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Innovationsprogramm für US-Armee : Frieden schaffen mit noch besseren Waffen
AFP

Roboter, Drohnen, Überschallraketen: US-Verteidigungsminister Hagel kündigt ein Modernisierungsprogramm an, wie die es die Welt seit der Einführung der Atomwaffen nicht gesehen hat - um die militärische Überlegenheit zu erhalten.

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michi.spon 16.11.2014, 10:37
1. Frieden durch Waffen

Der Artikel liest sich ie ein Loblied auf die USA, ich sage: PERVERS
Ist euch nichts mehr heilig?

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kanadasirup 16.11.2014, 10:40
2. Realsatire

Angesichts der Kriege (Vietnam, Irak, Arabischer Frühling), die die USA in letzter Zeit angezettel haben ist der Titel doch wohl als Realsatire gemeint oder?
Die USA schaffen keinen Frieden, sondern Kriege die ihren Interessen dienen. Bezeichnend, dass der Verteidigungsminister von "Konkurrenten" spricht, die es zu übertrumpfen gilt. Hört sich an wie eine Verkaufskampagne von Walmart. Wahrscheinlich denkt der auch so. Wann wird eigentlich das Verteidigungsministerium offiziel in Friedensministerium umbenannt? Kommt Neusprech auch bald?

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bochedu31 16.11.2014, 10:42
3. Früher...

hatte ich beim Lesen von Spiegel/SPON Artikeln immer einen ironischen Unterton gehört, scheinbar war der nur reininterpretiert. Titel und Inhalt widersprechen sich hier.

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tommit 16.11.2014, 10:45
4. Demokratie

mit 200 Millionen von dann 8 Milliarden..

Aber vielleicht lässt sich das auch wegargumentieren ohne das Renommee zu verlieren.... Es ist auch unverschömt sich an seinen eigenen, kommunizierten Ansprüchen messen zu lassen...

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robert.c.jesse 16.11.2014, 10:52
5. In God we trust!?

Nachdem die Lager mit den NEU inszenierten Kriegen leer geräumt sind, da es billiger ist, das tödliche Zeug in den Wüsten abzuwerfen, als "legal" zu entsorgen, werden sie mit der neuen Generation der Tötungsindustrie wieder aufgefüllt. Zu fast 100% aus Steuergeldern finanziert, muss immer wieder ein Angstszenario aufgebaut werden, damit der Bürger um seine "Nationale Sicherheit" fürchtet." Der Frieden ist der Feind der Waffenindustrie. Das Volk wird "dumm" gehalten, damit es manipulierbar bleibt. Dieses Spiel der Macht und des Mordens, dient nur den Wenigen, die sich in ihren Elfenbeintürmen oder sonst wo, den Kaviar aufs Brot schmieren lassen... In God we trust!

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narmstrong 16.11.2014, 10:55
6. Na endlich...

...darauf hat die denkende Welt doch schon lange gewartet. Das Anheizen von Konflikten und das Führen von Kriegen hat der US-Wirtschaft schon immer geholfen. Ich kann nur empfehlen: "Gekaufte Journalisten" von Udo Ulfkotte. Getreu dem Prinzip: Sie liefern Story-wir liefern den Krieg. Hat auch in Deutschland schon geklappt! Damit läßt sich doch wohl die Wunderdroge Wachstum erschaffen - oder? Zumindest Rüstungs- und Sargindustrie boomen dann wieder. Ich kann nur immer wieder fragen: Wofür hat Obama mal den Friedensnobelpreis bekommen???

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Darknessfalls 16.11.2014, 10:58
7. Ohne Titel

Was die US-amerikanische Angst vor einem womöglich ebenbürtigen Gegenspieler angeht, da ist Paranoia als Zustandsbeschreibung wohl zu schwach.
Dass man mit hervorragenden Waffensystemen Frieden herbeizwingen kann, haben uns die US-Präsidenten der vergangenen zwanzig Jahre eindrucksvoll bewiesen: Jugoslawien... na ja, irgend wie nicht so richtig friedlich; Afghanistan... uppps, knapp daneben; Irak... aua; Syrien... ahem; Libyen... schon wieder nix.
So langsam sollte man sich fragen, was wohl geschehen mag, wenn den USA die Feinde ausgehen. Derzeit sieht es mit dem geschaffenen Ukraine-Unruheherd zwar nicht danach aus, und die Chinesen taugen auch als Buhmann, dito die Islamisten dieser Erde, aber wenn da mal irgend wann Ruhe einkehren sollte - nicht auszudenken! Und es bliebe abzuwarten, welches Ereignis dann zuerst einträfe: der Zerfall der Gepeinigten Staaten von Amerika - oder das Erschaffen eines neuen Feindbildes, um den partei-spendablen Konzernen was zum Verdienen geben zu können und gleichzeitig das überschüssige Kanonenfutter loszuwerden. Wehe dem, der solche Freunde hat.

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Dr.Q 16.11.2014, 11:00
8. Vorsicht

Die Fakten zeigen klar, dass die USA auf dem "imperialistischem Trip" sind. Seit 1945 6000000 Tote durch Kriege in denen die USA verwickelt war (http://www.journal21.ch/seit-1945-sechs-millionen-tote-in-us-kriegen)

Und da wo kein Krieg ist, kann man ja einen Stellvertreterkrieg anzetteln und sich dann als "Demokratieretter" gekonnt in Szene setzen (Vietnam, Naher Osten, etc.), gelle?

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wang_laoshi 16.11.2014, 11:01
9. Rohrkrepierer

Ok, ist ja nur ein sonntags lustlos hingeklatschter Artikel mit ein bisschen Agenturmaterial. Aber warum? Kritiklos Aussagen des Verteidungsminsters der USA runterzuspulen - was soll das?
Aus Fairness sollte SPON künftig über *alle* Rüstungsvorhaben so berichten, sei es China, Nordkorea oder Russland (!).

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