hetze. Da hätte Spon hunderte Mitarbeiter einstellen müssen um zu "zensieren". Gucken Sie Sich doch mal bei Pipinews an, was dort für ein rassistischer Müll abgelassen wird. Dort werden meine Kommentare übgrigens zensiert, weil sie nicht den rechten (und rechten) Vorgaben entsprechen. Ich sehe in der Flüchtlingspolitik auch vieles fraglich und nicht richtig, aber ich würde nie auf die Idee kommen afd zu wählen, weil die meiner Meinung nach immer weiter ins Rechte gleiten. Jeder normaldenkende Mensch tritt aus der Partei aus und organisiert sich in schon vorhandenen Parteien in seinem Sinne. Hören Sie Sich mal seine berühmte Rede an. Da brauchen Sie den Ausdruck mit der Schande garnicht um zu begreifen wie er tickt und redet. Erinnert sehr an Goebbels. Und das Publikum im tiefsten Sachsen jubelt.

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uwe.strebel 23.01.2017, 20:40
251. Ist Björn Höcke nicht ein Opfer der Medien?

Björn Höcke ist ein erhellendes Beispiel dafür wie die Öffentlichkeit von den regierenden Parteien und den ihnen allzu oft ergebenen Medien manipuliert wird. Björn Höcke hat fast wörtlich aus einem Artikel der Bunderegierung - genauer aus einem Artikel, den Frau Kulturministerin Grütter am 05 September 2016 veröffentlicht hat zitiert. Der Artikel hat den Titel: "Grütters zur Denkmalkultur in Deutschland" in dem Artikel der Bunderegierung heißt es dass, kein anderes Land bekannt sei, "das in der Mitte seiner Hauptstadt ein Mahnmal der eigenen Schande errichtet hätte.“ wie gesagt hier handelt es sich um eine Veröffentlichung unserer Bundesregierung! (jeder Leser mag kann dies selbst verifizieren indem er den Absatz 11 des o.g. Artikel liest) Björn Höcke sagte, Zitat: "„Wir Deutschen sind das einzige Volk, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“ Höcke spricht vom: „Herz seiner Hauptstadt“ die Bundesregierung spricht von: „der Mitte seiner Hauptstadt“ aber der Sinngehalt beider Aussage ist identisch! Hier geht es aber nicht um den Sinngehalt der Aussage (es wird in beiden Aussagen von Denkmal der Schande bzw. vom Mahnmal der Schande (Bundesregierung) gesprochen und nicht von einem "schändlichen Denkmal oder einem schändlichen Mahnmal" hätte Höcke von einen schändlichen Denkmal gesprochen, dann wäre ganz Deutschland auf den Barrikaden! so wird eine Aussage der Bundesregierung nicht weiter kommentiert - eigentlich interessiert die Aussage der Regierung niemanden - bei Herrn Höcke heißt es natürlich: Rechtes Gedankengut nun hat er sich als NAZI offenbart - und jeder der diese unsägliche Partei wählt muss sich den Vorwurf gefallen lassen, Steigbügelhalter der Nazis zu sein!

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wille17 23.01.2017, 20:43
252. Höcke Glücksfall

Glücklicherweise gibt es golche Leute, die der Bewegung schaden. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass wir uns noch länger mit diesem Haufen herumärgern müssen. Leute für die eigene Demontage sind extrem wichtig.

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schlaueralsschlau 23.01.2017, 20:43
253.

