Forum: Politik
Kommandozentrale: Briten beenden Blockade gegen EU-Hauptquartier
DPA

Die EU will militärisch zusammenwachsen: Staaten sollen bald in kleineren Gruppen kooperieren, die Kampfgruppen einsatzfähig werden - und die Briten stoppen den Widerstand gegen das EU-Hauptquartier.

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kurtzac 18.05.2017, 21:19
1. Endlich wieder mehr Aufrüstung! Man muss doch mindestens soviel Rüstung produzieren, wie die USA.

Wofür, das weiss von der Leyen: "Wir bleiben auf Kurs, um Europa in puncto Sicherheit stärker zu machen." ...um die EU gegen Mali, Somalia und Zentralafrika nach vorne zu verteidigen. Und um Russland angreifbar zu machen, Äh, abzuschrecken natürlich. Um Handelswege und Resourcen zu sichern. Um Die Armt der Welt draussen zu halten. Dazu reicht die NATO nicht. Und wieder hat die 'EU' nich gefragt, ob wir das wollen? Oder wollen wir vielleicht lieber doch endlich mal Abrüstungsinitiativen, die von der Bundesrepublik und von Europa ausgehen? Weniger Rüstungsproduktion- und Export und weniger Kriege führen? Gibt es Angst vor so einer Abstimmung. Das ist es, was die EU in die Krise führt: Das über sich ergehen lassen müssen ohne auch nur gefragt zu werden.

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auweia 18.05.2017, 21:50
2. Ob "wir" das wollen?

Sie persönlich mögen dagegen sein - ich hingegen bin dafür. Insofern sollten Sie mindestens sagen wer "wir" ist - ehe sie hier alle andern Europäer vereinnahmen.

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taglöhner 18.05.2017, 21:58
3. Nichts zu billig

Das ist schon ein besonderes Schmankerl. Wenn es darum geht, Putins Destruktionskurs und Kims Atombomben zu feiern, oder den PKK-Terror zu rechtfertigen können Sie Ihren Pazifismus aber prima verbergen, wie man Ihrer Chronik entnehmen kann. Was Letzteres angeht, begeben Sie sich sogar in juristisch gefährliches Terrain, gemerkt?

Dass es hier um Kommandostrukturen geht, ist Ihnen natürlich auch entgangen.

Sie arbeiten für eine sehr schlechte Sache.

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karlheinz-hesse 19.05.2017, 04:28
4. Über was soll der besorgte Wutbürger

noch alles abstimmen dürfen. Natürlich hat das wieder die EU beschlossen, meinen diese, die keine Ahnung haben. Hallo!! Den Artikel nicht gelesen? Das waren die 27 übrig gebliebenen Verteidigungsminister der EU Staaten. Brüssel setzt es nur um. Nur gut das keine Volksabstimmungen in Deutschland vorgesehen sind, weil so Menschen wie kurtzac (Beitrag 1) abstimmen würde.

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stefan.p1 19.05.2017, 06:06
5. Problem nicht verstanden

Zitat von auweia
Sie persönlich mögen dagegen sein - ich hingegen bin dafür. Insofern sollten Sie mindestens sagen wer "wir" ist - ehe sie hier alle andern Europäer vereinnahmen.
Die Frage ist doch nicht wer dafür oder dagegen ist,sondern das die EU mal wieder eine wichtige Entscheidung getroffen hat ohne die Bevölkerung zu fragen und damit mal wieder ihre Legitimation in Frage stellt.Mit ihrer Politik der einsamen Entscheidung nützt die EU nur LePen und Co.

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Atheist_Crusader 19.05.2017, 06:45
6.

