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Kampf um CDU-Vorsitz: Merz sichert Merkel Unterstützung zu
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Friedrich Merz hat nach SPIEGEL-Informationen ein vertrauliches Telefonat mit der Kanzlerin geführt. In interner Runde sagte der Kandidat für den CDU-Vorsitz zudem, er wolle nicht gegen Merkel arbeiten.

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rosinenzuechterin 09.11.2018, 12:35
1. Männerbundsbrüder unter sich

Würde wirklich auch der weibliche Teil der CDU-Basis für den Personalvorschlag des Männerbundes Andenpakt stimmen? Hätte Herr Merz wirklich schon gewonnen? Ich habe da erhebliche Zweifel, zumal Herr Merz auch Mitglied einer katholischen Studentenverbindung ist, in der Frauen nichts zu suchen haben. Das soll ein Hoffnungsträger sein?

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thequickeningishappening 09.11.2018, 12:40
2. 100% Unterstützung

= Payback! Wenn mich jemand kaltgestellt haette? Vergeben? Vielleicht aber vergessen? Außerdem kann man ohne Parteivorsitz nicht einfach so bis 21 weiter merkeln. Der oder Die neue Vorsitzende muss liefern sonst kommt Der/Die Naechste! Ohne Merkel aus beiden Aemtern kann es keinen Neuanfang geben!

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mirage122 09.11.2018, 12:45
3. Hoffnungsträger?

Immerhin hat er die Telefonnummer unserer Immer-noch-Kanzlerin! Da kann er schon mal rum schleimen. Aber Vorsicht, Fiete, Frau Kampf-Karrenbauer ist ihre beste Freundin. Da hast Du doch gar keine Chance. Wäre trotzdem gern Mäuschen gewesen!

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Gerdd 09.11.2018, 12:49
4. Dem ...

... würde ich keinen Gebrauchtwagen abkaufen - dementsprechend ist auch mein Vertrauen in die Versicherung er würde mit und nicht gegen Merkel arbeiten. Man mag das gut finden, aber mir wäre jemand lieber, dem ich vertrauen kann. Deshalb meine Forderung: Merz in die FDP! (Da kenn er dann gerne Kanzlerkandidat werden.)

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53er 09.11.2018, 12:50
5. Hinter den Kulissen der CDU

wird geschoben und getreten. Als AKK oder Jens Spahn mßte ich mir so meine Gedanken machen, warum gerade März (achja mit "e") also Merz eine Privataudienz zum Thema Parteivorsitz erhält. Merkel hat sich bisher doch kräftig für AKK ins Zeug gelegt und AKK hat versucht im sozialen und bei der Migrationsfrage zu punkten, Spahn versucht sich ebenfalls sozial zu engagieren und macht sich (richtigerweise) Gedanken, wie man Kinderlose stärker an Pflegekosten und Rente beteiligen kann. Merz scheint sich da wenig um die Meinung des (Partei)Volks zu scheren, ihm strebt der Sinn nach Höherem, darum Privataudienz.

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Kapustka 09.11.2018, 12:51
6. Weiter so mit Merkel/AKK?

Seit 2015 hat die CDU seit 2015 über ein Drittel ihrer Wähler verloren. Weiter so mit AKK ist daher kein überzeugende Konzept. Ich persönlich kenne diverse (ehemalige) CDU-Wähler, die AKK nicht wählen würden; Merz aber aus Überzeugung.

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Patrik74 09.11.2018, 12:52
7. Schön, dass das geklärt ist

Zitat von
Merkel hatte erklärt, dass sie bereit sei, auch unter einem neuen Parteichef bis zum Ende der Legislaturperiode als Kanzlerin zu arbeiten.
Ein selten offenes Bekenntnis, wer in diesem Parteienstaat das Sagen hat. Mir war so als sollte der/die KanzlerIn die Leitlinien der Politik festlegen - aber natürlich nur unter der Aufsicht des jeweiligen Parteichefs, der - fast schon Realsatire - auf den Gehaltszettel “der Märkte" steht.

Lustig, wenn es nicht so traurig wäre...

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Rania 09.11.2018, 13:04
8. Waffenstillstand bis zur Aufgabe Merkels

Ich denke mal, das Friedensangebot von Friedrich Merz ist ernst gemeint. Beide wissen doch schließlich, dass Merkels Tage als Bundeskanzlerin eigentlich fast gezählt sind, es kann sich nur noch um Monate handeln, so abgehalftert ist inzwischen die GroKo, die ja längst keine mehr ist. Für Merz dürfte die SPD die „Sollbruchstelle“ sein, da muss er doch gar keine größere Geduld mehr aufbringen, um sein Ziel, die Kanzlerschaft, zu erreichen. So kann er es sich durchaus leisten, jovial im Umgang mit Merkel zu sein.

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haarer.15 09.11.2018, 13:18
9. Dieser Personalie ist nicht ...

... über den Weg zu trauen. Schon was den sog. Andenpakt angeht und seine sonstigen Vernetzungen, bleiben bei Merz größere Zweifel an Aufrichtigkeit. Der macht jetzt nur auf Schönwetter und den Anschein von Loyalität. Hinter der Kulisse sieht es anders aus, das weiß auch Frau Merkel. Im Prinzip kann man nur hoffen, Merz bleibt da, wo er jetzt ist - auf dem Parkett der lobbyfreundlichen Vermögens- und Finanzbranche. In der Politik ist er definitiv der falsche Mann.

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