Zitat von Jasro
Zitat aus dem Artikel: (...) Sie ist zu einer Partei für Nazis und deren Mitläufer geworden. (...) Nö. Björn Höcke macht die AfD sowenig zu einer "Nazipartei" wie Thilo Sarrazin die SPD. Außerdem: Was hat denn Björn Höcke, letztendlich doch ein langweiliger Spießer ohne rhetorisches Talent, nun zum Holocaustdenkmal genau gesagt, was Rudolf Augstein und Martin Walser 1998 dazu nicht auch gesagt haben? Die AfD ist eine normale, rechtspopulistische Partei wie z.B. die PVV in in Holland oder die DF in Dänemark. Und so wenig über Kritik erhaben wie diese, natürlich nicht. Aber ebensowenig wie diese eine "neue NSDAP" wie diese. Das ist absurd. (...) Und wer sie wählt, muss wissen: Er gehört dazu. (...) Nö. Die Einschüchterung mit der "Nazikeule" hat sich nun wirklich abgenutzt. Welche Partei rechts von der CDU/CSU soll man denn, nach Herrn Kuzmanys Meinung, wählen, wenn man frustriert ist und bei der aktuellen Politik von Angela Merkel die eigenen, nationalen Interessen zu wenig berücksichtigt sieht und dagegen protestieren will? Wie soll man auf die aktuellen deutschen Politiker, ob nun auf Bundes-, Landes- oder Kommunalebene, Druck ausüben, wenn nicht durch das Wählen der AfD?
Hören Sie bitte auf rumzujammern. Wenn Ihnen die aktuelle Politik nicht gefällt, dann beteiligen Sie Sich doch einfach mal politisch in einer Partei und ändern den Kurs. Lobbyarbeit können Sie auch betreiben um etwas zu verändern. (Nein, kein Flüchtlingsheim anzünden!) Aber wenn einem etwas nicht passt wählt man keine Rechten!

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Thoregon 23.01.2017, 20:44
254. Nö

Zitat von stesch
"Ossi" Höcke kommt aus Hessen....
Er kommt aus NRW.

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Earendil77 23.01.2017, 20:44
255.

Zitat von fl-gg_1
Mir geht dieses permanente Schuldeingehämmere 70 Jahre nach Kriegsende auch gehörig auf den Sack. Vor allem, da die Täter 2 Generationen vor mir zu suchen sind und weil andere Länder überhaupt keine Probleme mit ihren Kriegsverbrechen haben, selbst nicht mit ihren altuellen.
Andere Länder haben nunmal i.d.R. nicht Verbrechen von solcher Dimension begangen. Und niemand behauptet, Sie hätten Schuld an dem, was Deutsche zwei Generationen vor Ihnen getan haben. Sie haben nicht Schuld an den Nazis von damals, Sie laden nur Schuld auf sich, wenn Sie die Nazis von heute wählen.

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lalito 23.01.2017, 20:45
256.

Zitat von Kit Kerber
Das beklage ich auch schon lange. . . . 1. wäre zu analysieren gewesen, was Höcke gesagt hat und nach welchen Richtungen man es interpretieren kann, 2. welche Handlungsoptionen der AfD-Vorstand hatte, und 3. inwieweit es die AfD-Wähler (um die es ja letztlich geht) überhaupt interessiert, was ein Höcke sagt oder nicht.
zu 1 Lobo, zu 2 mindestens eine zu 3 die bei der Rede Anwesenden im Saal wählen sicher nur NPD, nicht wahr?

Es gibt tatsächlich Dinge zu beklagen, aber nicht Nichtigkeiten, oder wollen Sie alle AfD-Wähler anschreiben???. . . tsstsstss

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schlaueralsschlau 23.01.2017, 20:47
257.

Zitat von Anna Bolika
Deutlicher DANEBEN geht es nicht, Nazis und Mitläufer. Klare Kante: wahnwitziger geht es nimmer, bitte sehr der Herr. "...Damit macht sie sich seine Ungeheuerlichkeiten zu eigen." Mit Verlaub Herr Kuzmany, ich verstehe Sie ja, nur, ich weiss´nicht wirklich welches Publikum Sie ansprechen, anfeuern wollen. Sie, als Journalist, sollten in der Lage sein, eine deutsch gesprochene Rede zu verstehen. Also mal wieder ein Beitrag von Ihnen, voll starker Worte und heisser Luft. Ihr Arbeitgeber wird sich zufrieden zurücklehnen.
Eine "deutsch gesprochene" oder eine "in der deutschen Sprache gesprochene" Rede? Bei Björn tippe ich eher auf ersteres. Sein "deutsch" war doch sehr deutlich;)

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bordstein 23.01.2017, 20:51
258. Machen Sie das bewußt?

