Forum: Politik
Interview mit Markus Söder zur Integration: "Egal, woher du kommst"
AFP

"Glockenläuten, Bratwurst, Lebkuchen": Im Interview mit SPIEGEL ONLINE spricht CSU-Minister Markus Söder über seinen Begriff von Heimat, erwünschte Zuwanderung - und die Lehren aus "Star Trek".

Seite 1 von 6
burlei 07.09.2017, 14:00
1. "Viele, die hier sind, wollen gerne Bayern werden."

Bis dahin, dann habe ich abgebrochen. Es genügt nicht, Deutscher zu werden, man muss Bayer werden wollen, um anerkannt zu werden. Achwas, wollen. Sein muss man es, um von einem Söder anerkannt zu werden. Der Mnesch ist die Krone der Schöpfung, der Deutsche die Spitze der Krone und der Bayer ist dann der Heiligenschein. Oder wie?

Beitrag melden
schulz-fan 07.09.2017, 14:06
2.

Der Söder ist ka ein ganz sympathischer Typ. Aber er macht halt einen schweren Denkfehler. Kultur ist keine Voraussetzung von Integration, im Gegenteil: Kultur stört bei der Integration.

Viele Menschen gerade auch aus dem islamischen Kulturkreis könnten sich viel besser bei uns zurechtfinden, wenn sie nicht ständig mit diesem konservativen Kulturgedusel aus der Unionsecke genervt würden. Klar, die deutsche Sprache muß man lernen, damit man sich beim Einkaufen, auf der Arbeit oder dem Amt irgendwie verständlich machen kann. Vieles geht mit Zeichsprache, aber komplexere Sachverhalte lassen sich auf die verbale Art effektiver kommunizieren.

Alles andere, was von den Kulturlederhosen der Unionsparteien ständig angeführt wird, ist dagegen völlig kontraproduktiv und letztlich nur dazu geeignet, bei den Einwanderern eine grundsätzliche Abwehrhaltung hervorzurufen.

Beitrag melden
spontanistin 07.09.2017, 14:12
3. Lakmustest AfD in Bayern!

Heimat ist da, wo man sich heimisch fühlt. Also da, wo man verwachsen ist oder zumindest sich angenommen und akzeptiert, also aufgehoben fühlt. Wie können sich Flüchtlinge oder Eingewanderte sofort heimisch fühlen? Wenn die AfD in Bayern trotz angeblich. höchstem Akademiker-Anteil der Kandidaten unter 5 % bleibt und die Abwanderung von der SPD primär zur AfD erfolgt, dürfte das CSU-Konzept zum Nachdenken Anlass geben.

Beitrag melden
helmut.alt 07.09.2017, 14:12
4. Die pure Vernunft,

die Herr Söder da von sich gibt und durch perfekte Beispiele belegt. Der Vergleich mit den USA hinkt, weil dieses Land von Anfang an als Schmelztiegel konzipiert war. Deutschland war dies nie und soll es auch nie werden.

Beitrag melden
wrkffm 07.09.2017, 14:12
5. "Glockenläuten, Bratwurst, Lebkuchen"

"Weltmusik, Grünkernbratling, Studentenfutter"
Interview mit Katrin Göring Eckardt zur Integration: "Egal, woher du kommst" ( Satire aus )

Beitrag melden
jaspertk 07.09.2017, 14:13
6.

Es langt nicht Kraft Geburt Bayer zu sein/werden. Erst ab dritter Generation bist Du das.
Wobei: der Markus ist gar kein Bayer. Der ist Franke!

Beitrag melden
marty_gi 07.09.2017, 14:13
7. nein, nein...

Nein nein, ich sag jetzt besser nichts zum Heimatminister aus dem Bundesland, dass das GG noch nicht ratifiziert hat, dessen Ur-Buerger meist des Deutschen auch nicht faehig sind (zumindest in einer Art, dass man es ohne Uebersetzer verstehen koennte), und die selbst von sich, im Hinblick auf den Rest der Republik, als "integrationsunwillig" zu bezeichnen waeren...

Beitrag melden
Don Pedro 07.09.2017, 14:14
8. Jawohl..

Der Söder hat viele Jacken im Schrank.. auch die christliche. Natürlich jetzt nicht so jesusmäßig, von wegen den Schwächsten helfen, die Huren und Verbrecher re-integrieren, und teilen etc..sondern eher so konservativ-bayerisch.. also, naja, irgendwie so, wie das Christentum nur ohne diesen Jesus Quatsch.. Ich glaub, Pharisäer hieß das mal... Der ist ein richtiger Deutscher, und hätte sicher in wirklich jeder deutschen Regierung seit 1871 Karriere gemacht..

Beitrag melden
schulz-fan 07.09.2017, 14:14
9.

Der Söder ist ja ein ganz sympathischer Typ. Aber er macht halt einen schweren Denkfehler. Kultur ist keine Voraussetzung von Integration, im Gegenteil: Kultur stört bei der Integration.

Viele Menschen gerade auch aus dem islamischen Kulturkreis könnten sich viel besser bei uns zurechtfinden, wenn sie nicht ständig mit diesem konservativen Kulturgedusel aus der Unionsecke genervt würden. Klar, die deutsche Sprache muß man lernen, damit man sich beim Einkaufen, auf der Arbeit oder dem Amt irgendwie verständlich machen kann. Vieles geht mit Zeichsprache, aber komplexere Sachverhalte lassen sich auf die verbale Art effektiver kommunizieren.

Alles andere, was von den Kulturlederhosen der Unionsparteien ständig angeführt wird, ist dagegen völlig kontraproduktiv und letztlich nur dazu geeignet, bei den Einwanderern eine grundsätzliche Abwehrhaltung hervorzurufen.

Beitrag melden
Seite 1 von 6
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!