Forum: Politik
"Jahrhundertereignis" in Brüssel: Der Brexit hat begonnen
AFP

Jetzt verhandeln die Chefunterhändler von Großbritannien und der EU in Brüssel über den Austritt aus der Gemeinschaft. Drei Kernthemen stehen zum Auftakt im Fokus - die britische Position ist geschwächt.

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lartner 19.06.2017, 11:38
1.

- die britische Position ist geschwächt.

Wenn die Schwäche derart häufig benannt wird, dann wird aus einer Schwäche eine Stärke, siehe Griechenland, welches quasi jeden Monat gerettet wird.

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dirtygary 19.06.2017, 11:40
2. Eine Abschwur an die Zukunft

England beweist sein Inseldasein, seine Unfähigkeit über den Ärmelkanal hinaus zu denken. Es wird schwer für die EU und es wird katastrophal für England.

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mikelinden 19.06.2017, 11:40
3.

"Langfristig wird das gut für das Vereinigte Königreich und für den Rest von Europa sein."
Arrogant wie immer, bei solcher Wortwahl wünscht man sich, dass es langfristig gut für Europa sein wird und der Rest des Vereinigten Königreichs bleiben kann wo es will.

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Marellon 19.06.2017, 11:41
4. Arrogante Erpresserbande

Die EU-Bonzen verkommen immer mehr zu einer arroganten Erpresserbande. Das können sie sein, weil sie wissen, dass die Bevölkerung der EU-Länder kaum etwas zu sagen hat, sobald sie mal ihre Parlamente gewählt hat. Hätte sie, die Bevölkerung, was zu sagen, würden weitere Mitglieder aus der EU Reissaus nehmen. Schade - die EU ist eine gute Sache, aber sie ist in mancherlei Beziehung pervertiert.

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Ottokar 19.06.2017, 11:46
5. Das ist doch wohl leicht überzogen

gleich von einem "Jahrhundertereignis" in Brüssel zu schreiben..........

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ackermart 19.06.2017, 11:48
6. Im Kern geht es doch um die Frage, was die EU im Eigentlichen ist?

Manche sagen - ein Friedensprojekt, wobei man sich einfach in Frieden lassend auseinandergehen könnte. Andere sagen - wie am Anfang, eine simple Wirtschaftsgemeinschaft kraft Zollunion und mehr oder weniger Meistbegünstigung von allen, was ja meist unmöglich ist. Beim Auseinandergehen wären selbst Krämerseelen gut beraten, alsbald zu Potte zu kommen, weil schließlich alle Wichtigeres zu tun haben. Doch es ist ja alles viel schlimmer: Es sind Bürokraten die da verhandeln, und die hatten noch nie besseres zu tun. Zumal sie mit dem zum ersten mal gar nicht fertig werden sollen, wie ihrerseits politisch man es "dringendst" wünscht.

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spondabel 19.06.2017, 11:48
7. na dann

Zit.: »Elmar Brok warnte die Regierung in London vor einem harten Brexit. Wenn bei den Verhandlungen kein Ergebnis erzielt werde, sei Großbritannien "am 29. März 2019 draußen" und in den Handelsbeziehungen nur noch ein "Drittstaat"« Ihr Wort in Gottes Ohr, lieber herr Brok, wir werden Sie in zwei Jahren daran erinnern. Der Brexit kann nur als harter Schnitt erfolgen. Wer keine Personenfreizügigkeit will, muss auch akzeptieren, dass er keinen uneingeschränkten Zugang zum Binnenmarkt hat. Wir brauchen ein Exempel, um Nachahmer abzuschrecken. Gleichzeitig muss die EU so reformiert werden, dass Staaten wie Polen und Ungarn schnell und hart sanktioniert werden können, wenn sie sich nicht an rechtsstaatliche Standards halten. Fördermittel streichen und wir sehen dann schnell, wie die rechten Hardliner einknicken.

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dill 19.06.2017, 11:49
8. Drohkulisse zum weiteren Sozialabbau in Europa

Der Brexit hat keine grosse wirtschaftliche Bedeutung für die EU-Länder, da der Handel und das Verschieben der Gewinne auch danach normal weiterläuft, mit vielleicht 3-4 Prozent geringerem Profit. Aber als Drohkulisse innerhalb der EU funktioniert er durchaus: "Schaut, wenn wir Reiche und Konzerne besteuern, gehen die dann nach England. Schaut, Sozialstaat macht unsere Wirtschaft kaputt."
Der neoliberalen EU und ihren korrupten Funktionären wie Juncker, der die Steuerzahler mehrere hundert Milliarden nicht gezahlte Steuern gekostet hat, kommen Trump und Brexit sehr gelegen. Auf einmal erscheint die EU als sozialistisches Gleichheitsparadies. Generalprotektor Macron beginnt deshalb in Frankreich erstmal mit dem Abbau der Sozialstandards.

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Grummelchen321 19.06.2017, 11:52
9. Was heisst

die Briten sind geschwächt.Sie hatten nie eine starke Position.Hatten Sie nie.Selbst den Britenrabatt gab es nur durch betteln von Frau Thatcher.Auch das hat Kohl mit unseren Steuergeldern bezahlt.Wirtschaftlich hatten die Briten auch immer Angst vor uns Deutschen.Was nie ein Eroberer geschaft hat machen die Engländer selbst ihr Land in die bedeutungslosigkeit zu führen und zu zerstören.

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