Forum: Politik
Kampf gegen Islamisten: Kosten für Militärmission in Mali verdoppeln sich
AFP

Die Militäraktion in Mali ist kaum angelaufen, da schießen die Kosten in die Höhe. Die Staatengemeinschaft Ecowas rechnet mit einem Finanzbedarf von 375 Millionen Euro. Der britische Premier Cameron warnt vor einem "jahrzehntelangen Kampf" in Nordafrika.

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krassmann 21.01.2013, 08:05
1. Mein Senf

Das es immer teurer wird glaub ich gerne, aber ein zweites Afghanistan wird das nicht. Dafür ist der Rückhalt für die Islamisten in der Bevölkerung zu gering. Es sei denn der Konflikt breitet sich weiter nach Norden aus.

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Zaphod 21.01.2013, 08:07
2. Gute Geldanlage

Für lebenschancen eröffnende Entwicklungshilfe hätte niemand so viel Geld ausgegeben. Aber für todbringende Aktionen ist im Westen stets Geld vorhanden. Gute Konzepte sehen anders aus!

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HerrvonSchmidt 21.01.2013, 08:22
3. gibt es eine Alternative ?

... oder hätten wir Mali den Islamisten überlassen sollen? Das ist die Frage, die auch der SPIEGEL leider nicht beantwortet.

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expat62 21.01.2013, 08:31
4. Wer soll das bezahlen?

Zitat von sysop
...da schießen die Kosten in die Höhe. Die Staatengemeinschaft Ecowas rechnet mit einem Finanzbedarf von 375 Millionen Euro. .
.... Wer hat soviel Geld? 375 Millionen? Das is billig! Afghanistan hat bis jetzt 10,000 mal mehr gekostet! Frankreich ist bankrott und kann das Geld nicht aufbringen. Wer wird bleiben? Deutschland? Oder Algerien? Oder wir lassen die EZB das Geld einfach drucken.

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Ursprung 21.01.2013, 09:00
5. Ganz einfach Nordmali pachten

Zitat von sysop
Die Militäraktion in Mali ist kaum angelaufen, da schießen die Kosten in die Höhe. Die Staatengemeinschaft Ecowas rechnet mit einem Finanzbedarf von 375 Millionen Euro. Der britische Premier Cameron warnt vor einem "jahrzehntelangen Kampf" in Nordafrika.
Wer von afrikanischen Politclowns die Ressourcen hat, mal eben zur Elfenbeinkueste zu jetten, ist auch geschaeftstuechtig genug, von Europaern wirkungsvoll mehr Geld zu erpressen nach der Devise: erst mal ein paar hundert Millioenchen mehr fuer uns oder macht Euch doch selber weiter die Haende schmutzig in Mali.
Wie erpressbar unsere eigenen Politclowns sind, haben ja die auch nicht dummen Griechen-Politclowns hinlaenglich demonstriert.
Meine Empfehlung:
die EU pachtet verbindlich fuer 99 Jahre interessante Teile von Mali von der jetzigen Regierung und schafft dann dort Ordnung nach eigenen Standards.
Beispiel: Englands Pachtvertrag mit China ueber Hongkong. Es war ein lukratives Geschaeft.
Wuerde ich aber nicht von Cameron einfaedeln lassen, die Englaender heute koennen sowas nicht mehr.

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Mogamboguru 21.01.2013, 09:02
6. Allons, Enfants!

Was kosten 350 Tonnen Gold?

Soviel schuldet die französische Nationalbank der Deutschen Bundesbank nämlich.
Und warum dauert es sieben Jahre, bis diese 350 Tonnen Gold von Frankreich in jährlichen Tranchen zu 50 Tonnen an Deutschland zurückgegeben werden können?
Na, weil es sieben Jahre dauert, in Mali 350 Tonnen Gold zu fördern und nach Deutschland zu liefern!
Honni soit qui mal y pense!

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Social_Distortion 21.01.2013, 09:06
7.

Zitat von expat62
.... Wer hat soviel Geld? 375 Millionen? Das is billig! Afghanistan hat bis jetzt 10,000 mal mehr gekostet! Frankreich ist bankrott und kann das Geld nicht aufbringen. Wer wird bleiben? Deutschland? Oder Algerien? Oder wir lassen die EZB das Geld einfach drucken.
Deutschland macht das schön. Einfach eine Abstimmung über einen sogenannten ESM ("Europa stabilisiert Mali") machen, und der durchschnittliche deutsche Bundestagsabgeordnete winkt in Sekundenschnelle jede Finanzierung durch. Lesen wird das vorher sowieso keiner.... *g*

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ernestonrw 21.01.2013, 09:07
8. Hiesige leerstehende Kasernen nutzen

In Deutschland wurden in den vergangenen Jahren nach der Wende leerstehende Kasernen abgerissen.Es werden noch weitere abgerissen.Diese könnte man doch nutzen,um z.B.Söldnertruppen für internationale Konflikte auszubilden.So wie es Frankreich mit der Fremdenlegion praktiziert.Das Geld dafür käme doch von den Ländern,wo diese Soldaten eingesetzt werden.Das müssen auch nicht nur deutsche Soldaten sein,sondern sie könnten aus der europäischen Staatengemeinschaft rekrutiert werden.Die Engländer z.B.wollen den Schutz von Frachtschiffen gegen Piratenangrffe sozusagen privatisieren.Dann zahlen auch die Reeder und nicht der Steuerzahler.

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mc6206 21.01.2013, 09:08
9. Krämerseelen

Zitat von sysop
Die Militäraktion in Mali ist kaum angelaufen, da schießen die Kosten in die Höhe. Die Staatengemeinschaft Ecowas rechnet mit einem Finanzbedarf von 375 Millionen Euro. Der britische Premier Cameron warnt vor einem "jahrzehntelangen Kampf" in Nordafrika.
Ja es kostet, aber wieviel ist der eigene Hals wert, wenn ein durchgeknallter Islamist ihn durchschneiden will.

Was wir brauchen ist eine Vision oder Perspektive sonst geht das nicht. Diesen Krieg kann man nicht unterfinanziert gewinnen. Die Islamisten haben eine Vision und dafür wollen sie auch sterben. Das sollte uns das Geld wert sein, ihnen ihren Traum zu verwirklichen. Je mehr dort sind, so friedlicher wird es hier.

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