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Konstituierende Sitzung: Das ist der neue Bundestag
DPA

Der neue Bundestag kommt erstmals zusammen, mit mehr Abgeordneten als je zuvor. Repräsentativer wird das Parlament deswegen nicht. Männer und Frauen, Junge und Alte - die Zusammensetzung im Überblick.

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klm061260 24.10.2017, 08:25
1. Zu viele und zu wenig

Zu viele Abgeordnete (Demokratie spiegelt sich nicht über die Anzahl Abgeordneter im zweit größten Parlament der Welt!) und zu wenig Kompetenz !

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abloeth 24.10.2017, 08:29
2. Bundestag

Sie haben vergessen, die berufliche Zusammensetzung des Bundestages zu thematisieren.
Die ist nämlich ein Grund dafür, warum so wenig Reformen (Rente, Krankenversicherung) überhaupt bzw. so vorgenommen werden, dass sie dem Bürger dienen.

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bananenrepublikaner 24.10.2017, 08:41
3. Berufsgruppen, gesetzlich Krankenversicherte?

Schön wäre es auch noch zu erfahren, wie sich der Bundestag nach Berufsgruppen und Typ der Krankenversicherung zusammensetzt. Das halte ich für erheblich wichtigere Kennzahlen um beurteilen können, ob der Bürger im Parlament überhaupt noch signifikant vertreten ist. Womöglich hätten wir hinsichtlich versicherungsfremder Leistungen eine andere Sozialpolitik, wenn die Volksvertreter selbst erfahren würden, was es z.B. bedeutet gesetzlich krankenversichert zu sein (mit ihrer Rente müssen wie sich ja leider nicht auseinandersetzen).

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giwi21 24.10.2017, 08:43
4. Alters- und Geschlechterverteilung ?

Gibt es nicht Wichtigeres über den neuen Bundestag zu berichten? 709 !!! Abgeordnete und 6 Vizepräsidenten scheinen kein Thema zu sein? Warum gibt es keine Altersbegrenzung nach oben? Warum keine Begrenzung nach 2 oder 3 Legislaturperioden?
Ich wünsche mir mehr Qualität statt Quantität.

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Paule Paulson 24.10.2017, 09:09
5. Ein unauffälliger Satz zeigt das Problem linker Medien

"Doch noch immer hat die deutsche Politik ein Frauenproblem: Politikerinnen bemängeln etwa, dass Männerbünde sie weiter daran hinderten, als Direktkandidatinnen anzutreten oder sie auf den Wahllisten weiter hinten platzierten."
Politikerinnen behaupten sie würden benachteiligt, also hat die deutsche Politik ein Frauenproblem. Hinterfragen? In den Konjunktiv setzen? Natürlich nicht...

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Robert_Rostock 24.10.2017, 09:33
6.

"Forderungen nach einem Paritätsgesetz, bei dem sich Männer und Frauen zumindest auf den Wahllisten abwechseln müssen, haben in den vergangenen Wochen zugenommen. "

Das hätte bei der Zusammensetzung der Unionsfraktion so gut wie gar nichts bewirkt.
Bei der CDU/CSU-Fraktion sind 231 der 246 Abgeordneten direkt gewählt. Nicht über die Liste.
Wie soll bei den direkt gewählten Abgeordneten eine Frauenquote durchgesetzt werden? Vielleicht so, dass in Wahlkreisen mit ungeraden Nummern nur Frauen kandidieren dürfen?!

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Kein Besserwisser 24.10.2017, 09:37
7. Verlogene Politiker?!

Die Politiker fordern von der Bevölkerung zu sparen und mehr Verantwortung zu tragen.
Dann sollten die Politiker aller Parteien mit gutem Beispiel vorangehen!
Endlich das Parlament verkleinern, sprich das Wahlverfahren bzgl. Überhangmandate ändern und nicht an Posten kleben!
Maßvolle Bezahlung und Diäten verabschieden sowie sozialversicherungspflichtig in die Sozialkassen einbezahlen und nicht an alten und überholten Pfründen kleben!
Politik lebendig machen und nicht nach Machterhalt schielen oder abstimmen!
Wenn dies geschehen würde klappt es auch bestimmt wieder mit der Anerkennung der Wähler!

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marc. 24.10.2017, 09:38
8. Kleinarbeit entlasten heißt Cannabis legalisieren

Würde das was im Grünen und FDP Partei Programm steht umgesetzt werden, würde Herr Müller-Böhm seinem Ziel schon näher kommen aber nein das Thema spielt ja keine Rolle. So kann man seine Glaubwürdigkeit bei Wählern auch direkt wieder verspielen.

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moonstruckannalist 24.10.2017, 09:44
9. Ich dachte Lammert hätte damals vorgeschlagen

die Überhangsmandate ab zu schaffen oder eine Regelung ohne Zuwachs zu fordern.

"Bei den kommenden Bundestagswahlen könnte es zu einer deutlichen Vergrößerung des Bundestages kommen. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) wirbt dafür, den Bundestag nach den nächsten Wahlen nicht auf über 700 Abgeordnete anwachsen zu lassen, wie dies nach bestimmten Prognosen zu erwarten sei, sondern die Zahl der Mandatsträger auf etwa 630 zu begrenzen."

https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/bundestag-mitglieder-begrenzung-wahlrecht-landeslisten-zweitstimmen/

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