Forum: Politik
Iran: Oberster Geistlicher kritisiert Öffnung der Wirtschaft
Office of the Iranian Supreme Leader/DPA

Der Iran wählt im Mai einen neuen Präsidenten. Ungewohnt deutlich hat Staatsoberhaupt Khamenei nun Präsident Rohani angegriffen. Die Wirtschaftspolitik sei falsch. Der Präsident sieht das ganz anders.

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karljosef 20.03.2017, 18:42
1. Ob die SPD ein jetzt weiteres Mitglied hat?

Zitat: "Ich fühle den Schmerz der Armen und der Menschen aus der unteren Klasse in meiner Seele"

Zynisch lachende Grüße

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roughneckgermany 20.03.2017, 19:22
2.

Rohani bewies schon Weitsicht bei der Aushandlung des Atomabkommens. Die alten konservativen Religionsführer haben doch die Armut im Lande verursacht.

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Hänschen Klein 20.03.2017, 19:33
3.

Zitat von roughneckgermany
Rohani bewies schon Weitsicht bei der Aushandlung des Atomabkommens. Die alten konservativen Religionsführer haben doch die Armut im Lande verursacht.
Sehe ich nicht so. Es waren vor allem die unfairen Sanktionen im Rahmen der Iran-Paranoia des Westens und des Rassismus der Araber. Ähnlich wie in Kuba. Da wollte man seitens der USA ganze Ländern zerstören, nur weil sie ihnen nicht in den Kram passten ...

Ich finde insofern auch, dass der Iran Flugzeuge lieber bei Airbus oder Embraer kaufen sollte als bei Boeing.

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hansriedl 20.03.2017, 20:00
4. Präsident Rohani

will den Markt für Internationale Konzern öffnen.

Na, wenn das kein Fressen für die Geier wird. Das er den Schritt zur Erneuerung des Irans macht ist auch OK.
Sie Sollten sich aber nicht Verträge aufhalsen lassen, die den Investoren Narrenfreiheit lässt, Gewinne in
Oasen zu parken wie es in Afrika gang u. gäbe ist.
Weiters sollte ihm klar sein, das dieser Weg nicht nur Arbeitsplätze bringt, das auch durch moderne Industrieanlagen viel mehr vernichtet werden.

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PeaceNow 20.03.2017, 20:00
5. @roughneck...

Armut?
Gibt es auch im Iran, wurde aber bereits mehr als halbiert seit der Revolution, Tendenz weiter fallend.
400USD Durchschnittslohn, bei Liter Diesel rd. 20 Cent, Leib Brot rd. 30 Cent, Kilo Obst/Gemüse rd. 1 USD...
35 Stundenwoche, kostenlose Krankenversorgung, Studium, Schule, Kindergärten...
Der Iran steht nach bald 40 Sanktionsjahren immer noch relativ stabil da, wo schon die meisten anderen Staaten längst kollabiert wären.
Wo wäre der Iran aber wohl ohne diese 40 Jahre Sanktionen?
Wohl beim dreifachen BIP und Einkommen.
Mit rd. 5% Wirtschaftswachstum aktuell und die nächsten Jahre bereits auf dem Weg zur Regionalmacht No.1
Das perfide ist das die USA und EU auf Druck Israels und von AIPAC die Lockerung des Sanktionsregimes behindern, obeohl dies Ruhani gefährdet und die Hardliner stärkt.
Manche wollen offenbar um jeden Preis nicht das ihr Feindbild und Gegner anhandenkommt?

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DerNachfrager 20.03.2017, 20:10
6. Die Mullahs sind längst ein Papiertiger

Zwar klammern sie sich an ihre politische Vetomacht. Aber in der Bevölkerung haben sie längst jeden Rückhalt verloren. Und der sich abzeichnende wirtschaftliche Aufschwung könnte der Regierung die Handlungsfreiheit geben, sich dieses totalitären Überbleibsels aus der islamofaschistischen Revolution zu entledigen.

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ramon adib 20.03.2017, 22:49
7.