Zitat von kurtzac
Endlich wieder mehr Aufrüstung! Man muss doch mindestens soviel Rüstung produzieren, wie die USA. Wofür, das weiss von der Leyen: "Wir bleiben auf Kurs, um Europa in puncto Sicherheit stärker zu machen." ...um die EU gegen Mali, Somalia und Zentralafrika nach vorne zu verteidigen. Und um Russland angreifbar zu machen, Äh, abzuschrecken natürlich. Um Handelswege und Resourcen zu sichern. Um Die Armt der Welt draussen zu halten. Dazu reicht die NATO nicht. Und wieder hat die 'EU' nich gefragt, ob wir das wollen? Oder wollen wir vielleicht lieber doch endlich mal Abrüstungsinitiativen, die von der Bundesrepublik und von Europa ausgehen? Weniger Rüstungsproduktion- und Export und weniger Kriege führen? Gibt es Angst vor so einer Abstimmung. Das ist es, was die EU in die Krise führt: Das über sich ergehen lassen müssen ohne auch nur gefragt zu werden.
Wie friedlich die Welt ist, wie sehr internationales Recht dazu geeignet ist jene zu schützen die sich nicht verteidigen können, das sieht man gerade in der Ukraine.

Und nebenbei: hier geht es nicht darum die NATO zu übertreffen, sondern deren Ablösung vorzubereiten. Was dann hieße, dass wir sehr viel unabhängiger von Washington agieren können. Für mich ist das ein Plus - auch für den Frieden.

Also meinen Segen hat die EU zu diesem Projekt.

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rabbijakob 19.05.2017, 06:47
7. Tja ....

...die Zeit der Ruhe ist vorbei. Es gilt auf der Welt....Resourcen sichern. Das ist ein bischen so wie Europa um 1500 n.Ch.. Neue Länder müssen erobert werden, und Völker abschlachten. Da muß Europa schon mitmachen, wenn es auch Öl haben will. Einige hier finden das ja ganz toll. Das sind die, die noch nie aus ihrem Landkreis herausgekommen sind, und jede Woche zum Stammtisch gehen, um ihr Halbwissen in die Welt zu spritzen. Das hören dann die anderen, und fertig ist die dumme Masse.

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sojetztja 19.05.2017, 07:02
8.

"es entstand der Eindruck, Großbritannien wolle EU-Projekte behindern, um sich bei den Brexit-Verhandlungen eine bessere Position zu verschaffen."

Ich denke, dass das nur indirekt der Grund ist. Es ist doch eher so, dass GB als zukünftiges Nicht-Mitglied kein Interesse mehr an einer starken EU hat - ganz im Gegenteil. Also versucht GB, die EU vor dem Austritt noch möglichst nachhaltig zu schwächen. Aus britischer Sicht ist das ja auch folgerichtig: "Wir gehören dem Club bald nicht mehr an und haben dann auch nichts mehr davon, wenn er gut dasteht. Also nutzen wir die Zeit, um ihm noch ein paar Stöcke zwisschen die Speichen zu schieben." Dass man von dieser Haltung (zumindest in diesem Punkt) Abstand genommen hat, dürfte eher daran liegen, dass man gesehen hat, dass der Widerstand hier onehin wirkungslos ist. GB wird andere "Betätigungsfelder" suchen & finden (insbesondere solche, in denen man die Staaten, die von nationalistischen & EU-kritischen Regierungen geführt werden, instrumentalisieren kann), in denen es sich eher lohnt, zu blockieren und Zwietracht zu säen.

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he.ro.lito 19.05.2017, 07:20
9. Pragmatismus

Man wundert sich eher, warum diese Zusammenarbeit nicht schon längst beschlossen und besiegelt wurde. Je mehr Kooperation, desto besser. Dass die Briten mitmachen, war auch zu erwarten, weil es einfach nur pragmatisch und sinnvoll ist. Es zeigt auch, dass der Brexit in vielerlei Hinsicht eine Angelegenheit zu sein scheint, die nicht so heiß gegessen wie gekocht wird. Auch das macht ja Sinn, da er unvernünftig war - viele Brexiteers sind aber wahrscheinlich eh' nicht so sehr an Details interessiert, als dass sie merken würden, wie er langsam aufweicht. Wie schön.

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