Zitat von saumhuhn
Herr Kuzmany. Und davon wird er nicht wahrhaftiger. Es ist deshalb so langweilig, was Sie dazu zu sagen haben, weil es schon Dutzende vor Ihnen gesagt haben. Allen gemein ist, dass sie Probleme mit der deutschen Sprache haben. "Denkmal der Schande" (=der Schande, die die Nazis mit dem Holocaust über uns gebracht haben) und "Schandmal" oder "Schändliches Denkmal", was Herr Höcke nicht gesagt hat, sind unterschiedliche Dinge! Ich habe den festen Eindruck, Sie wollen Herrn Höcke und die ganze AfD in Mißkredit bringen, indem Sie so tun, als würden Sie Deutsch nicht konkret verstehen können. Das ist allerdings perfid.
Perfide und afd-typisch ist es mit schlaumeierischer Wortklauberei zu arbeiten. Wenn, dann haben Höcke und Sie ein kleines Problem mit der deutschen Sprache. Ich zitiere Höcke: „Wir Deutschen, und ich rede jetzt nicht von euch Patrioten, die sich hier heute versammelt haben, wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Mahnmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“ Was passiert da? Schließt Höcke die anwesenden Patrioten aus dem deutschen Volk aus (sehe ich genauso). Oder distanziert er sich gemeinsam mit den Patrioten von dem Mahnmal ihrer Schande? Oder beleidigt er die anwesenden Patrioten, weil sie sich nicht ihrer Schande erinnern wollen? Können Sie, liebes Deutschlehrer Saumhuhn, das mal für uns klären?

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ed_tom_bell 23.01.2017, 20:53
259. Frust oder Keule?

Zitat von inmyopinion61
Klar kann man Höcke dank eindeutig zweideutiger Reden (Denkmal der Schande, Bio-Deutsche, Mitleid für Ursula Haverbeck) als Nazi bezeichnen. Aber mit der Keule gleich alle treffen zu wollen geht nach hinten los. Die Themen der Zeit (Zuwanderung, Innere Sicherheit) werden die Wahlen bestimmen. Nicht der Problemredner der AfD.
Was für Reden halten denn die anderen Galionsfiguren der AfD? Habe ich da nicht gerade Marine Le Pen neben Frauke Petry auf irgendeinem Hetz-Happening der AfD gesehen? Will Frauke Petry nicht den Begriff "völkisch" wieder salonfähig machen? Wollte nicht Beatrix von Storch auf flüchtende Menschen schießen lassen? Wird da nicht mit dem Nazi-Kampfbegriff "Umvolkung" argumentiert? Und was ist mit den Vernetzungen der AfD zum "Dritten Weg" und anderen Neonazi-Gruppierungen, auf deren Versammlungen AfD-Politiker immer wieder Reden halten? Wie würden Sie jemanden bezeichnen, der Nazis mit seiner Wählerstimme zum Sieg verhilft oder es auch nur riskiert ihnen zum Sieg zu verhelfen? Wie würden Sie jemanden nennen, der Verbrechern die Tür aufmacht? Und nicht zuletzt, auch wenn mittlerweile einige AfD-Jünger versuchen so zu tun als würden sie sich vom Nationalsozialismus distanzieren, weil es immernoch für die Mehheit ein schlechtes Image ist, es fällt schon auf dass AfD-Anhänger in den sozialen Medien immer wieder vehement extrem rechte Standpunkte vertreten und Naziverbrechen relativieren.

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