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Konflikt mit Nordkorea: Vier Optionen für Trump
AP

Donald Trump und Kim Jong Un überbieten sich mit wütenden Drohungen. Kommt es zum Krieg mit Nordkorea? Welche Alternativen gibt es? Was der US-Präsident jetzt tun kann.

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petergrimes 11.08.2017, 13:19
1. Weit weg?

Ist Korea weit weg und muß ich mir deswegen keine Sorgen machen? Vielleicht. Ich habe aber Freunde aus China,
aus Südkorea, aus Japan. Spätestens jetzt mache ich mir Sorgen.

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micromiller 11.08.2017, 13:22
2. Uns Barack hatte ja auch den

Friedensnobelpreis ... ohne erkennbare Leistung erhalten.... oder gibt es Leistungen, die uns verborgen blieben?
Uns Donald und der kleine Diktator sind beide sehr laute Hähne, der eine wird von einem demokratischen System kontrolliert, der andere kontrolliert sich selbst. Herr Donald hat den undankbaren Istzustand geerbt, den seine eleganten Vorgänger ungebremst wuchern liessen.
Natürlich muss gehandelt werden und sicherlich kann Donald laut quarken, die Entscheidungen fällt er mit Sicherheit nicht alleine. DIe Dienste und Militär werden im klar machen wohin die Reise geht und was sinnvoll ist und was nicht... Bellende Hund beissen nicht..

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flipbauer 11.08.2017, 13:27
3. Wir

..haben wenig Möglichkeiten, außer Nordkorea und die USA total zu isolieren. Aber bald.

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gandhiforever 11.08.2017, 13:28
4. Verhandlungen

Auch wenn es die Kriegsfreunde nicht wahr haben wollen, aber Nordkorea fordert seit langem direkte Verhandlungen mit den USA, doch da man in Washington meint, NK muesse erst einmal sein Unterwuerfigkeit beweisen,und Vorbedingungen stellt, ist es bisher eben nicht zu Verhandlungen gekommen.

Und, sollte, Washington nun von den Vorbedingungen (Stopp des Atom- und Raketenprogramms) abruecken, waere das in den Augen jener Amerikaner, die Verhandlungen als Zeichen von Schwaeche werten, weil sie nur an Siegen (sprich Krieg) denken koennen, ein Nachgeben, Appeasement.

Trump hat sich unnoetigerweise in diese Position gebracht, vielleicht war es aber auch bewusst, um von den juengsten Ermittlungen in derRusslandaffaere abzulenken, denn das FBI hat zu naechtlicher Stunde bei Manafort eine Hausdurchsuchung durchgefuehrt. Fuer so einen Schritt erteilt ein Richter nur dann eine Bewilligung, wenn trifftige Gruende vorliegen.

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lumpazi_vagabundus 11.08.2017, 13:31
5. Wie die kleinen Kinder

die sich über die Tragweite ihres Säbelrasselns nicht bewusst sind. Beide spielen mit dem Feuer und wissen nicht, dass man sich verbrennen kann !

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scratchpatch 11.08.2017, 13:31
6. Trump alleine entscheidet

Das Schlimme ist ja, dass es keine "checks and balances" in der Frage gibt, dass Trump ganz alleine nur durch einen Satz den Befehl zum militärischen Einsatz erteilen kann und niemand darf sich ihm widersetzen. Anscheinend müsste er dann innerhalb von 48 Stunden dem Kongress Bericht erstatten und innerhalb von 60 Tagen den Einsatz abbrechen, wenn der Kongress das nicht billigt (wobei es wohl auch da Wege gibt, das zu umgehen), aber das wäre natürlich viel zu spät. Nach rationalem Denken würde man meinen, dass es höchst unwahrscheinlich ist, dass Trump ein solches Risiko eingehen sollte, aber Trump handelt nicht rational. Mir scheint es möglich, dass er sich an seiner eigenen Macht berauscht, dass er sich in eine Realität hinein denken und reden kann, in der es als einzige Alternative erscheint, Nordkorea militärisch anzugreifen.

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angst+money 11.08.2017, 13:32
7. Quadratur des Kreises

Leider scheint die Erfahrung zu zeigen, dass die Katastrophe unweigerlich irgendwann eintritt und das um so heftiger, je länger man wartet. Beispiele gibt es zur Genüge, vom 3. Reich bis Syrien.

Damit will ich hier bestimmt nicht für jemanden wir Trump Partei ergreifen (den würde ich eher mit auf die Liste nehmen), aber bei Nordkorea kann einem übel werden. Nicht wegen der lächerlichen Atom-Drohungen - Kim sollte wissen, dass von seinem Land nixcht mehr viel übrig bleiben würde, falls er die umsetzen sollte - sondern wegen der Brutalität des Regimes im Inneren. Trump springt aber wohl eher über das Raketen-Stöckchen.

Zum Angriff will ich hier auch nicht blasen, es ist klar dass die Konsequenzen ebenfalls verheerend wären. Vielleicht will Donald sich (und uns) nur ein bißchen Luft machen. Da kann Poltern helfen, danach sollte es dann aber auch gut sein.

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Mardor 11.08.2017, 13:32
8.

Zitat von petergrimes
Ist Korea weit weg und muß ich mir deswegen keine Sorgen machen? Vielleicht. Ich habe aber Freunde aus China, aus Südkorea, aus Japan. Spätestens jetzt mache ich mir Sorgen.
Weit weg? Wie man's nimmt - stimmt Kims Prahlerei, dann ist D auch in Reichweite seiner Raketen.

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Marut 11.08.2017, 13:33
9. 2 Egomanen am Drücker

Ohne in Frage zu stellen, dass das Verhalten von Nordkorea scharf zu kritisieren ist, so ist es wohl auch das größte Problem, dass hier 2 Präsidenten voreinanderstehen, die sich zwar auf der internationalen Eben angiften, dies aber ausschließlich aus innenpolitischen Gründen tun. Erschwerend kommt dazu, dass beide, ob nun Trump oder Kim, beides Egomanen sind, die für sich in Anspruch nehmen, jeweils der Größte zu sein.

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