Zitat von PeaceNow
Armut? Gibt es auch im Iran, wurde aber bereits mehr als halbiert seit der Revolution, Tendenz weiter fallend. 400USD Durchschnittslohn, bei Liter Diesel rd. 20 Cent, Leib Brot rd. 30 Cent, Kilo Obst/Gemüse rd. 1 USD... 35 Stundenwoche, kostenlose Krankenversorgung, Studium, Schule, Kindergärten... Der Iran steht nach bald 40 Sanktionsjahren immer noch relativ stabil da, wo schon die meisten anderen Staaten längst kollabiert wären. Wo wäre der Iran aber wohl ohne diese 40 Jahre Sanktionen? Wohl beim dreifachen BIP und Einkommen. Mit rd. 5% Wirtschaftswachstum aktuell und die nächsten Jahre bereits auf dem Weg zur Regionalmacht No.1 Das perfide ist das die USA und EU auf Druck Israels und von AIPAC die Lockerung des Sanktionsregimes behindern, obeohl dies Ruhani gefährdet und die Hardliner stärkt. Manche wollen offenbar um jeden Preis nicht das ihr Feindbild und Gegner anhandenkommt?
Sie lügen hier bewußt !
"35 Stundenwoche, kostenlose Krankenversorgung, Studium, Schule, Kindergärten..."
Ich lebe doch im Iran. Was wollen Sie erreichen.

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St.Baphomet 21.03.2017, 00:04
8. Wo wäre der Iran denn nun

Zitat von PeaceNow
Armut? Gibt es auch im Iran, wurde aber bereits mehr als halbiert seit der Revolution, Tendenz weiter fallend. 400USD Durchschnittslohn, bei Liter Diesel rd. 20 Cent, Leib Brot rd. 30 Cent, Kilo Obst/Gemüse rd. 1 USD... 35 Stundenwoche, kostenlose Krankenversorgung, Studium, Schule, Kindergärten... Der Iran steht nach bald 40 Sanktionsjahren immer noch relativ stabil da, wo schon die meisten anderen Staaten längst kollabiert wären. Wo wäre der Iran aber wohl ohne diese 40 Jahre Sanktionen? Wohl beim dreifachen BIP und Einkommen. Mit rd. 5% Wirtschaftswachstum aktuell und die nächsten Jahre bereits auf dem Weg zur Regionalmacht No.1 Das perfide ist das die USA und EU auf Druck Israels und von AIPAC die Lockerung des Sanktionsregimes behindern, obeohl dies Ruhani gefährdet und die Hardliner stärkt. Manche wollen offenbar um jeden Preis nicht das ihr Feindbild und Gegner anhandenkommt?
ohne seine "Geistlichen"?
Schräger Begriff nicht wahr?
Schade, dass Frauenrechte, Religionsfreiheit und Pressefreiheit in diesem Land keine Rolle spielen.
Die "Geistlichen" dort und in vielen anderen islamischen Ländern predigen zur Zeit nur eine Philosophie:
"Beten STATT Arbeiten".
Mit "Beten UND Arbeiten" war der Rest der Welt schon vor 500 Jahren weiter.
Nun lassen wir das Beten weg und fertig ist der moderne Staat.
Da bete ich für.

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fabi.c 21.03.2017, 00:49
9. Das Volk ......

Das Volk in Iran sieht es anders.
Herr Khamenei ist im Volk unbeliebt,alles was Herr
Khamenei sagt; ist ein Signal für das Volk und das Volk macht das Gegenteil.
Herr Khamenei will unbedingt seine Gilde wählen lassen,daher kritisiert er die Wirtschaftspolitik des Herrn Rohani.
Die Wirtschaft erholt sich im Iran langsam.
Man stelle sich vor Deutschland wäre jahrelang mit Embargos belegt gewesen.
Nun könnte der Rat der Bartträger eines beanstanden und zwar die Flugzeugbestellung des IRAN-AIRS beim Erzfeind Amerika:Boing.

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