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Kampf gegen "Islamischer Staat": Kurden bitten Verbündete um Waffen
REUTERS

"Wir kämpfen gegen einen Terror-Staat": Kurdenpräsident Barsani hat im Krieg gegen die IS-Miliz um Waffenlieferungen gebeten. Die Peschmerga-Truppen konnten dank der US-Luftunterstützung offenbar zwei Städte zurückerobern.

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against_all_odds 10.08.2014, 21:39
1. wann

wird der Westen endlich erkennen, dass ISIS eine strategische Bedrohung hoechsten Grades ist. Hier muss gehandelt werden - auch durch Sie, Frau Merkel !!

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Liberalitärer 10.08.2014, 21:41
2. Stopp Waffenexporte

Zitat von sysop
"Wir kämpfen gegen einen Terror-Staat": Kurdenpräsident Barsani hat im Krieg gegen die IS-Miliz um Waffenlieferungen gebeten. Die Peschmerga-Truppen konnten dank der US-Luftunterstützung offenbar zwei Städte zurückerobern.
Nein, keine Waffen, IS ist schrecklich, aber das löst keine Probleme, sondern schafft nur neue Probleme. Stoppt Rüstungsexporte! Waffen bitte nur für die eigenen Soldaten. Oder rüstet man als Polizei auch den Gegner von morgen aus? Schluss damit. Dann soll man lieber Truppen schicken.

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sathorn 10.08.2014, 21:57
3.

Auch wenn ich kein ausgesprochener USA Fan bin, sind es immer die USA, die handeln und sich nicht mit langwieriger Diplomatie aufhalten. Ich hoffe, auch hier wird das Eingreifen der USA Besserung für die Bevölkerung bringen..

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Realityisverydifferent 10.08.2014, 22:09
4.

Auch wenn ich es nicht für möglich gehalten hätte einem US_Republikanischen Politiker das Wort zu reden, aber wo Mc Cain Recht hat, hat er Recht. Die Maßnahmen gegen IS müssen noch viel umfassender und auch international abgestimmter sein. Was kann z.B. die Türkei als Nato-Mitglied tun? Warum bleiben Stellungsnahmen der Türkei aus, obwohl sich schon längst alle, Iran und Saudi-Arabien gegen die IS ausgesprochen haben und bereit sind Maßnahmen zu ergreifen?

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vhe 10.08.2014, 22:19
5. ...

Ehrlich gesagt, zögere ich da ein bisschen - nicht dass die Waffen schnurstracks zur PKK weitergereicht werden.
Andererseits, so wie sich Erdogn grad anstellt ... aber - nee, das ist kein Grund auch noch in der Türkei herumzuzündeln.
Vielleicht kann man ja vorher einen Deal mit den Kurden machen, dass sie die Türkei in Ruhe lassen.

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Ishibashi 10.08.2014, 22:26
6. Grenzen des Pazifismus

IS zeigt uns wie perfide Pazifismus sein kann. Wenn der Gegner einen für einen todeswürdigen Teufel hält ist jeder Ruf nach Diplomatie von vorne Unsinn.

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e_d_f 10.08.2014, 22:38
7. Luftschläge helfen den Peschmerga gegen IS!

Ich bin grundsätzlich dagegen, dass wir uns im Orient einmischen, und schon gar nicht mit Bodentruppen. Im vorliegenden Fall Irak ist die Sachlage aber eine ganz besondere; hier macht ein Einsatz von Luftstreitkräften Sinn. Warum? Die US-Airforce ist eine sehr schlagkräftige Waffe, mit der man Kriege entscheiden kann, ohne selbst am Boden aktiv zu werden. Das setzt aber voraus, dass es am Boden Verbündete gibt, die Man zum Sieg bomben kann (was im Irak der Fall ist). Eine schlagkräftige Luftwaffe kann sehr wohl den Ausschlag geben. So war es 1995 in Bosnien-Herzegowina, wo das Nato-Bombardement die bosnisch-kroatischen Truppen zum Sieg geführt hat (der Vormarsch wurde dann aus politischen Gründen gestoppt). Ebenso Bosnien 1999. Das Bombardement hat die Serben schließlich mürbe gemacht und der UCK zum Sieg verholfen. Ähnlich 2001 in Afghanistan. Die Nordallianz war von den Taliban fest eingeschnürt und militärisch in der Defensive, wurde aber mit Hilfe der US-Air-Force zum Sieg gebombt (was m. E. völlig ausreichend gewesen wäre). Ähnlich war es 2011 in Libyen. Die Rebellen waren zunächst chancenlos gegen Gaddafis Armee. Erst das Bombardement der Nato hat sie zum Sieg gebracht (was man heute durchaus bedauern mag). Kurzum, geballte Luftmacht kann Kriege entscheiden. So auch im Irak. Hier stehen – noch – einigermaßen schlagkräftige Peschmerga und eine schlaffe irakische Armee als Verbündete bereit. Beide Seiten sind keine Taumpartner, aber immer noch besser als IS. Wenn der entschlusschwache Präsident Obama jetzt mal seine Luftwaffe richtig von der Kette lässt, könnte das Pendel sehr wohl zugunsten der bisher unterlegenen „Verbündeten“ ausschlagen, was allemal besser wäre, als die Terrorherrschaft der IS! Man kann also nur hoffen, dass Obama jetzt auch mal klare Kante zeigt. Sicher wird IS dann zum Terror aus dem Hinterhalt übergehen. Aber das kommt so oder so. Mit dem Terror müssen wir sowieso leben.

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Afrojüdischer_Sozi-Sinti 10.08.2014, 22:39
8. Das wäre doch die Gelegenheit

für einen Internationalen Einsatz unter Einbeziehung der Nato, Russlands und Chinas.
Anstatt sich gegenseitig Sinnlos zu bedrohen könnte man hier der Menschheit wirklich einen Dienst erweisen. Aber dafür sind diese Armeen offenbar nicht gedacht, auch wenn das der jeweiligen Bevölkerung laufend eingebläut wird.

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epsi 10.08.2014, 22:44
9. Das wäre vermeidbar gewesen

Die USA greift ein. Schließlich hat sie die Misere verursacht. Saddam war sicherlich kein Menschenfreund. Aber er war berechenbar. Ohne den Angriffskrieg, den die USA 2003 völkerrechtswidrig vom Zaun gebrochen hat, wäre wahrscheinlich noch Ruhe im Irak. Diktatoren sind manchmal das kleinere Übel.

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