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Kampf um Kobane: Kurden wehren Zwei-Fronten-Angriff des IS ab
REUTERS

Kurdische Kämpfer haben offenbar erneut einen Angriff der Terrormiliz IS auf die nordsyrische Stadt Kobane vereitelt - trotz mangelhafter militärischer Ausrüstung.

deb2011 06.10.2014, 15:17
1. Wo sind eigentlich die Türken?

Die hatten doch vollmundig versprochen, dass man helfen würde, dass Kobane nicht fällt. Oder passt das nicht in die pro-IS-Strategie von Erdogan? Eigentlich unfassbar, dass so ein Staat, der eine verbrecherische Organisation mehr oder weniger offen unterstützt, Teil der NATO ist. Man sollte diesen Staat sofort rausschmeißen und, wie übrigens auch Katar, ächten. Wie gesagt, ich finde es unfassbar, dass die Türkei überhaupt noch Teil der NATO ist.

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fev99 06.10.2014, 15:30
2. Wo ist die Unterstützung?

Ich dachte die internationale Koalition unterstützt die Kurden gegen die ISIS? Das bisherige ist ein nur Beschämend für den sogenannten Westen!!! Und die Türken freuen sich über jeden Toten YPG-Kämpfer. Wie war das doch gleich? Man wollte doch eigentlich die ISIS bekämpfen....

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jewiberg 06.10.2014, 15:40
3. Luftangriffe bringen wenig

Zwei Panzerdivisionen sollten für die IS reichen. Man muß es nur wollen und den 20.000 IS Kämpfern massiv entgegenübertreten.

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juanth 06.10.2014, 16:00
4. Warum wird mit falschen Waffen eingegriffen?

Die USA und ihre Verbuendeten verfuegen ueber viel effizentere und zudem billigere Waffen als die z.Z. eingesetzen Kampfjets und Raketen.
Apachehelicopter und/oder Flugzeuge A10 waeren viel besser. Was laeuft dort wirklich ab?? Warum schreibt keiner ueber diese Fehler? Jeder Leutnant wuesste es besser.
Nebenbei, wo ist die tuerkische Armee? D musste Patriots schicken, und nu koennen die nicht mal eben etwas helfen?

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starsnake 06.10.2014, 16:50
5. beschämend

Es ist einfach nur beschämend, wie hier ein Angriffskrieg einfach hingenommen wird, insbesondere von den Türken, die sich aufgrund ihrer doch starken Armee locker schnell Respekt verschaffen könnten. Respekt vor den paar Nationen, die wenigstens Flugzeuge schicken, auch wenn es ja nicht viel zu nützen scheint. ( aber wer weiß das schon wirklich aus der Entfernung ) Langsam müssten doch die Stellungen der IS bekannt sein, um sie attackieren zu können. Wie auch immer, fast gewinnt man den Eindruck, man möchte auf türkischer Seite, dass sich IS und Kurden gegenseitig umbringen, um dann leichtes Spiel zu haben....

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ein Sozialist 07.10.2014, 09:22
6. Die Empörung vieler Floristen kann ich gut verstehen.

Zitat von starsnake
Es ist einfach nur beschämend, wie hier ein Angriffskrieg einfach hingenommen wird, insbesondere von den Türken, die sich aufgrund ihrer doch starken Armee locker schnell Respekt verschaffen könnten. Respekt vor den paar Nationen, die wenigstens Flugzeuge schicken, auch wenn es ja nicht viel zu nützen scheint. ( aber wer weiß das schon wirklich aus der Entfernung ) Langsam müssten doch die Stellungen der IS bekannt sein, um sie attackieren zu können. Wie auch immer, fast gewinnt man den Eindruck, man möchte auf türkischer Seite, dass sich IS und Kurden gegenseitig umbringen, um dann leichtes Spiel zu haben....
„Derweil wird es immer schwieriger, unabhängige Berichte aus dem türkisch-syrischen Grenzgebiet zu bekommen. „
Nur zu verständlich das Erdogan die Weltpresse nicht dabei haben will wenn er tatenlos zusieht wie die Kurden vor seiner Grenze verbluten. Das ist aber seit langen keine neue Erkenntnis, belegt es doch nur was man Wissen konnte aber in deutschen Medien kaum beachtet wurde. Eigentlich setzt Erdogan seine Politik der Islamisierung damit nur konsequent fort, auch das die Kurden dabei nicht mitmachen wollen ist seit langem bekannt und hat sie damit nicht zu seinen Freunden werden lassen. In Deutschland aber setzt die Regierung immer noch auf die für Kurden fast bedeutungslosen und wenig Kampferfahrenen Peschmerga was nichts anderes ist als Erdogans Pläne selbstständige Kurden zu verhindern zu unterstützen. Da nimmt man es dann auch schon mal billigend in Kauf das die ISIS für Erdogan die Drecksarbeit erledigt, zumal man der Welt ja vormachen kann helfen zu wollen.

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