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Junge Frauen im Osten: Nur 41 Prozent wollen gleichberechtigte Partnerschaft
DPA

Die Mehrheit der ostdeutschen Männer wünscht sich eine gleichberechtigte Partnerschaft. Das zeigt nach SPIEGEL-Informationen eine Studie des Familienministeriums. Jungen Frauen hingegen attestieren die Forscher eine "Retraditionalisierung".

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markus.ich 26.09.2015, 17:14
1. Fortschrittlich

Vermutlich meinen die Ostdamen als nicht gleich berechtigt, dass sie die Hosen an haben :)

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wo_st 26.09.2015, 17:17
2. Haben wir keine Probleme?

Die Studie ist nicht das Geld wert und eine Ministerin oder ein Minister der so etwas produzieren lässt ist überflüssig.

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vox veritas 26.09.2015, 17:21
3.

Oh Schreck, was werden bloß die Emanzen und die ganzen Gender Forscher sagen.

Ganz im Ernst, daß ich hätte ich auch nicht gedacht, daß es so viele sind.

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widekind 26.09.2015, 17:25
4. Sampling error?

Viele ehrgeizige junge Frauen gehen aus dem Osten in den Westen. Diese wurden also nicht gefragt.

Ein Teil der zurückgebliebenen könnte mangels beruflicher Perspektiven vor Ort die Mutter-Karriere bevorzugen.

Also ein Beispiel für Selbstselektion der Stichrobe durch Abwanderung.

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chjuma 26.09.2015, 17:36
5. Verdammte Axt...

die Ossis sind wieder mal renitent gegen den Mainstream!! Jetzt wo wir es geschafft haben dass die Armee nicht mehr kämpfen muss um sich selbst aufzulösen und wo wir alternativlos den Rest der Welt einbürgern, wenn es schon nicht anders rum klappt...fangen die Ossimädels plötzlich an wieder Frau sein zu wollen!! Was soll das?? Wisst ihr eigentlich was das für ein Heidenaufwand ist den Männern endlich das Kinder kriegen beizubringen?? Das könnt ihr doch nicht bringen! !!

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syracusa 26.09.2015, 17:40
6. norwegisches Paradoxon

Es gibt eine ganz hervorragende Doku über das sogenannte norwegische Paradoxon. Dieses beruht auf der merkwürdigen Tatsache, dass in Norwegen um so weniger Frauen technische Berufe ergreifen, je leichter ihnen der Zugang zu diesen Berufen gemacht wird.

Interessanterweise ist nirgends auf der Welt der Anteil von Frauen in ingenieurtechnischen Studiengängen größer als in den rückständigsten arabischen Staaten.

Erklärt wird beides auf logische Weise: je freier eine Gesellschaft ist, um so stärker überlagern auch bei der Berufswahl genetische Faktoren die sozialen Faktoren. Frauen scheinen nun mal eine geringere Affinität zu technischen Berufen zu haben als Männer. Diese wiederum findet man seltener in sozialen Berufen.

Der hohe Anteil von Studentinnen in ingenieurtechnischen Studiengängen an arabischen Universitäten wird als Akt des individuellen Protests von Frauen gegen eine männerdominierte Gesellschaft gesehen. Die Frauen wollen damit sich und der Gesellschaft beweisen, dass sie alles, was Männer können, genau so gut können.

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karl15 26.09.2015, 17:40
7. Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wird meist, wie auch hier im Artikel, gleichgesetzt mit "beide arbeiten etwa gleich viel im Beruf, Haushalt und Kindererziehung".

Ist Gleichberechtigung nicht viel mehr, dass beide sich gemeinsam und bewusst für eine Lebensweise entscheiden, die beider Wünsche berücksichtigt, ohne dass einer hierarchisch über dem anderen steht.

Dass der Hauptverdiener grundsätzlich als der Höhergestellte angesehen ist und Kindererziehung daraus folgend als mindere Arbeit gesehen wird, DAS ist eine veraltete, traditionell bedingte Denkweise.

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pratter 26.09.2015, 17:48
8. @ widekind

zu Ihrem arroganten Statement:

Die jungen Frauen aus dem Osten treibt nicht der Ehrgeiz gen Westen, sondern einfach der schnöde Mammon oder um überhaupt einen der Ausbildung entsprechenden Job zu finden.

Außerdem:

Seit 25 Jahren sind die Ossis - somit auch die jungen Frauen - notgedrungen Trendsetter für gesellschaftliche Entwicklungen in Deutschland.

Nochmal außerdem:

Warum sollte diese Entwicklung zurück zur Familie etwas schlechtes sein?
Jede Frau kann inzwischen machen was sie will. Warum also auch nicht das?

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moneysac123 26.09.2015, 17:56
9.

Die meinung wird auch stark von wenigen, militanten Kampflesben beeinflusst. Als Frau muss man ja gleichberechtigt sein wollen, alles andere sei ja nicht sozial erwünscht. Mittlerweile trauen sich aber immer mehr Frauen auch offen zu sagen, dass sie eben nicht gleichberechtigt sein wollen, sondern einen starken Partner haben möchten (im Bett war das ja nie anders). Immer mehr Frauen trauen sich, der Gender-Einheitsmeinung zu widersprechen. Es zeugt doch von Stärke wenn man nicht ständig gleichberechtigt sein will. Die Emanzen von Einst hätten es gerne, die normalen Frauen aber nicht immer, oder wer will schon eine Pussy als Mann haben?

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