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Kontra gegen Martin Schulz: Olaf Scholz gegen Urwahl des SPD-Chefs
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Die SPD streitet seit Wochen über ihre Ausrichtung. Martin Schulz will die SPD-Mitglieder künftig über den Parteichef abstimmen lassen. Vizechef Scholz kontert: "Niemand will Verhältnisse wie in den USA".

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arnsloth 15.11.2017, 08:03
1. Ein Urgestein der Demokratie!

Allerdings wenn es um die Macht geht, fällt die Maske.

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robertreagan 15.11.2017, 08:03
2. Der Absturz

war nicht Schulz Fehler, sondern der seiner Vorgänger. Auch hat Gabriel viel zu spät Platz gemacht, um seine Merkelpolitik weiter betreiben zu können. Nun will Olaf Scholz die alte Hinterzimmer Kungelei der Kandidaten beibehalten. Das unterbindet aber demokratische Prozesse, bei denen er wohl keine Chance hätte. Eine Mitgliederbefragung und -entscheid hat absolut nichts mit Verhältnissen wie in den USA zu tun. Die SPD hat außerdem mittlerweile eine überschaubare Anzahl Mitglieder.

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friedrich_eckard 15.11.2017, 08:09
3.

Ob gegen eine Urwahl des SPD-Vorsitzenden wirklich unüberwindliche rechtliche Hindernisse sprechen, kann ich nicht beurteilen... der Schultheiss von Kahrsistan dürfte aber wohl tatsächlich nicht amerikanische, sondern britische, genauer: Labour-Verhältnsse fürchten. Dass sich bei einer Urwahl ein Corbyn durchsetzen könnte, der dann wohl nicht Martin Schulz heissen dürfte: das dürfte für ihn und die Agendisten und Noskisten in der SPD eine unerträgliche Vorstellung sein - was selbstverständlich ein starkes Argument für den Urwahlgedanken ist.

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andree_nalin 15.11.2017, 08:10
4. So wird das nix mit der SPD !

Pfründe aufgeben tut weh. Und vor allem: Bei der Urwahl würden die Mitglieder die alte Garde davonjagen, inkl. Scholz.
Also: Unter 20 % sind demnächst die Realität.

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patrickb77 15.11.2017, 08:25
5. Angst vor den eigenen Mitgliedern

Scholz scheint bewusst zu sein, dass eine Mehrheit der Basis seinen Kurs nicht unterstützt.

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spmc-12355639674612 15.11.2017, 08:25
6. Für die SPD

sollte es darum gehen, den Kandidaten zu bestimmen, der die meisten Chancen hat, am Ende gewählt zu werden. Dafür ist das US-amerikanische System der Vorwahlen sicher nicht das allerschlechteste. Den Vorsitzenden, der später mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Spitzenkandidat wird, durch eine Urwahl zu bestimmen, ist da schon ein guter demokratischer Anfang.

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klausbrause 15.11.2017, 08:26
7.

Der Genosse Erster Bürgermeister geht nicht weit genug: Ziel sollte es sein, diese leidige Basis ganz loszuwerden.
Was liesse sich schöne Politik machen, wenn, mal so als Nummer, jeweils 250 Funktionäre mit starken Gebissen aus den scheindemokratischen Parteien die Politik unter sich ausmachen könnten.
Und sollte wirklich mal ein Platz neu besetzt werden müssen-wirklich verlassen kann man sich nur auf La Familia.

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kizfonis 15.11.2017, 08:31
8.

Zitat von friedrich_eckard
Ob gegen eine Urwahl des SPD-Vorsitzenden wirklich unüberwindliche rechtliche Hindernisse sprechen, kann ich nicht beurteilen... der Schultheiss von Kahrsistan dürfte aber wohl tatsächlich nicht amerikanische, sondern britische, genauer: Labour-Verhältnsse fürchten. Dass .....
Herrlich! So sehe und empfinde ich das auch! Die Urwahl könnte alle Kungelstrategien über den Haufen werfen.
Norbert Sinofzik, Rheinstadt Uerdingen

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forky 15.11.2017, 08:35
9. Verhältnisse

Soso, der Hamburger Bürgermeister hält die SPD-Mitglieder für nicht fähig, in einem demokratischen Prozess einen Anführer zu wählen. Er befürchtet amerikanische Verhältnisse, was ja wohl suggerieren soll, ein Populist könne gewählt werden.

Zum Einen, sehr geehrter Herr Scholz, hat die SPD keinen Spitzenpolitiker, dem man so etwas wie Charisma oder rhetorische Begabung unterstellen könnte -das ist ja der Jammer mit Euch, Ihr seid alle einfach nur furchtbar langweilig- und zum Anderen müssen Sie wohl befürchten, bei einer Urwahl ebenso keine Chance zu bekommen wie der dröge Stegner oder der Dauerlächler Opperdingsbums. Der SPD ist das Personal ausgegangen. Die mit Strahlkraft sind heute bei den Grünen und den Linken.

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