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Kauf über Steueroasen: Wie Mega-Reiche mit alten Meistern handeln
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Um wertvolle Gemälde zu kaufen, nutzen reiche Kunstsammler wie Carmen Thyssen-Bornemisza Steueroasen. Mit Hilfe von Offshore-Firmen hat die schillernde Spanierin ihre illustre Sammlung alter Meister erweitert - und womöglich ihr Vermögen verschleiert, um gierige Erben abzuwimmeln.

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diskantus 05.04.2013, 08:45
1. Das ist eine Adelsfamilie -

und nicht nur Sra. Carmen beschäftigt sich mit Kunst - auch Francesca Habsburg, geb. TB.
http://www.tba21.org
So etwas kann man schön verbrämen mit einem auf den ersten Blick doch sehr begrüßenswerten Ziel:
"sieht sich in erster Linie der Unterstützung zeitgenössischer Kunstproduktion verpflichtet". Schön! aber eine "Privatstiftung" in diesem Ausmaß hat eben auch ganz andere Ziele. Vor allem.

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wandfarbe 05.04.2013, 08:50
2.

Mich würde ja interessieren, wie die Vorgänge konkret abgelaufen sind, also wer was an wen veräußert hat etc. Leider gibt der Artikel hier nur sehr allgemeine Informationen.

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zeitmax 05.04.2013, 08:57
3. Genau! Ein eigenes Museum

...braucht der Mensch! Erst dann hat er es geschafft! Diese schnöden Stiftungen hat ja fast schon jedermann heutzutage.

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pro-fessor 05.04.2013, 09:19
4. Schinkenhandel

Wenn ich die Wahl habe mit Steuern zu einem funktionierenden Staat beizutragen oder ein paar alte Schinken zu kaufen, fiele mir die Wahl nicht schwer.
Vielleicht liegt es daran, dass ich Menschen wegen ihres "Seins" schätze und nicht wegen ihres habens.
Ob die Habensburger das verstehen?

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d.s.1999 05.04.2013, 09:27
5.

Zitat von sysop
Um wertvolle Gemälde zu kaufen, nutzen reiche Kunstsammler wie Carmen Thyssen-Bornemisza Steueroasen. Mit Hilfe von Offshore-Firmen hat die schillernde Spanierin ihre illustre Sammlung alter Meister erweitert - und womöglich ihr Vermögen verschleiert, um gierige Erben abzuwimmeln.
Unter 9 Prominenten ein paar Sternchen, dann zwei – zwei von neun – die mit Hollande verbandelt werden, und einer, der als Sohn einen Schatten auf den DDR-Spionagechef Markus Wolf und Die Linke werfen soll. Kein Foto von einem aktiven deutschen prominenten Banker oder Unternehmensberater oder Industriekonzern o.ä. Das ist perfekte Ablenkung.

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Crom 05.04.2013, 09:36
6.

Kunstwerke über Steueroasen zu kaufen, ist noch keine Steuerhinterziehung, bei letzterer sind ja die Einnahmen und nicht die Ausgaben wichtig.

Darüber hinaus ist es nicht per se kriminell Offshore-Firmen etc. zu besitzen. Nur wenn dies nicht korrekt dem Finanzamt gegenüber angegeben wird, dann ist es kriminell.

Bevor hier also munter Namen von der Liste genannt werden, sollte man erst einmal Nachweise erbringen, dass hier Einkommen vor der Steuer verschleiert wurden. Das kann nur das Finanzamt, aber die Hexenjäger sind ja schon wieder unterwegs, wie man hier lesen kann.

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Crom 05.04.2013, 09:37
7.

Zitat von elektro-punk
Und unsereins...... weiß am Monatsende nicht, was man essen soll, weil kein Geld mehr da ist. Solche Leute sind früher am nächsten Baum aufgehangen worden. NACHDEM man sie geteert und gefedert hat...
Ach, weil jemand Kunst kauft, soll er am nächsten Baum baumeln?

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midrange 05.04.2013, 09:45
8. So ist es!

Zitat von Crom
Kunstwerke über Steueroasen zu kaufen, ist noch keine Steuerhinterziehung, bei letzterer sind ja die Einnahmen und nicht die Ausgaben wichtig. Darüber .....
In Sachen Vorverurteilung ist das Forum führend und wenn ich die dazugehörigen Gewaltphantasien lese, dann frage ich mich, wie es um das Demokratieverständnis des Michels bestellt ist.
Die gute Nachricht aber, egal, wer sich hier wie echauffiert, er ist zum Glück (!) nicht in der Lage, seine kleinen Phantasien "anzuwenden".

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ColynCF 05.04.2013, 09:48
9.

Zitat von zeitmax
...braucht der Mensch! Erst dann hat er es geschafft! Diese schnöden Stiftungen hat ja fast schon jedermann heutzutage.
Immerhin haben TB die Kunstwerke "zu einem Spottpreis" an den Staat verkauft und damit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das ist mir deutlich lieber als irgendwelche Millionäre, die die Kunstwerke im eigenen Keller bunkern und noch nicht mal einen Bezug zur Kunst an sich haben, sondern das nur als Investment betrachten.

Dass man das Museum dann nach seinem Namen nennt, ist doch nur eine Petitesse, von mir aus persönliche Eitelkeit. Ihm gehört ja das Museum nicht.

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