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Kontroverse um "Miniatur-Wunderland": "Ich verliere lieber ein paar Gäste als meine S
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Das "Miniatur-Wunderland" ist die Touristenattraktion in der Hamburger Speicherstadt. Jetzt haben die Macher ein politisches Video veröffentlicht. Das kam nicht bei allen gut an.

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stammbus 17.09.2017, 19:37
1. Wer ungültig wählt, stärkt die AfD ...

... ebenso, denn die Stimmenanteile der Parteien werden nach dem Verhältnis der abgegebenen UND gültigen Stimmen errechnet.

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SchmidtPe 17.09.2017, 19:39
2. Eher eine Werbung für die AfD

Kann die Kritik nicht verstehen. Wer wählen geht, kann etwas ändern. Aber nur wenn er etwas anderes wählt, als uns derzeit regiert!

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bauigel 17.09.2017, 19:48
3. Glückwunsch

Es ist bewundernswert wenn auf diese Weise Flagge für die Demokratie gezeigt wird.
Leider ist vieles in dem Video wahr.

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geando 17.09.2017, 19:48
4. Objektiv gesehen völliger Unsinn

Na, wenn das mal nicht nach hinten losgeht. In der Theorie ist die Wahlverteilung bei den Nichtwählern die gleiche wie bei den Wählern. Vielleicht gibt es bei den Nichtwählern sogar eine etwas stärkere Tendenz zu den politischen Rändern hin, weil es sich bei Nichtwählern eher um Leute handelt, die nicht im Zentrum der sozialen Interaktionen stehen. Die Parole: "jeder Nichtwähler ist eine Stimme für Rechts", die hier unterschwellig suggeriert (und im Interview ja deutlich formuliert) wird, ist objektiv gesehen völliger Unsinn. Aktivierte Nichtwähler können ebensogut Stimmen für die AfD bedeuten, wie für die Grünen oder die Linke.

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heindeburk 17.09.2017, 19:48
5. Legitim und sinnvoll

Selbstverständlich eine völlig legitime Aktion. Eine Demokratie lebt von aktiven Bürgern wie diesem ideenreichen Brüderpaar und ihrem Team. Dass dies den Radikalinskis von der AfD und anderen nicht passt, zeigt nur, wie sinnvoll solche Aktionen sind

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r_dawkins 17.09.2017, 19:53
6. Suuper Film!

Der beste Film zum Thema, den ich bisher gesehen habe! Wenn´s einen Auszeichnung für politische Bildung geben würde, die haben es sich verdient! Danke

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craylord86 17.09.2017, 19:56
7. Kleines Faktum am Rande...

Die Wahlbeteiligung bei der Reichstagswahl 1933 betrug über 88%. Nur so am Rande, und denkt dran: "Nichtwähler schwächen die Demokratie"! xD

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hn-29223 17.09.2017, 19:59
8. JEDE kandidierende Partei ist demokratisch

"Braun: Nein, mir ist völlig egal, welche demokratische Partei die Menschen wählen. Hauptsache, sie wählen."
Nein, Herr Braun. Ihnen geht es darum, dass die Menschen ihre Wahl zwischen den VON IHNEN FÜR DEMOKRATISCH GEHALTENEN Parteien treffen. Und das ist ein Unterschied, denn Sie verabsolutieren Ihre eigenen Maßstäbe. JEDE an der Bundestagswahl teilnehmende Partei ist demokratisch, denn: Wäre eine undemokratische Partei darunter, dann müsste gegen diese (weil zugleich verfassungsfeindlich, wenn nicht gar -widrig) zumindest ein Antrag auf eine Verbotsverfügung dem Bundesverfassungsgericht vorliegen. Das ist meines Wissens nicht der Fall. Somit hat der Wähler für seine Zweitstimme - je nach Bundesland unterschiedlich - im Schnitt die Wahl zwischen ca. zwei Dutzend Parteien.
Dass es unter diesen auch solche geben mag, mit denen Sie nicht einverstanden sind, ist logisch. Das geht mir - wahrscheinlich aber bezogen auf andere Parteien - genau so, ändert aber nichts an den Fakten.
Und nun?

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Nordstadtbewohner 17.09.2017, 20:00
9. Kein Verständnis

Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass Politik und Geschäft getrennt bleiben sollten. Mit der Aktion politisiert nicht der nur Unternehmer, sondern das Unternehmen insgesamt. Mag sein, dass es sich dabei nur um ein "Miniatur-Wunderland" handelt, aber so etwas sollte es nicht geben.

Mein Arbeitgeber und ich halten es so, dass wir von jeglichen politisch durchtränkten Unternehmen Abstand halten, da wir Wirtschaft und Privat/ Politisches grundsätzlich trennen und außerdem, das ist ganz wichtig, es auch nicht wollen, dass solche Kampagnen auf uns zurückkommen. Sei es als Auftraggeber oder als Auftragnehmer.

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